Zuwanderer rettet dreijähriges Kind vor Ertrinken

Mesche­de. Ein 49-jäh­ri­ger Zuwan­de­rer ret­te­te am Mitt­woch abend einen drei­jäh­ri­gen Jun­gen aus der Hen­ne. Das Kind war nach Poli­zei­an­ga­ben in das kal­te Was­ser gefal­len und von der Strö­mung mit­ge­ris­sen worden.

Syrer sprang von Mauer ins Wasser

Um 20.10 Uhr fiel das Kind, unbe­merkt von den Eltern in den klei­nen Fluss. Mit der Strö­mung trieb der Jun­ge etwa 150 Meter in Rich­tung der nahe­ge­le­ge­nen Ruhr. Der Syrer sah das Kind im Was­ser trei­ben und sprang eine cir­ca 2,50 Meter hohe Mau­er hin­ab ins Was­ser. Er konn­te den jun­gen Mesche­der ergrei­fen und an Land brin­gen. Wei­te­re Anwoh­ner kamen zur Hil­fe und wickel­ten den ansprech­ba­ren Jun­gen in eine Decke ein. Der Ret­tungs­dienst brach­te das unter­kühl­te Kind in ein Kran­ken­haus. Hier konn­te es am nächs­ten Mor­gen ent­las­sen wer­den. Der Ret­ter ver­letz­te sich durch den Sprung von der Mau­er leicht am Fuß und muss­te eben­falls ins Kran­ken­haus gebracht werden.

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