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Wild­wald: der etwas ande­re Weih­nachts­markt am 2. und 3. Advent

Uri­ger Weih­nachts-Wald­markt im Wild­wald Voss­win­kel – ein Erleb­nis für die gan­ze Fami­lie.

Voß­win­kel. Der tra­di­ti­ons­rei­che Weih­nachts­wald­markt im Wild­wald Voß­win­kel prä­sen­tiert sich in die­sem Jahr mit ver­län­ger­ter Öff­nungs­zei­ten und erst­mals stol­zen 60 Aus­stel­lern mit tra­di­tio­nel­ler Hand­werks­kunst. High­lights sind die beson­de­re Atmo­sphä­re unter alten Eichen und Buchen, eine leben­di­ge Krip­pe und pro­fes­sio­nel­le Mär­chen­er­zäh­ler an jedem der vier Tage.

17. Auf­la­ge – 20.000 Besu­cher erwar­tet

Wild­wald bei Nacht

„All über­all auf den Tan­nen­spit­zen, sah ich gol­de­ne Licht­lein sit­zen“, heißt es am 9./10 und 16./17. Dezem­ber wie­der im Wild­wald. Denn dann wer­den sie tat­säch­lich zu sehen sein: Unzäh­li­ge Ker­zen- und Lager­feu­er­lich­ter, die den Wild­wald in ein vor­weih­nacht­li­ches Lich­ter­meer ver­wan­deln. Zwi­schen 10 und 20 Uhr öff­net der „doch etwas ande­ren Weih­nachts­markt“, wie ihn Wild­wald-Förs­te­rin Anne­li Noack (40) beschreibt. Die Betriebs­lei­te­rin orga­ni­siert den stim­mungs­vol­len Markt, der Jahr für Jahr rund 20.000 Gäs­te nach Arns­berg lockt, mitt­ler­wei­le zum 17. Mal.

Erst­mals über 60 Aus­stel­ler

Zwi­schen alten Eichen und mäch­ti­gen Fich­ten prä­sen­tie­ren in die­sem Jahr erst­mals über 60 Aus­stel­ler ihre zumeist tra­di­tio­nel­le Hand­werks­kunst. Kin­der dür­fen in der „Wald­schu­le“ bas­teln und ihren Eltern so einen gemüt­li­chen Rund­gang ermög­li­chen. Denn für die lie­be­voll deko­rier­ten Stän­de zwi­schen fla­ckern­dem Ker­zen­licht und duf­ten­den Maro­nen soll­te man sich etwas Ruhe gön­nen. „Ich den­ke, es ist Kom­bi­na­ti­on aus vie­len klei­nen, aber fei­nen Din­gen, die unse­ren Markt zu einem belieb­ten Aus­flugs­ziel wäh­rend der Advents­zeit machen“, erklärt Anne­li Noack den Erfolg des Weih­nachts­wald­mark­tes.

Neu: Tiro­ler Spe­zia­li­tä­ten, Mario­net­ten und Alpa­ka-Pro­duk­te

In die­sem Jahr haben sich die Voß­win­ke­ler eini­ges neu­es ein­fal­len las­sen. Zehn neue Aus­stel­ler konn­ten gewon­nen wer­den. Unter ihnen ist zum Bei­spiel Franz Hil­le­brand, der mit sei­nen „Zil­ler­ta­ler Krap­fen“ eine ech­te Tiro­ler Spe­zia­li­tät anbie­tet. Regi­na Westhel­le aus Iser­lohn schnitzt direkt vor Ort ihre kunst­vol­len Mario­net­ten und eini­ge Hüt­ten wei­ter wird Juli­an­ne Weber ihre Alpa­ka­pro­duk­te prä­sen­tie­ren.

Exklu­si­ve Wild­spe­zia­li­tä­ten

Wald­weih­nachts­markt im Wild­wald.

Die Förs­te­rin­nen und Förs­ter des Wild­wald-Forst­be­triebs bie­ten an ihrem Stand neben fri­schen Maro­nen auch eine umfang­rei­che Aus­wahl an Wild­fleisch aus dem euro­päi­schen Natur­schutz­ge­biet „Wild­wald und Bie­ber­bach“ an. Egal ob vom Wild­schwein, Rot­wild, Dam­wild oder Reh. Und wer es mit dem Kochen nicht so hat, kann auf die Wild­wald-Sala­mi, die Wild­wald-Leber­wurst oder das Koch­mett zurück­grei­fen, die es exklu­siv nur an den bei­den Wochen­en­den gibt.

Leben­di­ge Krip­pe

Eine ganz beson­de­re Über­ra­schung erwar­tet die Besu­cher, wenn sie Rich­tung Wald­rand spa­zie­ren. Dort hat sich, unter uralten Bäu­men, eine leben­di­ge Krip­pe ein­ge­rich­tet und strahlt eine sehr lie­be­vol­le und fei­er­li­che Atmo­sphä­re aus. Inmit­ten der Natur lässt sich das Weih­nachts-Wun­der haut­nah erle­ben – was für ein wun­der­schö­nes Gefühl in der Advents­zeit!

Wie auch in den letz­ten drei Jah­ren öff­net der Weih­nachts­wald­markt im Wild­wald bis 20 Uhr sei­ne Pfor­ten, um die stim­mungs­vol­len Abend­stun­den beson­ders genie­ßen zu kön­nen. Der Ein­tritt beträgt 4 € für Erwach­se­ne und 2 € für Kin­der.

 

 

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