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Zwei RCS-Sie­ge an einem Wochen­en­de

Die RCS-Vol­ley­bal­le­rin­nen erkämpf­ten zwei Sie­ge an einem Wochen­en­de. (Foto: Ralf Lite­ra)

Sun­dern. Die RCS-Vol­ley­bal­le­rin­nen blei­ben wei­ter unge­schla­gen und kön­nen trotz Dop­pel­be­las­tung wie­der jubeln. Eine sou­ve­rä­ne Leis­tung am Sams­tag und ein star­kes Finish am Sonn­tag waren die Erfolgs­ga­ran­ten, von der Blau­en Wand mal abge­se­hen.

Fünf Punk­te aus zwei Spie­len

Als der fina­le Punkt zum 3:2 Heim­sieg des RC Sor­pe­see gegen die wie ent­fes­selt auf­spie­len­den Mädels vom VCO Müns­ter unter Dach und Fach war, tanz­te die Mann­schaft vom Sor­pe­see eine Extrarun­de vor ihren Fans und hat­te sich die Punk­te 4 und 5 am Wochen­en­de mehr als hart ver­dient. Mit acht Sät­zen in 24 Stun­den war das Vol­ley­ball­kon­to dann auch für die hart­ge­sot­tens­ten im RCS-Lager voll und man muss­te allent­hal­ben erst­mal kräf­tig durch­at­men. Zwar waren es schon ein paar Span­nungs­ver­lus­te der Gast­ge­be­rin­nen am Sonn­tag, die die Par­tie zu einem Kri­mi wer­den lie­ßen, dann in der ent­schei­den­den Pha­se aber auch unbän­di­ger Sie­ges­wil­len und phä­no­me­na­le Power, die den Erfolg sicher­ten. Aber der Rei­he nach von Sams­tag auf Sonn­tag.

RCS-Express düs­te los

Am Netz. (Foto: Ralf Lite­ra)

Schon im ers­ten Satz des Wochen­end­auf­tak­tes gegen die star­ken Damen von BW Aasee war dem Team um die gera­de recht­zei­tig wie­der­ge­ne­se­ne Kapi­tä­nin Kirs­ten Prach­tel die Freu­de, vor der Blau­en Wand zu spie­len, anzu­mer­ken. So düs­te der RCS-Express los und konn­te trotz aller tak­ti­schen und tech­ni­schen Schach­zü­ge der cle­ve­ren Geg­ne­rin­nen aus dem Müns­ter­land nicht gestoppt wer­den. Beim 20:13 schien der Satz­ge­winn nahe, bevor aller­dings eine kur­ze Pha­se der Unacht­sam­keit Aasee wie­der ins Spiel brach­te. Nach der Aus­zeit beim 20:16 aber ging es wie­der vor­an und beim 25:19 war das 1:0 gesi­chert.

Fünf ver­ge­be­ne Satz­bäl­le

Lei­der kam der RCS nach dem Sei­ten­wech­sel kaum aus den Start­lö­chern und beim 13:17 war man schon zur zwei­ten Aus­zeit in Satz 2 gezwun­gen. Die Bespre­chung aber wirk­te und bis zum 21:17 punk­te­te erst­mal nur der RCS. Dass die Mädels vom Sor­pe­see gegen die Damen von Aasee den Vor­sprung nicht trans­por­tie­ren konn­ten, gehör­te zu der End­pha­se von Durch­gang zwei eben­so wie die famo­se Angriffs­leis­tung des RCS in der Ver­län­ge­rung des Sat­zes. Hier folg­te eine spek­ta­ku­lä­re Akti­on der ande­ren und beim 28:26 und fünf ver­ge­be­nen Satz­bäl­len waren es dann doch die jun­gen Tabel­len­füh­re­rin­nen aus Lang­scheid, die das 2:0 in den Sät­zen beju­bel­ten.

Jubel über den Drei­er

Jubel. (Foto: Ralf Lite­ra)

So geriet Satz drei dann zum Abschluss eines mehr als gelun­ge­nen und stim­mungs­vol­len Vol­ley­ball­ta­ges zu einem Spie­gel­bild des ers­ten Durch­gangs. Aas­se racker­te, war kämp­fe­risch eben­bür­tig und ver­such­te alles, aber die Gast­ge­be­rin­nen hat­ten schlicht die bes­se­ren vol­ley­bal­le­ri­schen Kar­ten in der Hand. Ab dem 12:11 zog der RCS davon und beim 24:17 war es nur noch Scha­dens­be­gren­zung, die die bis zum Ende kämp­fen­de Mann­schaft aus Müns­ter betrei­ben konn­te. Beim 25:21 jubel­ten die Blau-Wei­ßen vom Sor­pe­see über einen Heim­drei­er der Kate­go­rie beson­ders wert­voll.

Denk­wür­di­ge Par­tie

Wer glaub­te damit sei der gro­ße Sport am Wochen­en­de schon auf­ge­braucht, sah sich am Sonn­tag ange­sichts einer denk­wür­di­gen Par­tie, die nach Mei­nung der meis­ten Zuschau­er einem ech­ten Spit­zen­spiel in Liga Drei glich, voll getäuscht. Mit dem jun­gen Team des VCO Müns­ter lie­fer­te sich der zwar gut erhol­te aber nicht immer per­fekt kon­zen­trier­te RCS am Sonn­tag­nach­mit­tag ein Duell der Son­der­klas­se. Hat­ten die Sauer­län­de­rin­nen Satz 1 mit einer sou­ve­rä­nen und kon­zen­trier­ten Leis­tung noch domi­niert und beim 25:16 deut­lich für sich ent­schie­den, gelang dem zwei­ten Gast aus Müns­ter ab dem zwei­ten Durch­gang fast alles. Die Auf­schlä­ge schwirr­ten an die Lini­en, der VCO Block roch jeden Ball des RCS und noch dazu war der Auf­schlag der Sauer­län­de­rin­nen beim Sei­ten­wech­sel wohl auf VCO Sei­te hän­gen geblie­ben.

Zwei Sät­ze der Wurm drin

In der Fol­ge war trotz Voll­gas in Block und Feld­ab­wehr in Satz 2 und 3 der Wurm drin im RCS Spiel und die Zuver­sicht der Gast­ge­be­rin­nen wei­ter­hin unge­schla­gen durch die Sai­son zu gehen bekam einen deut­lich spür­ba­ren Knicks. Beim 22:25 und 20:25 und damit 1:2 Satz­rück­stand aber waren es ein­mal mehr die RCS-Anhän­ger der Blau­en Wand, die schlicht­weg kei­ne Lust hat­ten zu ver­lie­ren. Ange­trie­ben von einem blen­dend auf­ge­leg­ten Hal­len­spre­cher und DJ Duo Kevin Mat­tig und Jan­nik Hoff­mann trie­ben die Fans die Heim­mann­schaft noch­mals an.

Power kehr­te zurück

Mit Erfolg: die Power kehr­te zurück, der RCS figh­te­te und fand mehr und mehr Mit­tel gegen wei­ter­hin blen­dend auf­ge­leg­te Müns­te­r­a­ne­rin­nen. War der vier­te Satz mit 25:21 noch bis zum Ende umkämpft gelang den Gast­ge­be­rin­nen mit 7:2 ein Traum­start in den Tie Break. Eine Füh­rung, die bei dem hohen Niveau im Side­out dies­mal bis zum Ende hal­ten soll­te. Mit 15:10 blie­ben damit zwei Punk­te am See, die ob der Leis­tung der Geg­ne­rin­nen vom VCO dop­pelt wert­voll sind.

„Wei­ter unge­schla­gen!“

Mit 5 von 6 mög­li­chen Punk­ten ist die Aus­beu­te des RCS aus dem Dop­pel­spiel­tag des Wochen­en­des damit fast per­fekt und, was dem Team eigent­lich am aller Wich­tigs­ten war: „Wir sind wei­ter unge­schla­gen in der Sai­son!“ Eine bes­se­re Vor­la­ge für den Hin­run­den-End­spurt der kom­men­den Wochen kann es da kaum geben. Eine wei­te­re Wahr­heit aber war auch ganz schnell in den Köp­fen von Spie­le­rin­nen und Trai­ner­team: „Jetzt ist es erst­mal Zeit, aus­zu­ru­hen und die Füße hoch­zu­le­gen…“ Zumin­dest bis Diens­tag, wenn dann die Vor­be­rei­tung auf die schwe­re Aus­wärts­tour nach Bre­men beginnt.

  • Für den RCS aktiv: Bon­nie Bas­tert, Leo­nie Bau­meis­ter, Anto­nia Bren­scheidt, Han­na Flei­scher, Michel­le Hen­kies, Lau­ra Kem­per, Marie Met­ger, Kirs­ten Prach­tel, Katha­ri­na Schal­low, Alex­an­dra Shari­pov, Kim Sprey­er, Vanes­sa Vorn­weg, Johan­na Voss, Phy­sio Anne Schmitz und Co-Trai­ner Linus Tepe.

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