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Über 40 Aktio­nen und Aus­stel­ler auf dem Holz­markt

Die Motor­sä­ge lässt beim Holz­markt ie Spä­ne flie­gen. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Arns­berg. Wenn am Sonn­tag um 11 Uhr die stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Rose­ma­rie Gold­ner vor dem Medi­en­zen­trum Hoch­sauer­land­kreis, Alter Markt 30, den Holz­markt Arns­berg eröff­net, erwar­ten die Besu­cher vie­le neue Aus­stel­ler und Ange­bo­te. Neu dabei ist zum Bei­spiel „fix und scharf“, das Schleif­mo­bil aus Solin­gen. „Ein­fach sei­ne stump­fen Mes­ser, Haushalts‑, Gar­ten­sche­ren oder Hecken­sche­ren mit­brin­gen und schär­fen las­sen“, rät Liber­to Bala­guer, Orga­ni­sa­tor des Mark­tes.

So viel­fäl­tig wie der Werk­stoff Holz

Sport­li­che Besu­cher kön­nen auf dem Neu­markt ihre Geschick­lich­keit auf einem BMX-Par­cours tes­ten oder sich an die zwölf Meter hohe Klet­ter­wand von „xTre­me Event“ wagen. „Wir haben aber natür­lich auch viel Aus­stel­ler dabei, die bereits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auf dem Holz­markt waren und immer ger­ne wie­der­kom­men“, erläu­tert Bala­guer. Pas­send zum dies­jäh­ri­gen Mot­to „Natur aktiv!“ infor­miert auf dem Stand des Lan­des­be­trie­bes Wald und Holz NRW ein Ran­ger über die Prä­mi­en­wan­der­we­gen im Sauer­land – spe­zi­ell der „Sauer­land Wald­rou­te“. Zum Kli­ma­wan­del kön­nen sich die Besu­cher durch einen Ani­ma­ti­ons­film infor­mie­ren las­sen und ein Bar­fuß­pfad und unter­schied­li­che Tast­bo­xen wer­den die Sin­ne anspre­chen.

Der Holz­spal­ter im Ein­satz. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Kamin­holz van Ham­me hat in die­sem Jahr sein Ange­bot erwei­tert. War der Arns­ber­ger in den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren mit einer Maschi­ne für Anfeu­er­holz auf dem Holz­markt, so kommt er dies­mal „mit gro­ßem Gerät“. Er demons­triert einen lie­gen­den Holz­spal­ter für Kamin­holz sowie Infor­ma­tio­nen zu ver­schie­de­nen Holz­ar­ten und bringt gleich zwei Schlep­per und einen Kran mit, um den Holz­spal­ter mit Bau­stäm­men zu ver­sor­gen.

Motor­sä­gen las­sen Spä­ne flie­gen

Die Arbeit mit der Ket­ten­sä­ge ist jedes Jahr ein Publi­kums­ma­gnet. Die Mit­ar­bei­ter des Forst­be­trie­bes der Stadt Arns­berg wer­den mit die­sem Werk­zeug die Holz­spä­ne flie­gen las­sen. Auf dem Neu­markt ent­ste­hen rus­ti­ka­le Holz­bän­ke, die prak­tisch sind und jeden Gar­ten schmü­cken.

„Es macht ein­fach Spaß zu sehen, wie sich der Holz­markt Arns­berg über die Jah­re ent­wi­ckelt hat und mit sei­nen Akteu­ren gewach­sen ist“, freund sich Klaus Fröh­lich, Mit­ar­bei­ter der Zukunfts­agen­tur der Stadt Arns­berg und Mit­ide­en­ge­ber des Holz­mark­tes Arns­berg. Mög­lich wur­de der Holz­markt durch die Unter­stüt­zung der Stif­tung der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern und vie­ler Ein­zel­per­so­nen und Arns­ber­ger Unter­neh­men. Ver­an­stal­ter ist die Stadt Arns­berg in Zusam­men­ar­beit mit der Wald­aka­de­mie Voss­win­kel e.V., dem Lan­des­be­trieb Wald und Holz NRW und dem Regio­nal­ma­nage­ment LEA­DER­sein! e.V..

Voll­sper­rung Stein­weg / Alter Markt

Für die Auf­bau­ar­bei­ten zum Holz­markt wird der Stein­weg und Alter Markt bereits am Sams­tag ab 14 Uhr voll gesperrt. Es gilt ab die­ser Zeit ein Park­ver­bot. Die Apostel‑, Apo­the­ken- und Hal­len­stra­ße die­nen dabei als Feu­er­wehr­zu­fahr­ten. Das Par­ken ist des­halb auch für Inha­ber von Bewoh­ner­park­aus­wei­sen die­ser Stra­ßen, eben­falls ver­bo­ten. Sie kön­nen die Park­mög­lich­kei­ten auf den aus­ge­wie­se­nen Bewoh­ner­park­plät­zen in der König­stra­ße nut­zen. Park­ver­bo­te und Sper­run­gen gel­ten bis Sonn­tag 20 Uhr.

Zum Holz­markt am Sonn­tag mit Bus und Bahn

Die Besu­cher des Holz­mark­tes kön­nen Alt-Arns­berg bequem mit Bus und Bahn erreich­bar. Die Züge der obe­ren Ruhr­tal­bahn, fah­ren auch sonn­tags im Stun­den­takt. Und der Neu­markt wird mit den Bus­li­ni­en R22, R71 und 548 sogar direkt bedient. „Je mehr Besu­cher statt das eige­ne Auto, Bus und Bahn nut­zen, des­to bes­ser ist die CO2-Bilanz des Mark­tes“, erläu­tert Liber­to Bala­guer, Orga­ni­sa­tor des Mark­tes. Die Ver­an­stal­tung wird bereits seit dem ver­gan­ge­nen Jahr kli­ma­neu­tral durch­ge­führt. Auch die­ses Jahr ist eine Baum­pflanz­ak­ti­on geplant. „Damit kön­nen wir den soge­nann­ten „CO2Fußabdruck“, also die spe­zi­fi­sche Gesamt­men­ge umwelt- und kli­ma­schäd­li­cher Emis­sio­nen des Holz­mark­tes, nicht nur ver­klei­nern son­dern letz­ten Endes ganz ver­schwin­den las­sen“, erläu­tert Liber­to Bala­guer. Zusätz­lich kön­nen die Besu­cher mit der Wahl des Ver­kehrs­mit­tels aktiv zur CO2-Min­de­rung bei­tra­gen.

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