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Your UpDate – der Berufsinfotag zum Ausprobieren und Kennenlernen war ein voller Erfolg

Die lang­ersehn­te Prä­senz­ver­an­stal­tung – der Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag your UpDate – fand am ver­gan­ge­nen Mitt­woch in der Schüt­zen­hal­le in Sun­dern statt, und war ein Erfolg. (Foto: Mues + Schrewe)

Sun­dern. Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch hat der zwei­tei­li­ge Berufs­in­fo­tag in der Schüt­zen­hal­le in Sun­dern statt­ge­fun­den. Das ers­te Feed­back fiel von allen Sei­ten posi­tiv aus.

Wirtschaft und Schüler an einem Tisch – Berufe praktisch kennenlernen

Beim lizen­sier­ten Berufs­par­cours am Vor­mit­tag krem­pel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Ärmel hoch und tes­ten in zwei Durch­gän­gen mit jeweils 120 Minu­ten aus, wel­che Berufs­fel­der ihnen Spaß machen und wo ihre Fähig­kei­ten lie­gen. Die ins­ge­samt 43 ver­schie­de­nen Arbeits­pro­ben wur­den dabei von 26 Unter­neh­men aus Sun­dern und der Umge­bung vor­be­rei­tet und den Jugend­li­chen zur Ver­fü­gung gestellt.

Die Auf­ga­ben­stel­lun­gen der ein­zel­nen Arbeits­pro­ben waren viel­fäl­tig. Um bei­spiels­wei­se das Berufs­bild der Kauf­leu­te für E‑Commerce ken­nen­zu­ler­nen, muss­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler am Stand der Fir­ma Karl F. Buch­he­is­ter e.K. die rich­ti­gen Bestand­tei­le einer Online-Anzei­ge iden­ti­fi­zie­ren und in der kor­rek­ten Rei­hen­fol­ge anord­nen. Bei einer von drei unter­schied­li­chen Arbeits­pro­ben der Fir­ma Lüb­ke & Vogt wur­de ein Strom­ste­cker mon­tiert und die Zim­me­rei-Holz­bau Hoff hat mit den Jugend­li­chen soge­nann­te Leo­nar­do-Brü­cken aus Holz gebaut.

Die Berufs­be­ra­te­rin­nen der Agen­tur für Arbeit hat­ten Vir­tu­al Rea­li­ty-Bril­len dabei, um den Jugend­li­chen mit Hil­fe der digi­ta­len Tech­nik einen Ein­druck über ver­schie­de­ne Berufs­fel­der zu ver­mit­teln und das Auto­haus Hoff­mann hat gemein­sam mit Aus­zu­bil­den­den den Hand­werks­be­ruf des Kfz-Mecha­tro­ni­kers vor­ge­stellt und einen Motor­block zer­le­gen lassen.

Nach kur­zen Ein­wei­sun­gen an den jewei­li­gen Tischen haben die Jugend­li­chen der ach­ten und neun­ten Klas­sen der drei wei­ter­füh­ren­den Schu­len schnell Spaß an den abwechs­lungs­rei­chen Auf­ga­ben gefun­den. An den bei­den Durch­gän­gen am Vor­mit­tag haben ins­ge­samt rund 330 Schü­ler teilgenommen.

Gut besuchte Ausbildungsmesse am Abend

Vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die vor­mit­tags auf dem Berufs­par­cours waren, sind am Abend auch noch ein­mal mit ihren Eltern vor Ort auf dem Berufs­in­fo­abend gewe­sen. Dort konn­ten im per­sön­li­chen Gespräch mit erfah­re­nen Aus­bil­dern und Azu­bis offe­ne Fra­gen geklärt wer­den. Über 40 Unter­neh­men waren am Abend ver­tre­ten, sodass in der gesam­ten Schüt­zen­hal­le Info-Stän­de auf­ge­baut waren. „Dadurch ist ein rich­ti­ger Mes­se-Cha­rak­ter ent­stan­den“, waren sich die Leh­re­rin­nen Eri­ka Pitt­ruff von der Haupt­schu­le und Son­ja Kreis-Viel­ha­ber von der Real­schu­le einig.

Auch für die Fir­men­ver­tre­ter stand fest, dass der Berufs­in­fo­tag, der seit 2019 erst­ma­lig wie­der in Prä­senz durch­ge­führt wur­de, gut funk­tio­niert hat. „Wir haben inten­si­ve Gesprä­che geführt. Die Besu­cher waren wirk­lich inter­es­siert und haben vie­le Fra­gen gestellt. Für uns waren das zwei sehr effek­ti­ve Stun­den auf der Aus­bil­dungs­mes­se“, mel­de­te IHK Azu­bi-Fin­der Flo­ri­an Kram­pe zurück. Und auch Sebas­ti­an Rüss­mann, Geschäfts­füh­rer der Fir­ma L&R Käl­te­tech­nik in Hach­en bestä­tig­te, dass es eini­ge Nach­fra­gen zu Mög­lich­kei­ten für Prak­ti­ka und Feri­en­ar­beit im Unter­neh­men gege­ben habe.

Das Steu­er­be­ra­tungs­bü­ro ARTE­MIS, das die­ses Jahr erst­ma­lig an bei­den Ver­an­stal­tungs­tei­len teil­ge­nom­men hat, war eben­falls begeis­tert. Steu­er­be­ra­te­rin und Part­ner Syl­via Juszc­zak berich­te­te von einer Schü­le­rin, die am Abend sogar noch ein­mal an den Stand gekom­men sei und sich erkun­digt habe, ob sie an der Arbeits­pro­be vom Vor­mit­tag noch wei­ter­ar­bei­ten dür­fe, weil die Zeit auf dem Berufs­par­cours am Ende nicht mehr gereicht habe.

„Es hat uns sehr gefreut, dass ihr die Arbeit so viel Spaß gemacht hat. Wir wol­len ger­ne mit ihr in Kon­takt blei­ben.“ Die Mög­lich­keit, dass Schü­ler und Unter­neh­men auch im Nach­gang zu der Ver­an­stal­tung in Kon­takt tre­ten, bestand zudem über soge­nann­te Schü­ler-Visi­ten­kar­ten. Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die eine Arbeits­pro­be bzw. einen Beruf beson­ders span­nend fan­den, konn­ten ihre aus­ge­füll­ten Kar­ten an die Fir­men­ver­tre­ter über­ge­ben, sodass die­se im Nach­gang Kon­takt zu den Jugend­li­chen auf­neh­men kön­nen, um bspw. einen Unter­neh­mens­be­such zu ver­ein­ba­ren. Dar­aus kön­nen spä­ter dann im bes­ten Fall Prak­ti­ka, Aus­bil­dungs­plät­ze oder Koope­ra­tio­nen für Abschluss­ar­bei­ten resultieren.

Froh zeig­te sich auch Julia Wagener, die die Orga­ni­sa­ti­on der Ver­an­stal­tung über­nom­men hat­te: „Das Kon­zept, am Vor­mit­tag prak­ti­sche Auf­ga­ben aus­zu­pro­bie­ren und sich am Abend näher über die Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten und Berufs­chan­cen zu infor­mie­ren, ist in mei­nen Augen voll auf­ge­gan­gen“, lau­tet das Fazit der Wirt­schafts­för­de­rin. „Die Jugend­li­chen haben von den Unter­neh­men einen guten Über­blick über die Aus­bil­dungs- und Berufs­mög­lich­kei­ten erhal­ten. Ich bin sehr zufrie­den mit dem Ver­lauf der Veranstaltung.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Stadt Sundern)

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