Wildernde Hunde im Stadtwald sind kein Kavaliersdelikt – mit Anzeige zu rechnen

Arns­berg. Aktu­ell ist Reh­brunft, also Paa­rungs­zeit, in der das Reh­wild den gan­zen Tag über aktiv ist. Die Stadt Arns­berg weist aus die­sem Anlass dar­auf hin, dass Hun­de wäh­rend der Brut- und Setz­zei­ten nur ange­leint durch Feld und Wald geführt wer­den soll­ten. Hun­de, die nicht auf Kom­man­do im Ein­fluss­be­reich des Besit­zers blei­ben, müs­sen auch außer­halb die­ser Zei­ten per­ma­nent ange­leint geführt wer­den. Dar­über infor­miert die Stadt Arns­berg in einer Presseinformation.

Aktuell Paarungszeit bei Rehen

Im Bereich des Hasen­win­kels kam es am Mon­tag­mit­tag die­ser Wochen zwi­schen obe­rem und unte­rem Stol­len­weg bereits zu einem Vor­fall, wäh­rend dem wil­dern­de Hun­de ein Reh gehetzt, gepackt und in die Hin­ter­läu­fe gebis­sen haben. Das laut kla­gen­de Reh konn­te sich los­rei­ßen und floh schwer ver­letzt in eine angren­zen­de Jung­wuchs­flä­che. Es hat kei­ne guten Überlebenschancen.

Reh nach Vorfall am Montag schwer verletzt

Wil­dern­de Hun­de sind kein Kava­liers­de­likt. Es han­delt sich hier um einen schwe­ren Ver­stoß gegen das Tier­schutz­ge­setz, der in jedem Fall mit einer Anzei­ge geahn­det wird. Bür­ger, die mit sach­dien­li­chen Hin­wei­sen oder Beob­ach­tun­gen zur Klä­rung des oben geschil­der­ten Sach­ver­hal­tes bei­tra­gen kön­nen, mel­den sich bit­te bei der Stadt Arns­berg unter der Ruf­num­mer Tel. 0171 / 6266 444.

Hinweise zum Sachverhalt erbeten

Der Fach­dienst Forst appel­liert an alle ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Hun­de­be­sit­zer, den Gehor­sam der eige­nen Hun­de rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen und im Zwei­fels­fall lie­ber doch mit der Lei­ne spa­zie­ren zu gehen.

(Text: Stadt Arnsberg)

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