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Vol­les Haus beim SPD-Win­te­re­vent mit Kan­di­dat Ralf Bittner

Vol­les Haus beim SPD-Win­te­re­vent. (Foto: SPD)

Herdrin­gen. Zu Beginn der „hei­ßen“ Wahl­kampf­pha­se lud die SPD-Arns­berg die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dazu ein, den Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten Ralf Paul Bitt­ner ken­nen zu ler­nen und mehr über sei­ne Ideen und Zie­le zu erfah­ren. Der Tag begann mit einer „Zukunfts­tour“ bei der es per Bus zu ver­schie­de­nen Punk­ten im Stadt­ge­biet ging, die stell­ver­tre­tend für die Ver­än­de­run­gen unse­rer Stadt ste­hen. Kom­pe­ten­te Infor­ma­tio­nen lie­fer­te der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter und Rats­mit­glied Ewald Hille.

Win­te­re­vent im Schloss

Am Abend fand im ein­drucks­vol­len Licht­hof des Schlos­ses Herdrin­gen das Win­te­re­vent der SPD statt. Der SPD-Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­de Tobi­as Krät­zig und der Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Ralf Paul Bitt­ner konn­ten sich mit über 200 Gäs­ten über ein rest­los gefüll­tes Haus freu­en. Zahl­rei­che inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Ver­tre­ter von Ver­ei­nen, Ver­bän­den und Ein­rich­tun­gen woll­ten den Kan­di­da­ten ken­nen­ler­nen und mehr über sei­ne Ideen und Zie­le erfah­ren. Musi­ka­lisch umrahmt wur­de die Ver­an­stal­tung durch das Fan­fa­ren­korps Neheim-Hüsten.

Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Ralf Paul Bitt­ner stell­te sein Pro­gramm vor. (Foto: SPD)

Der von der SPD nomi­nier­te und den Lin­ken und den Pira­ten unter­stütz­te Kan­di­dat konn­te auf die zahl­rei­chen Begeg­nun­gen und Gesprä­che mit Ver­tre­tern unter­schied­lichs­ter Grup­pie­run­gen, Mit­ar­bei­tern der Ver­wal­tung, benach­bar­ten Bür­ger­meis­tern, Ver­ei­ne und Ver­bän­de seit dem Som­mer ver­wei­sen. Seit sei­ner offi­zi­el­len Nomi­nie­rung ist er seit Ende Okto­ber mit sei­ner Holz­bank in den Dör­fern, Stadt­tei­len und Quar­tie­ren unter­wegs und hat seit dem die Wün­sche und Pro­ble­me vor Ort ken­nen gelernt. Fast jeden Tag steht zudem aus­gie­bi­ger Haus­tür­wahl­kampf auf dem Programm.

Plä­ne für 100 Tage und 1000 Tage

All die­se Erfah­run­gen sind in Bitt­ners 100- und 1000-Tage- Plan ein­ge­flos­sen. In die­sem skiz­zier­te er zu ver­schie­de­nen The­men­blö­cke Zie­le, die er unmit­tel­bar nach der Wahl ange­hen und umsetz­ten kann (100 Tage­plan) und län­ger­fris­tig ange­leg­ten Pro­jek­ten (1000 Tage­plan). Sei­ne jah­re­lan­ge kom­mu­nal­po­li­ti­sche Erfah­rung – zuletzt als Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der SPD – zah­le sich jetzt aus, so der Kan­di­dat. „Nach der Wahl kann ich ohne Ein­ar­bei­tungs­zeit gleich durch­star­ten und die Din­ge gestal­ten. Mehr­hei­ten zu orga­ni­sie­ren bie­tet vie­le Chan­cen für die Suche nach den bes­ten Lösun­gen im Inter­es­se unse­rer Stadt. Es geht dar­um, gemein­sam mit dem Rat und der Ver­wal­tung die für Arns­berg rich­ti­gen und zukunfts­ori­en­tier­ten Kon­zep­te zu ent­wi­ckeln. Die Erfah­run­gen der letz­ten Jah­re zei­gen, dass in Arns­berg vor allem an der Sache ori­en­tier­te Mehr­heits­ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den. Gute Ideen und Kon­zep­te setz­ten sich durch, egal von wem sie kom­men,“ so Bitt­ner. „Im Übri­gen habe ich das Ver­trau­en in die Mit­glie­der des Rates, dass sie sich auch im Sin­ne ihres Eides für die bes­ten Lösun­gen zum Wohl der Stadt und Ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger entscheiden.“

Arns­berg zusammenführen

In einem ers­ten gro­ßen The­men­block beschrieb Bitt­ner, dass er sei­ne Rol­le als Bür­ger­meis­ter nicht zuletzt als Mode­ra­tor und Brü­cken­bau­er sieht. Ganz ent­schei­dend für ihn sei der direk­te Kon­takt mit den Men­schen – sei es im per­sön­li­chen Gespräch, sei es über die moder­nen Medi­en. Als Bür­ger­meis­ter wer­de es regel­mä­ßi­ge Stadt­teil­be­ge­hun­gen und Bür­ger­sprech­stun­den vor Ort geben. Wich­tig sei zur Ver­bes­se­rung der Mit­spra­che und Mit­ge­stal­tung der Auf­bau eines ver­bes­ser­ten Infor­ma­ti­ons- und Mitbestimmungsportals.

Wirt­schafts- und Gesundheitsstandort

Ganz ent­schei­dend für die Zukunft unse­rer Stadt sei die Wei­ter­ent­wick­lung des Wirt­schafts- und Gesund­heits­stand­or­tes. Dabei setzt Bitt­ner auf die eige­nen Stär­ken, aber nicht zuletzt auf Zusam­men­ar­beit über die Gren­zen hin­weg. „Mit Koope­ra­tio­nen und Part­nern schaf­fen wir es, unse­re Stadt zu sichern und die Her­aus­for­de­run­gen wie Digi­ta­li­sie­rung, Bil­dungs­ab­wan­de­rung und Fach­kräf­te­man­gel stem­men zu kön­nen,“ meint Bitt­ner. Inter­kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit und eine rasche Umset­zung und Wei­ter­ent­wick­lung des Stadt­mar­ke­ting­kon­zep­tes stün­den zunächst an. Die Wirt­schafts­för­de­rung ins­ge­samt wer­de zur „Chef­sa­che“. Im übri­gen stün­den etwa im Kli­ni­kum Arns­berg wich­ti­ge stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen zur Siche­rung einer wohn­ort­na­hen und hoch­wer­ti­gen medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung an. Auf län­ge­re Sicht hat sich Bitt­ner in Koope­ra­ti­on mit Bund und Land die Schaf­fung eines Licht­clus­ters Süd­west­fa­len vor­ge­nom­men. Auch in die­ser Hin­sicht set­ze er auf eine enge Koope­ra­ti­on der hei­mi­schen Indus­trie mit der Wis­sen­schafts­land­schaft Dort­mund und dem öst­li­chen Ruhr­ge­biet. „Arns­berg hat die Chan­ce eine wich­ti­ge Inno­va­ti­ons­brü­cke zu werden.“

Ver­wal­tung weiterentwickeln

Als stu­dier­tem Ver­wal­tungs­wis­sen­schaft­ler sei ihm die zukunfts­ori­en­tier­te Wei­ter­ent­wick­lung der Ver­wal­tung wich­tig. Der ein­ge­schla­ge­ne Kurs einer Ver­wal­tungs­mo­der­ni­sie­rung etwa im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung wer­de fort­ge­setzt. Bei aller Wert­schät­zung des Digi­ta­len „ist mir die per­sön­li­che Begeg­nung und ein ver­trau­ens­vol­les Ver­hält­nis zu den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern und den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern beson­ders wich­tig,“ so Bittner.

Ein siche­res und sozia­les Arnsberg

„Ich will dazu bei­tra­gen, dass Arns­berg eine lebens­wer­te, siche­re und sozia­le Stadt für alle Genera­tio­nen wird. Es gilt Fami­li­en zu stär­ken, die best­mög­li­che Betreu­ung und Bil­dung für unse­re Kin­der und Jugend­li­che zu orga­ni­sie­ren und den demo­gra­fi­schen Wan­del als Chan­ce begrei­fen und zu gestal­ten. Ich möch­te einen sozia­len Arbeits­markt in Arns­berg eta­blie­ren, der es benach­tei­lig­ten Men­schen ermög­licht, ihren Lebens­un­ter­halt selbst zu ver­die­nen. Als Poli­zei­be­am­ter weiß ich, wie wich­tig es ist, dass die Men­schen in Arns­berg sicher leben kön­nen.“ Ein wich­ti­ges Anlie­gen sei die Grün­dung eines huma­ni­tä­ren Bei­rats zur Ver­net­zung von Akteu­ren und der Lösung kon­kre­ter Pro­blem­la­gen. Hier sei­en ers­te sehr frucht­ba­re Gesprä­che bereits gelau­fen, so dass das Kon­zept rasch umge­setzt wer­den kön­ne. „Aus beruf­li­cher Erfah­rung, aber auch durch die zahl­rei­chen Gesprä­che in letz­ter Zeit weiß ich um die Pro­ble­ma­tik von Angst­räu­men. Ich wer­de mir die Situa­ti­on vor Ort anse­hen und in Zusam­men­ar­beit mit der Ver­wal­tung wer­den sofort situa­ti­ons­ab­hän­gig Maß­nah­men pass­ge­nau ent­wi­ckelt.“ Noch bes­ser sei es, wenn Pro­ble­me gar nicht ent­ste­hen. „Ich will die prä­ven­ti­ve Kon­zep­te in der Kin­der- und Jugend­ar­beit aus­bau­en – etwa durch Street­wor­ker und auch durch den Erhalt und Aus­bau von Ein­rich­tun­gen wie den Kin­der- und Jugend­treff Gier­s­käm­pen,“ so Bitt­ner. Seit Jah­ren sei die Sen­kung der Kita- und OGS-Gebüh­ren ein The­ma. „Dies und die Schaf­fung von Kitas mit fle­xi­blen Öff­nungs­zei­ten wer­den wir angehen.“

Nach­hal­ti­ges Arnsberg

„Per­sön­lich ist mir der Schutz der Umwelt und eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung wich­tig. Daher gilt es die stra­te­gi­schen Zie­le und Leit­li­ni­en des Pro­jek­tes ‚Glo­bal nach­hal­ti­ge Kom­mu­ne NRW‘ in die Pra­xis umzu­set­zen. Dazu gehört auch die För­de­rung der umwelt­ver­träg­li­chen Mobi­li­tät“, so Bittner

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