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Und es wer­de Licht… Arns­ber­ger Schloss­berg strahlt ab heu­te hell

Arns­berg. Eini­gen ist es viel­leicht gar nicht auf­ge­fal­len, ande­re hat­ten es schon wie­der ver­ges­sen: Seit rund ein­ein­halb Jah­ren ist es abends dun­kel gewor­den um das Schloss und den Schloss­berg in Arns­berg. Nach und nach ist die Beleuch­tung aus­ge­fal­len – Ersatz schwer zu bekom­men. Auf Initia­ti­ve des Arns­ber­ger Hei­mat­bun­des (AHB) wur­de schon vor mehr als einem Jahr­zehnt die Beleuch­tung der his­to­ri­schen Rui­ne in Angriff genom­men. Jetzt hat sich der AHB in Koope­ra­ti­on mit der Stadt Arns­berg sowie wei­te­ren Unter­stüt­zern für die Erneue­rung der Beleuch­tung stark gemacht. Am heu­ti­gen Frei­tag­abend, 23. Okto­ber, gibt es um 20 Uhr den offi­zi­el­len Start­schuss für das Leuchten-Projekt.

Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner (re.) mach­te sich mit den Akteu­ren ein Bild vor Ort. Fotos: Frank Albrecht

Heu­te Start­schuss für Beleuchtungsprojekt

Kon­form mit den neu­en tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten kann die Beleuch­tung der Rui­ne „smart“ ein­ge­schal­tet wer­den – näm­lich über Funk, Zeit­schalt­uhr oder das Signal für die Stra­ßen­be­leuch­tung. Die hei­mi­sche Leuch­ten­fir­ma TRI­LUX hat die moder­nen LED-Leuch­ten gelie­fert, mit denen das mög­lich ist. „Wir haben an den 13 vor­han­de­nen Stand­or­ten rund um das Schloss 16 Leuch­ten neu auf­ge­stellt“, erklärt Dani­el Lit­ver, als Elek­tri­ker beim Gebäu­de­ma­nage­ment der Stadt Arns­berg tätig. Und die neu­en Leuch­ten haben gegen­über der alten und inzwi­schen kom­plett aus­ge­fal­le­nen Beleuch­tung einen gro­ßen Vor­teil: Sie spa­ren Strom. „Der Ener­gie­ver­brauch wird mit den neu­en LED-Leuch­ten um die Hälf­te redu­ziert“, so Litver.

Ener­gie­ver­brauch halbiert

Vor elf Jah­ren war es die Initia­ti­ve des AHB, die das Schloss in Arns­berg zum Leuch­ten brach­te. Jetzt konn­te mit den Ehren­amt­li­chen und im Gespräch mit der Fa. TRI­LUX eine gute Lösung gefun­den wer­den, die zur Vor­stel­lung bei der Pres­se schon ein­mal ein­ge­schal­tet wur­de. Genau hat­te man zuvor über­legt, in wel­cher Licht­far­be das Arns­ber­ger Schloss künf­tig erstrah­len soll und einen Pro­to­typ der Leuch­te am Haupt­ein­gang zur Rui­ne auf­ge­stellt. Der steht noch immer, und wei­te­re 15 Leuch­ten sind sei­nem Bei­spiel gefolgt.

Die neu­en LED-Leuch­ten auf dem Schloss­berg wer­den durch einen kom­plet­ten Git­ter­kä­fig geschützt. Fotos: Frank Albrecht

Erhard Schul­te vom AHB kann sich noch genau an die His­to­rie erin­nern. „Zunächst gab es 1998 den Rund­weg um die Schloss­rui­ne“, so Schul­te, 2002 habe man sich dann der Fra­ge der mög­li­chen Beleuch­tung gewid­met. Aus eige­nen Mit­teln habe der AHB 10.000 Euro auf­ge­bracht, um die ers­te Beleuch­tung des Schlos­ses zu finan­zie­ren, die 2007 in Betrieb gehen konn­te. „Für und war und ist es wich­tig, dass die Gemäu­er nur punk­tu­ell beleuch­tet wer­den“, so Schul­te wei­ter. Dem ist man auch mit der neu­en Beleuch­tung der Rui­ne gefolgt.

Punk­tu­ell beleuchtet

Dass es ab dem heu­ti­gen Frei­tag auch im Dun­keln auf dem Schloss­berg etwas zu sehen gibt, ver­dan­ken die Bür­ger der Stadt ihrer Stadt: Für die Maß­nah­men von AHB und der Fa. TRI­LUX stellt die Stadt Arns­berg ein Bud­get von 15.000 Euro bereit. „Der Ein­satz vie­ler hat hier zu dem ent­spre­chen­den Erfolg geführt“, freu­te sich bei der Vor­stel­lung der Beleuch­tung auch der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner, der sich sel­ber ein Bild vor Ort mach­te. Schlie­ßich haben sich auch ande­re Fir­men in das erhel­len­de Pro­jekt der Alt­stadt ein­ge­bracht: die Fa. Froh­wein hat die Instal­la­ti­on über­nom­men, die Fa. Rubart die Arbei­ten zur Auf­stel­lung der leuch­ten. „Vie­le und vor allem die Stadt hat ein Inter­es­se dar­an, das Schloss ent­spre­chen­de in Sze­ne zu set­zen“, so Bittner.

Am Haupt­por­tal zum Arns­ber­ger Schloss strahlt noch immer der Pro­to­typ der neu­en Beleuch­tung. Fotos: Frank Albrecht

Schloss in Sze­ne setzen

Nun hof­fen alle Betei­lig­ten, dass die neu­en Leuch­ten län­ger Bestand haben. Zahl­rei­che Leuch­ten an der Rui­ne sind nicht zufäl­lig kaputt gegan­gen, son­dern wur­den mut­wil­lig zer­stört. Jetzt wer­den die neu­en Leuch­ten durch eine Git­ter-Kom­plett-Käfig etwas bes­ser geschützt. Für den Betrieb der Beleuch­tung gibt es auch einen ver­ein­bar­ten Zeit­rah­men: Die Beleuch­tung wird mit Beginn der Däm­me­rung ein­ge­schal­tet und werk­tags zwi­schen 23 und 5 Uhr wie­der aus­ge­schal­tet. Am Wochen­en­de leuch­tet das Schloss sogar bis 24 Uhr und wird dann bis fünf Uhr aus­ge­schal­tet. Zur Zeit­um­stel­lung an die­sem Wochen­en­de dürf­ten die Arns­berg sogar noch eine Stun­de Zuschlag bekom­men – hof­fent­lich spielt auch das Wet­ter mit.

(Text und Fotos: Frank Albrecht)

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Eine Antwort

  1. Dan­ke für die Erin­ne­rung. Zeit­um­stel­lung am Samstag/Sonntag. Kaum einer sieht das noch ein. Aber die Euro­pa­po­li­ti­ker sind nicht in der Lage, die­sen Mist abzu­stel­len. So geht Europa!

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