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Wan­n­e­st­ra­ße ist wie­der frei

Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner, HSK-Fach­be­reichs­lei­te­rin Ste­fa­nie Kiss­mer und Bezirks­aus­schuss­vor­sit­zen­der Dirk Ufer grif­fen zur Sche­re, um die Wan­n­e­st­ra­ße offi­zi­ell für den Ver­kehr frei­zu­ge­ben. (Foto: oe)

Nie­der­ei­mer. Die Ein­woh­ner von Nie­der­ei­mer kön­nen sich freu­en, denn nach andert­halb Jah­ren Bau­stel­le mit­ten im Ort wur­de am Frei­tag die erneu­er­te Wan­n­e­st­ra­ße offi­zi­ell wie­der für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben. Durch die Neu­ge­stal­tung des Stra­ßen­quer­schnitts und den Ein­bau von zwei Que­rungs­hil­fen soll ins­be­son­de­re die Ver­kehrs­si­cher­heit der Fuß­gän­ger erhöht und die Fahr­zeug­ge­schwin­dig­keit gedämpft wer­den.

Dank an Anwoh­ner und Bau­fir­ma

„Dan­ke, dass sie das so  lan­ge mit­ge­macht haben”, bedank­te sich Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner zunächst bei den zahl­reich erschie­ne­nen Nini­vi­ten für ihre Geduld. Er dank­te aber auch für die vie­len Anre­gun­gen aus der Bevöl­ke­rung, die wäh­rend der Bau­zeit gekom­men sei­en und die man habe auf­grei­fen kön­nen. „So soll es ja auch sein!” Ste­fa­nie Kiss­mer, für Stra­ßen­bau zustän­di­ge Fach­be­reichs­lei­te­rin beim Hoch­sauer­land­kreis, dank­te auch der bau­aus­füh­ren­den Sun­derner Fir­ma Hil­gen­roth für die gute Zusam­men­ar­beit und die Ein­hal­tung des Zeit­plans.

Über 1,7 Mio. ver­baut

Das Bau­pro­jekt mit einer Aus­bau­län­ge von rund 950 Metern war eine Gemein­schafts­maß­nah­me von Stadt und Kreis.Während der HSK die Fahr­bahn der Kreis­stra­ße in der Orts­durch­fahrt Nie­der­ei­mer von Grund auf erneu­ert hat, wur­den sei­tens der Stadt Arns­berg die Geh­we­ge und Park­strei­fen vom Bahn­über­gang bis zum Orts­aus­gang erneu­ert. Neben den Stra­ßen­bau­ar­bei­ten wur­den auch Kanä­le und Was­ser­lei­tun­gen (Stadt­wer­ke Arns­berg), Strom­lei­tun­gen und Stra­ßen­be­leuch­tung (Inno­gy / West­netz) sowie Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Gas­lei­tun­gen ( Tele­kom / Thys­sen Gas) erneu­ert. Bau­be­ginn war im Mai 2017. Die Bau­sum­me liegt bei 1,715 Mio. Euro zzgl. Tele­kom und Thys­sen Gas. Davon ent­fal­len ~ 671.000 Euro auf die Kreis­stra­ße, ~ 381.000 Euro auf Geh­we­ge und Stell­plät­ze. Das Land NRW hat dies mit Geld aus dem För­der­pro­gramm „Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­ver­hält­nis­se“ unter­stützt.

Hof­fen auf Neu­re­ge­lung der Anlie­ger­bei­trä­ge

Gro­ßes Inter­es­se bestand bei den Anlie­gern natur­ge­mäß an der wei­te­ren Ent­wick­lung in Sachen Anlie­ger­bei­trä­ge, denn nach der­zei­ti­gem Stand wer­den sie für die schö­ne neue Stra­ße erheb­lich zur Kas­se gebe­ten. Die Nini­vi­ten hof­fen nun, dass bei der im Land anste­hen­den Neu­re­ge­lung im nächs­ten Jahr auch eine rück­wir­ken­de Rege­lung beschlos­sen wird, von der auch sie pro­fi­tie­ren kön­nen.

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