- Anzeige -

ZON­TA Club Arns­berg: Gewalt gegen Frau­en ist kein Tabu – Kam­pa­gnen gestartet

Kreis/Arnsberg. Häus­li­che Gewalt gegen Frau­en und Kin­der bleibt oft ver­bor­gen, aber sie ist immer da. Unter den Bedin­gun­gen von Coro­na ist es noch ein­mal wich­ti­ger, sie nicht zu baga­tel­li­sie­ren oder zu igno­rie­ren, schreibt der ZON­TA Club Arns­berg in einer Mit­tei­lung an die Presse.

Gewalt gegen Frau­en nicht bagatellisieren

Wenn Schu­len und Kin­der­gär­ten nur ein­ge­schränkt arbei­ten, wenn sozia­le Kon­tak­te ein­ge­schränkt sind, wenn der Arbeits­platz bedroht oder das Ein­kom­men redu­ziert ist – dann steigt der Druck auf Fami­li­en, Gewalt nimmt ten­den­zi­ell zu und die Betrof­fe­nen blei­ben noch mehr allein.

Sie gaben gemein­sam den Start­schuss zu den Kam­pa­gnen: Frau­en­be­ra­tungs­stel­le Mesche­de, Jana Schlö­mer, Sor­op­ti­mist Club Mesche­de, Mar­ti­na von Weichs, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te Stadt Arns­berg, Petra Ble­sel, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te des HSK, Karin Schütt­ler-Schmies, Frau­en­be­ra­tungs­stel­le Arns­berg, Lena Baa­der, ZON­TA Club Arns­berg, Nico­le Jeru­sa­lem sowie vom Frau­en­haus Arns­berg, Bir­te Schritt. Die Aktio­nen wer­den auch von der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten der Stadt Sun­dern, Mar­ti­na Knöp­ken, sowie der Gleich­stel­lungs­be­auf­tra­gen der Stadt Mesche­de, Anne Wie­gel, unter­stützt. Foto: ZON­TA Club Arnsberg

„Soli­da­ri­tät mit den betrof­fe­nen Frau­en und Kin­dern ist stär­ker gefragt denn je“, sagt die Club-Vor­sit­zen­de Nico­le Jeru­sa­lem aus Arns­berg. Unter dem Mot­to „Wir bre­chen das Schwei­gen“ und „Oran­ge your City – Oran­ge­nes Leucht­feu­er gegen Gewalt an Frau­en“ star­ten am Mitt­woch, 25. Novem­ber, dem Inter­na­tio­na­len Tag gegen Gewalt an Frau­en, zwei gro­ße Kam­pa­gnen, die den Schein­wer­fer auf das Pro­blem rich­ten und vor allem aber Wege zur Hil­fe aufzeigen.

Zwei Kam­pa­gnen rich­ten Blick auf das Problem

Die Frau­en­be­ra­tungs­stel­len und Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten in der Regi­on, der Sor­op­ti­mist Club Mesche­de, der ZON­TA Club Arns­berg und die Poli­zei im HSK arbei­ten dazu par­al­lel und zie­hen an einem Strang, beschreibt der ZON­TA Club Arnsberg.

Die For­de­rung der Akteu­re lau­tet: „Sagt NEIN zu Gewalt gegen Frau­en! Seid auf­merk­sam und unter­stützt Betrof­fe­ne, Hil­fe zu suchen.“ Ihre Bot­schaft an Betrof­fe­ne ist zudem auch: „Holt euch Hil­fe und Bera­tung. Lasst das nicht mit euch machen!“

Wege zu Hil­fe gegen Gewalt:

  • Bun­des­wei­tes Hil­fe­te­le­fon 08000 116 016 – anony­me Bera­tung und Hin­wei­se auf Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­bo­te vor Ort in 17 Sprachen
  • Poli­zei-Not­ruf: 110
  • Frau­en­haus: 02931 / 6791
  • Frau­en­be­ra­tungs­stel­le Arns­berg: 02932 / 89 87 703
  • Frau­en­be­ra­tungs­stel­le Mesche­de: 0291 / 52171

Eine anony­mi­sier­ten Hil­fe­su­che in der Öffent­lich­keit ist auch unter dem Code­wort „Maske19“ mög­lich: Die Akti­on von teil­neh­men­den Apo­the­ken und Arzt­pra­xen soll bei aku­ter Bedro­hung helfen.

(Quel­le: ZON­TA Club Arnsberg)

Tei­len Sie die­sen Bei­trag oder unter­stüt­zen Sie unse­re jour­na­lis­ti­sche Arbeit via Paypal:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

- Anzeige -
Anzeige
- Anzeige -

Kontakt zur Redaktion

redaktion@blickpunktASM.de