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Wohnungsbrand an Heiligabend fordert drei Verletzte

Vier der rund 60 Einsatzkräfte in Voßwinkel. (Foto: Feuerwehr Arnsberg)
Vier der rund 60 Ein­satz­kräf­te in Voß­win­kel. (Foto: Feu­er­wehr Arnsberg)

Voß­win­kel. Das wird wohl kein fröh­li­ches Weih­nachts­fest wer­den: Drei Ver­letz­te, dar­un­ter zwei Kin­der, for­der­te ein Woh­nungs­brand in der Voß­win­ke­ler Wied­hof­stra­ße am Mor­gen des Hei­li­gen Abends.

Die Löschkräfte hatten das Feuer schnell im Griff, der Schaden war dennoch erheblich und der huasherr musste mit rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. (Foto: Feuerwehr Arnsberg)
Die Lösch­kräf­te hat­ten das Feu­er schnell im Griff, der Scha­den war den­noch erheb­lich und der Haus­herr muss­te mit Rauch­gas­ver­gif­tung ins Kran­ken­haus. (Foto: Feu­er­wehr Arnsberg)

Um 10.52 Uhr alar­mier­te die Feu­er­wehr­leit­stel­le in Mesche­de die Haupt­wa­chen Arns­berg und Neheim , den Basis­lösch­zug 1 mit den Ein- hei­ten aus Neheim und Voß­win­kel sowie den Fern­mel­de­dienst zu dem Brand, bei dem noch Per­so­nen im Gebäu­de ver­mu­tet wur­den. Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ret­tungs­kräf­te stell­te sich her­aus, dass sich zwei Kin­der und ihr Vater , die sich zum Zeit­punkt des Bran­des in dem Haus auf­ge­hal­ten hat­ten, bereits nach drau­ßen hat­ten ret­ten kön­nen. Der Vater hat­te zunächst erfolg­los ver­sucht, den im Wohn­zim­mer des Hau­ses aus­ge­bro­che­nen Brand mit einem Hand­feu­er­lö­scher zu bekämp­fen und hat­te dabei offen­bar Rauch­ga­se ein­ge­at­met. Er wur­de not­ärzt­lich behan­delt und anschlie­ßend mit dem Ver­dacht auf eine Rauch­gas­ver­gif­tung ins Nehei­mer Kran­ken­haus trans­por­tiert. Die bei­den Kin­der, die zunächst bei Ver­wand­ten in Voß­win­kel unter kamen , wur­den dort eben­falls ärzt­lich unter­sucht, konn­ten jedoch vor Ort verbleiben.

Einsatz unter schwerem Atemschutz

 

Ein Ein­satz­trupp ging umge­hend unter schwe­rem Atem­schutz zur Brand­be­kämp­fung in das Gebäu­de vor. Die­ser hat­te den Brand dann schnell unter Kon­trol­le. Das Feu­er rich­te­te in dem Gebäu­de jedoch einen beträcht­li­chen Scha­den an. Die Ein­satz­kräf­te lüf­te­ten die Woh­nung und kon­trol­lier­ten den Brand­ort abschlie­ßend mit Hil­fe einer Wär­me­bild­ka­me­ra auf ver­blie­be­ne Glut­nes­ter. Auf Grund der zunächst kri­ti­schen La ge waren rund 60 Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr mit ins­ge­samt zwölf Fahr­zeu­gen vor Ort . Nach­dem die übri­gen Ein­hei­ten wie­der in ihre Stand­or­te ein­ge­rückt waren, stell­te die Lösch­grup­pe Voß­win­kel noch bis ca. 13 Uhr eine Brand­wa­che am Schadensort.

 

 

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