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Zurück auf der Sie­ger­stra­ße: RCS fei­ert Vol­ley­ball­par­ty

Das RCS-Team ist wie­der auf der Sie­ger­stra­ße. (Foto: Ralf Lite­ra)

Sun­dern. „Back on track!“ hieß es für die Mädels vom Sor­pe­see am Sams­tag. Ab Satz 2 war der Vol­ley­ball­abend im Schul­zen­trum ein Glanz­stück des Team­works, auf dem Feld wie auf der Tri­bü­ne. Als die Vol­ley­bal­ler­in­ner des RCS  gegen den USC Müns­ter zum Match­ge­winn ser­vier­ten, hielt es längst kei­nen der Zuschau­er der Blau­en Wand vor Rekord­ku­lis­se in Sun­dern mehr auf den Sit­zen.

Frust der Nie­der­la­ge über­wun­den

So segel­te das Auf­schlag­ge­schoss der Sauer­län­de­rin­nen zwar knapp ins Aus, der kur­ze Zeit spä­ter final ein­ge­tü­te­te Sieg war durch den klei­nen Fehl­griff aber kei­nes­wegs in Gefahr. Viel­mehr hat­ten die Mädels vom Sor­pe­see in knapp mehr als einer Stun­de den Frust der ver­lo­re­nen Aus­wärts­par­tie in Bre­men kur­zer­hand von der See­le geschmet­tert und dem tap­fer kämp­fen­den Gast aus dem Müns­ter­land in Satz 2 und 3 mit tol­len Auf­schlä­gen den Zahn gezo­gen.

Ver­hal­te­ner Auf­takt

Zu Beginn aber lief die Par­tie ganz anders. Satz 1 sah zunächst ein ver­hal­te­nes Abtas­ten bei­der Teams, bei dem die Gast­ge­be­rin­nen etwas schnel­ler in der Wett­kampf­mo­dus kamen und dem Spiel ab Mit­te des Sat­zes ihren Stem­pel auf­drü­cken konn­ten. Doch wie gewon­nen so zer­ron­nen. Die Müns­te­r­a­ne­rin­nen kon­ter­ten den RCS-Zwi­schen­spurt gekonnt und waren beim 18:22 aus RCS-Sicht schon klar auf Kurs Auf­takt­satz­er­folg. Dann aber schlug die Stun­de der Gast­ge­be­rin­nen und ihrer ver­rück­ten Fans auf der Tri­bü­ne. Die Blaue Wand brüll­te die RCS-Mädels von spek­ta­ku­lä­rem Punkt zu Punkt. Beim 21:23 war den­noch der USC wei­ter im Vor­teil und muss­te doch den letz­ten ent­schei­den­den Kon­ter des RCS ein­ste­cken. Mit einem tol­len Side­out und drei druck­vol­len Aktio­nen aus Auf­schlag und Block-Feld­ab­wehr dreh­ten die Gast­ge­be­rin­nen Satz 1 und gin­gen mit 1:0 in Front.

In Satz 2 ging es ab

Es gab viel Grund zum Jubeln. (Foto: Ralf Lite­ra)

Mit dem Sei­ten­wech­sel zum zwei­ten Satz schien es als habe jemand von außen das Zwei­fel­pro­gramm auf Sei­ten des RCS kur­zer­hand gelöscht. Die Abläu­fe auf Sei­ten der Sauer­län­de­rin­nen wur­den dyna­mi­scher, die Auf­schlä­ge fan­den mit immer grö­ße­rer Prä­zi­si­on die von Linus Tepe klug aus­ge­wähl­ten Zie­le und lie­ßen RCS-Phy­sio Anne Schmitz auf der Bank den einen oder ande­ren Jubel­sprung anset­zen. Sie hat­te nach der Par­tie in Bre­men und der anhal­ten­den Grip­pe­wel­le alle Hän­de voll zu tun, hat­te die ihren aber mit Engels­ge­duld und See­len­ru­he wie­der fit gemacht.

RCS zog davon

So zog der RCS davon. Zunächst leicht, dann ab Mit­te des Sat­zes immer vehe­men­ter. Beim 16:10 hat­te das Team einen schö­nen Vor­sprung erar­bei­tet, den man bis zum 21:13 sogar noch leicht aus­bau­en konn­te. Gegen Ende des Sat­zes schlich sich dann der Schlen­dri­an in das Side­out­spiel der Gast­ge­be­rin­nen, so dass bis zum ent­schei­den­den 25. Punkt in Satz zwei noch eine Aus­zeit und zahl­rei­che star­ke Aktio­nen der Müns­te­r­a­ne­rin­nen auf dem Pro­gramm stan­den. Letzt­lich war es aber doch pas­siert und beim 25:18 stand die Hal­le Kopf.

Blaue Wand freu­te sich

Jubel bei der Blau­en Wand. (Foto: Ralf Lite­ra)

Wer nun glaub­te, die Schwä­che­pha­se zu Ende von Satz 2 soll­te den RCS auch in den drit­ten Durch­gang beglei­ten, der sah sich getäuscht. Beim 10:5 hat­ten die fre­ne­ti­schen Fans auf der Tri­bü­ne des Schul­zen­trums bereits tol­le Aktio­nen gese­hen und der USC sei­ne zwei Aus­zei­ten bereits genutzt den auf­kom­men­den Spiel­fluss der Gast­ge­be­rin­nen zu brem­sen. Bis dato auch mit Erfolg, nach Aus­zeit zwei aber spiel­ten nur noch die Sauer­län­de­rin­nen und dies zur Freu­de der Blau­en Wand an die­sem Tag wie aus einem Guss. Die Auf­schlä­ge schwirr­ten in Rich­tung USC-Feld und hat­te die USC Annah­me den Ball ein­mal unter Kon­trol­le und unter der klu­gen Regie von Ex-RCS­le­rin Lara Dröl­le eine Punkt­chan­ce, war es zumeist US-MVP Johan­na The­wes, die im Angriff Akzen­te set­zen konn­te. Die übri­gen USC-Angrei­fe­rin­nen konn­te der RCS gut kon­trol­lie­ren. Auf der Gegen­sei­te punk­te­ten bei den Gast­ge­be­rin­nen fast alle Akteu­rin­nen sehr aus­ge­gli­chen. So wuchs der Abstand mehr und mehr und beim 20:9 gab es kaum noch einen Zwei­fel am RCS-Sieg an die­sem Abend. Beim 25:12 lagen sich die Akteu­rin­nen in den Amen und fei­er­ten gemein­sam mit der auf­sprin­gen­den Tri­bü­ne einen ganz wich­ti­gen Heim­drei­er in der Vor­weih­nachts­zeit.

Tabel­len­füh­rer ein­drucks­voll

So mel­det sich der Tabel­len­füh­rer an die­sem Abend ein­drucks­voll zurück und pro­fi­tiert dabei ein­mal mehr von einer fabel­haf­ten Heim­ku­lis­se. Das Team saugt die­se dan­kend auf und kann den Rücken­wind an einem star­ken Vol­ley­ball­abend gegen eine weiß Gott nicht schwa­chen Gast per­fekt nut­zen. So darf es aus Sicht der Sauer­län­de­rin­nen ger­ne wei­ter­ge­hen!

  • Für den RCS aktiv: Bon­nie Bas­tert, Leo­nie Bau­meis­ter, Anto­nia Bren­scheidt, Han­na Flei­scher, Michel­le Hen­kies, Lau­ra Kem­per, Marie Met­ger, Kirs­ten Prach­tel, Katha­ri­na Schal­low, Alex­an­dra Shari­pov, Kim Sprey­er, Johan­na Voss, Scouts Vanes­sa Vorn­weg und Mile­na Wün­nen­berg, Phy­sio Anne Schmitz und Co-Trai­ner Linus Tepe.

 

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