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Ver­tre­ter des Lan­des legen Kranz am Lüb­ke-Grab nie­der

Kranz­nie­der­le­gung am Lüb­ke-Grab: von links Orts­vor­ste­her Ger­hard Haf­ner, Regie­rungs­prä­si­dent Hans-Josef Vogel, Sun­derns Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del, Moni­ka Mim­berg, Sun­derns Ers­te Bei­ge­ord­ne­te Katha­ri­na Gro­the und Staats­se­kre­tär Klaus Kai­ser. (Foto: Bezirks­re­gie­rung)

Enk­hau­sen. Zum 46. Todes­tag von Hein­rich Lüb­ke leg­te Klaus Kai­ser, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär im Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft, gemein­sam mit Regie­rungs­prä­si­dent Hans-Josef Vogel, dem Sun­de­raner Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del und Orts­vor­ste­her Ger­hard Haf­ner im Namen des Minis­ter­prä­si­den­ten Lan­des Nord­rhein-West­fa­len einen Kranz am Grab des eins­ti­gen Bun­des­prä­si­den­ten in Enk­hau­sen nie­der. „Hein­rich Lüb­ke zählt zu den bedeu­ten­den Per­sön­lich­kei­ten des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len. Er war ein poli­ti­scher Refor­mer im Bereich der Land­wirt­schafts- und Ent­wick­lungs­po­li­tik”, so Klaus Kai­ser.

Wie­der­auf­bau­jah­re geprägt

Der Kranz des Minis­ter­prä­si­den­ten. (Foto: Bezirks­re­gie­rung)

Als Hein­rich Lüb­ke am 14. Okto­ber 1894 in Enk­hau­sen zur Welt kam, konn­te nie­mand ahnen, dass der Sohn eines Schuh­ma­chers und Land­wirts im Neben­er­werb deut­sche Geschich­te schrei­ben wür­de. Bereits vor dem Zwei­ten Welt­krieg in der Deut­schen Zen­trums­par­tei poli­tisch aktiv, waren es vor allem die Jah­re des Wie­der­auf­baus nach dem Krieg, die der 1945 der frisch gegrün­de­ten CDU bei­ge­tre­te­ne Lüb­ke poli­tisch präg­te. Zunächst war er von 1947 bis 1953 Minis­ter für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten in Nord­rhein-West­fa­len, ab 1953 über­nahm er sel­bi­ge Funk­ti­on auf Bun­des­ebe­ne. Am 1. Juli 1959 wur­de Hein­rich Lüb­ke im zwei­ten Wahl­gang als Nach­fol­ger von Theo­dor Heuss zum deut­schen Bun­des­prä­si­den­ten gewählt. Er war damit der zwei­te Bun­des­prä­si­dent der damals noch jun­gen Bun­des­re­pu­blik. In den zehn Jah­ren sei­ner Amts­zeit setz­te sich Lüb­ke für die Ent­wick­lungs­hil­fe und die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft ein.

Dank für Enga­ge­ment von Moni­ka Mim­berg

Am 6. April 1972, drei Jah­re nach­dem er aus gesund­heit­li­chen Grün­den einer erneu­ten Wie­der­auf­stel­lung zur Wahl zum Bun­des­prä­si­den­ten eine Absa­ge hat­te ertei­len müs­sen, starb Hein­rich Lüb­ke in der dama­li­gen Bun­des­haupt­stadt Bonn. Hein­rich Lüb­ke wur­de auf dem Dorf­fried­hof Enk­hau­sen, seit 1975 Orts­teil der Stadt Sun­dern, bei­ge­setzt. Das Grab auf dem Dorf­fried­hof wird seit Jahr­zehn­ten von Moni­ka Mim­berg ehren­amt­lich gepflegt. Für das Enga­ge­ment von Frau Mim­berg, die sich zunächst gemein­sam mit ihrem Mann und nach des­sen Tod allei­ne um die Grab­stät­te küm­mert, bedank­te sich der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär.

In der frü­he­ren Dorf­schu­le Enk­hau­sen befin­det sich eine Lüb­ke-Gedenk­stät­te, die besich­tigt wer­den kann.

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