Unfallflucht nach schwerem Motorradunfall am Möhnesee – Polizei sucht gelben Pkw

Möh­ne­see. Der Möh­ne­see ist bei gutem Wet­ter ein belieb­tes Aus­flugs­ziel für Motor­rad­fah­rer und Tages­gäs­te aus der Regi­on. Am Sonn­tag, 1. März, kam es dort jedoch zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall, bei dem ein 38-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer lebens­be­droh­lich ver­letzt wur­de. Die Poli­zei sucht wei­ter­hin nach einem betei­lig­ten Fahrzeug.

Motorradfahrer stürzt bei Bremsmanöver

Der Unfall ereig­ne­te sich gegen 16.50 Uhr auf der Arns­ber­ger Stra­ße. Der 38-Jäh­ri­ge war mit sei­nem Motor­rad in Rich­tung Nor­den unter­wegs, als ein ent­ge­gen­kom­men­der Pkw offen­bar nach links in die Stra­ße Süd­ufer abbie­gen wollte.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen miss­ach­te­te der Auto­fah­rer dabei den Vor­rang des Motor­rad­fah­rers. Die­ser lei­te­te ein Brems­ma­nö­ver ein und stürz­te, ohne dass es zu einer direk­ten Kol­li­si­on mit dem Pkw kam. Der Auto­fah­rer setz­te sei­ne Fahrt anschlie­ßend über die Stra­ße Süd­ufer in Rich­tung Osten fort und ent­fern­te sich vom Unfallort.

Der Motor­rad­fah­rer wur­de mit schwe­ren Ver­let­zun­gen in ein Kran­ken­haus gebracht. Zwi­schen­zeit­lich bestand Lebens­ge­fahr. Inzwi­schen befin­det sich der Mann laut Poli­zei außer Lebens­ge­fahr, ist jedoch wei­ter­hin schwer verletzt.

Rettungshubschrauber und Unfallaufnahmeteam im Einsatz

Auf­grund der zunächst lebens­be­droh­li­chen Ver­let­zun­gen wur­de ein spe­zia­li­sier­tes Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me­team der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Pader­born zur Unfall­stel­le geru­fen. Auch ein Ret­tungs­hub­schrau­ber lan­de­te am Unfall­ort. Das Motor­rad des 38-Jäh­ri­gen wur­de sichergestellt.

Polizei sucht weiterhin gelben Pkw

Bei dem flüch­ti­gen Fahr­zeug soll es sich um einen dun­kel­gel­ben Pkw der Kom­pakt­klas­se han­deln. Trotz bereits ein­ge­gan­ge­ner Hin­wei­se konn­te das Fahr­zeug bis­lang nicht ermit­telt werden.

Da am Unfall­tag rund um den Möh­ne­see reger Aus­flugs­ver­kehr herrsch­te und sich zahl­rei­che Motor­rad­fah­rer in der Regi­on auf­hiel­ten, bit­tet die Poli­zei erneut um Mithilfe.

Videoaufnahmen könnten entscheidend sein

Beson­ders Motor­rad­fah­rer, die am 1. März im Bereich des Möh­ne­sees unter­wegs waren und Helm­ka­me­ras oder Fahr­zeug­ka­me­ras genutzt haben, wer­den gebe­ten, ihre Auf­nah­men zu über­prü­fen. Gesucht wer­den ins­be­son­de­re Bil­der oder Vide­os, auf denen ein gel­ber Pkw zu sehen sein könnte.

Auch Anwoh­ner rund um den Möh­ne­see wer­den gebe­ten, mög­li­che Auf­nah­men aus pri­va­ten Video­über­wa­chungs­an­la­gen zu sichten.

Fahrer des Pkw soll sich melden

Die Poli­zei rich­tet außer­dem einen drin­gen­den Appell an den Fah­rer oder die Fah­re­rin des gesuch­ten gel­ben Pkw, sich umge­hend zu mel­den. Der 38-jäh­ri­ge Motor­rad­fah­rer befin­det sich inzwi­schen außer Lebens­ge­fahr, ist jedoch wei­ter­hin schwer verletzt.

Hin­wei­se nimmt die Poli­zei in Soest unter 02921 / 9100 ent­ge­gen. Alter­na­tiv kön­nen sich Zeu­gen auch an jede ande­re Poli­zei­dienst­stel­le wenden.

 

 

 

 

 

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