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Unru­hi­ger Kir­mes-Don­ners­tag in Soest

Soest. Wäh­rend es tags­über beim Pfer­de­markt rela­tiv ruhig zuging, gab es für die Poli­zis­ten am Don­ners­tag abend jede Men­ge zu tun. Ins­ge­samt wur­den allein zwölf Män­ner zur Aus­nüch­te­rung in Gewahr­sam genom­men. Alko­ho­li­siert wider­setz­ten sie sich den poli­zei­li­chen Anord­nun­gen, kamen Platz­ver­wei­sen nicht nach und muss­ten dann zur Ver­hin­de­rung wei­te­rer Straf­ta­ten ins Gewahr­sam gebracht wer­den.

Von der Mut­ter abge­holt

Ein 19-jäh­ri­ger Soes­ter schlug nach den Poli­zis­ten und ver­letz­te einen Beam­ten der Ein­satz­hun­dert­schaft aus Bochum. Die Beam­ten muss­ten mehr­fach ein­schrei­ten um Strei­ten­de zu tren­nen. Ein 16-jäh­ri­ger Soes­ter kam meh­re­ren Platz­ver­wei­sen nicht nach. Er wur­de zur Wache gebracht und dort von sei­ner Mut­ter wie­der abge­holt. In einem Zug von Soest nach Werl kam es um 21.25 Uhr zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung. Ein 24-jäh­ri­ger Mann aus Werl ran­da­lier­te und muss­te in Werl-Wes­tön­nen aus dem Zug geholt wer­den. Auch er ver­brach­te die Nacht im Gewahr­sam. Ein 27-jäh­ri­ger Mann aus Ense zeig­te stark alko­ho­li­siert den Hit­ler­gruß und ran­da­lier­te. Bei der Inge­wahrs­am­nah­me wur­de bei ihm Can­na­bis gefun­den. Eine 23-jäh­ri­ge Soe­s­te­rin belei­dig­te Poli­zis­ten auf sexu­el­ler Grund­la­ge.

Mit Falsch­geld fest­ge­nom­men

Ins­ge­samt wur­den zehn Anzei­gen wegen Kör­per­ver­let­zun­gen geschrie­ben. Acht Anzei­gen gab es auf­grund von Dieb­stahls­de­lik­ten. Nach­dem bereits am Mitt­woch ein Mann auf der Kir­mes Falsch­geld in Umlauf gebracht hat­te, wur­de er am Don­ners­tag um 15.20 Uhr fest­ge­nom­men. Die Beam­ten der mobi­len Wache erkann­ten ihn auf­grund von Bil­dern einer Über­wa­chungs­ka­me­ra. Bei der Durch­su­chung des 21-Jäh­ri­gen aus Neu­en­ra­de wur­de wei­te­res Falsch­geld gefun­den. Er wur­de vor­läu­fig fest­ge­nom­men und zur Wache gebracht.

Sechs­jäh­ri­ger allein nach Hau­se

Am spä­ten Nach­mit­tag ver­miss­te eine Frau aus Soest ihren sechs­jäh­ri­gen Sohn. Der Jun­ge fand allein den Weg nach Hau­se und konn­te dort wohl­be­hal­ten ange­trof­fen wer­den. Um 15.20 Uhr mel­de­te sich ein Mit­ar­bei­ter eines Sicher­heits­diens­tes bei der Poli­zei. Er hat­te einen Mann beob­ach­tet der an der Nöt­ten­stra­ße das hin­te­re Num­mern­schild eines dort gepark­ten Strei­fen­wa­gens abriss. Der Zeu­ge konn­te den 52-jäh­ri­gen Mann bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei fest­hal­ten. Der Kom­men­tar des alko­ho­li­sier­ten Tat­ver­däch­ti­gen: „Dar­um wird sich mein Anwalt küm­mern.”

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