Ukrainischer Chor aus Sundern ist im Namen des Friedens unterwegs

Seit gut 2 Mona­ten gibt es den neu gegrün­de­ten ukrai­ni­schen Chor in Sun­dern. Nach eini­gen tol­len Auf­trit­ten ist der WDR auf den Chor auf­merk­sam gewor­den, und kommt zu einer öffent­li­chen Pro­be am 1.6. nach Sun­dern. (Foto: privat)

Sun­dern. Vor mitt­ler­wei­le gut 2 Mona­ten fand das ers­te Tref­fen und die ers­te Pro­be des klei­nen ukrai­ni­schen Cho­res, der sich in Sun­dern for­miert hat, statt. Durch die Bereit­stel­lung der Räum­lich­kei­ten im Hau­se Ada­mi in der Sett­me­cke in Sun­dern, konn­ten sich die Frau­en und Mäd­chen im Alter zwi­schen 13 bis 60 Jah­ren tref­fen, aus­tau­schen, bas­teln, reden, und auch die ers­te Pro­be durch­füh­ren. Sofort waren die Geflüch­te­ten über die­ses Ange­bot von Jud­tih Wach­holz und Elke Simon begeis­tert und nah­men es sehr ger­ne an. Jetzt ist der Mitt­woch Nach­mit­tag im Wochen­ab­lauf, neben Sprach­kur­sen, Schu­le, Behör­den­gän­gen, für die 15 Frau­en und Mäd­chen zu einem fes­ten Bestand­teil geworden.

Mit Natal­ja Franz, die selbst Ukrai­ne­rin ist, aber schon seit Jah­ren mit ihrer Fami­li­en in Sun­dern lebt, und die als Über­set­ze­rin die Feder­füh­rung über­nom­men hat, sowie Wolf­gang Rich­ter der ger­ne die „musi­ka­li­sche Beglei­tung“ über­nom­men hat, ist die­ses Vie­rer­ge­spann im Hin­ter­grund die Basis für die Orga­ni­sa­ti­on des Chores.

WDR Lokalzeit zu Besuch in Sundern

Jetzt, nach 5 Ein­la­dun­gen für Auf­trit­te, von Neheim bis Schmal­len­berg, ste­hen die nächs­ten tol­len musi­ka­li­schen Her­aus­for­de­run­gen an, u.a. beim Schul­fest in Allen­dorf, beim Frie­dens­ge­bet in Neheim-Hüs­ten, einem „Dan­ke­schön­a­bend“ im Saal­bau in Wit­ten, sowie bei dem Inte­gra­ti­ons­tag in Dort­mund. Aber ein beson­de­res High­light ist der Besuch des WDR Fern­se­hens der Lokal­zeit aus Sie­gen, die ger­ne bei einer öffent­li­chen Pro­be am 1.6. in Sun­dern dabei sein möch­ten. Die Vor­freu­de auf die­sen Ter­min ist sehr groß. Bis­her besteht das Reper­toire des Cho­res aus 6 ukrai­ni­schen Lie­dern / Wei­sen, sowie der ukrai­ni­schen Natio­nal­hym­ne, die zum Abschluss eines jeden Auf­tritts noch sehr emo­tio­nal gesun­gen wird.

„Es macht ein­fach Spaß zu sehen, wie die Mädels sich gefun­den haben, wie sie Lachen, wie sie Emo­tio­nen leben, ein­fach eine schö­ne Zeit erle­ben kön­nen, soweit das geht, durch die Nach­rich­ten aus der Hei­mat.….“, so der Tenor aus dem klei­nen 4‑köpfigen Orga-Team im Hintergrund.

Einen gro­ßen Dank rich­tet das Orga-Team an die Unter­stüt­zer, wie den TUS Sun­dern, das Jugend­bü­ro und Jörg Hen­ges­bach, die immer wie­der abwech­selnd dafür sor­gen, das der Chor auch mobil ist und zu den Auf­trit­ten im Klein­bus anrei­sen kann.

 

 

 

 

 

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