Während andere Gemeinden auf neue Kunden aus Sundern hoffen dürften, veröde der Einzelhandel in der Innenstadt, meint die WISU. Wenn dann noch der angestrebte Innenstadtumbau wg. Röhrrenaturierung kommen sollte, sei jeder Einzelhändler bereits in seinem Umsatz schwer geschädigt. Das produzierende Gewerbe, bekanntermassen durch schlechte Verkehrsanbindung benachteiligt, werde ebenfalls sehr schweren Logistikproblemen entgegen sehen. Der Verkehr der Arbeitnehmer und Auszubildenden werde sich massiven Verspätungen ausgesetzt sehen. Die versprochene Sicherheit der notärztlichen Versorgung stehe zumindest auf wackeligen Füßen.
„Radikalplanung nicht zumutbar“
„Ein Stau in Stemels Umgehungen und es gibt kein vor und zurück mehr für den Krankentransport“, so Klein. „Die Fraktion der WISU im Rat der Stadt Sundern lehnt aus vorgenannten Gründen diese Form der Radikalbaustellenplanung ab. Die Argumente der Verwaltung sind nachvollziehbar, aber nicht zumutbar. Sachzwänge dieser Art kann man nur mit ‚Geht nicht gibt’s nicht!‘ beantworten. Als Folge solch einer Rosskur wird sich Sunderns wirtschaftliche Situation sicher nicht so schnell erholen, wie uns die Verwaltungsspitzen mitteilen möchten.“
