„Was­ser“ in Lyrik und Natur The­ma des Poe­sie­pfads

Der Poe­sie­pfad im Rum­be­cker Mühl­bach­tal wur­de 2005 geschaf­fen und bie­tet auf zwei Kilo­me­tern 20 Sta­tio­nen, die zu jeder Jah­res­zeit neu bestückt wer­den. (Foto: oe)

Rum­beck. Auf dem Poe­sie­pfad bil­det das The­ma „Was­ser“ im Som­mer 2019 den lyri­schen Mit­tel­punkt. Die Was­ser-Bil­der, die in den Gedich­ten und Lie­dern gemalt wer­den, ber­gen spi­ri­tu­el­le Asso­zia­tio­nen: die uralten Meta­phern vom Lebens­spen­der bis hin zur töd­li­chen Gefahr. Am Sams­tag, 29. Juni wer­den ab 15.30 Uhr die neu­en Gedich­te der Som­mer-Edi­ti­on auf dem Poe­sie-Pfad im roman­ti­schen und geschichts­träch­ti­gen Mühl­bach­tal in Rum­beck vor­ge­stellt. Das Poe­sie­pfad-Team in der „Koope­ra­ti­on Wald­kul­tur“ lädt Inter­es­sier­te zum kos­ten­lo­sen zwei­stün­di­gen Spa­zier­gang über den zwei Kilo­me­ter lan­gen Rund­weg mit Lesun­gen und Erläu­te­run­gen ein. Die Tex­te wer­den vor­ge­tra­gen von Bär­bel Gros­se, Rei­ner Ahl­born und Hei­ko M. Kosow.

Was­ser schüt­zen und ver­tei­di­gen

Tage­lang kön­nen wir ohne Nah­rung aus­kom­men, aber kaum einen Tag ohne einen Schluck Was­ser. Was­ser ist Leben und somit auch das Lebens­zei­chen in der christ­li­chen Tau­fe. Was­ser­läu­fe glie­dern und bele­ben die Land­schaft; sie bil­den meist die Grund­la­ge für mensch­li­che Sied­lun­gen. Was­ser begeg­net dem Men­schen in unter­schied­lichs­ten Erschei­nungs­for­men: es ist sicht­bar, hör­bar und fühl­bar. In vie­len Län­dern kämpft man um jeden Trop­fen Trink­was­ser, in unse­ren Brei­ten ist Was­ser fast selbst­ver­ständ­lich. Recht­lich betrach­tet man Was­ser in Euro­pa so: „Was­ser ist kei­ne übli­che Han­dels­wa­re, son­dern ererb­tes Gut, das geschützt, ver­tei­digt und ent­spre­chend behan­delt wer­den muss.“

Spi­ri­tu­el­ler Som­mer

Das Som­mer­the­ma „Was­ser“  auf dem Poe­sie­pfad ist in die­sem Jahr auch Bestand­teil des „Spi­ri­tu­el­len Som­mers“ 2019 vom Netz­werk „Wege zum Leben“.

(Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Koope­ra­ti­on Wald­kul­tur)

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