Trickbetrüger am Telefon sind wieder aktiv

Arns­berg. Nach dem Mot­to „Rat mal, wer hier ist. Erkennst du mich nicht?“ ver­such­ten Trick­be­trü­ger in Arns­berg erneut und gleich mehr­fach an das Geld ihrer Opfer zu kom­men. „In allen Fäl­len reagier­ten die ange­ru­fe­nen älte­ren Mit­men­schen rich­tig. Sie infor­mier­ten die Poli­zei“, so Poli­zei­spre­cher Hol­ger Glare­min. Nach bis­lang fünf gemel­de­ten Ver­su­chen am Don­ners­tag vor­mit­tag rech­net die Poli­zei mit erneu­ten betrü­ge­ri­schen Anru­fen im Kreisgebiet.

Phantasie der Betrüger kennt keine Grenzen

„Die Betrü­ger mani­pu­lie­ren ihre Opfer, indem sie ihnen bei den Anru­fen vor­spie­len, am ande­ren Ende des Tele­fon­ap­pa­ra­tes sei ein Ver­wand­ter, etwa ein Enkel, oder eine gute Freun­din. Aber auch als Poli­zei­be­am­te, Staats­an­wäl­te oder ande­re Amts­per­so­nen geben sie sich aus. Dabei schil­dern sie eine Not­la­ge, zum Bei­spiel durch einen Unfall, eine bevor­ste­hen­de Ope­ra­ti­on oder es dro­he ein Ein­bruch in die eige­nen vier Wän­de. Die Phan­ta­sie der Betrü­ger kennt da kei­ne Gren­ze“, so Glare­min. Die­sen so genann­ten Enkel­trick regis­triert die Poli­zei schon seit vie­len Jah­ren. Durch meist meh­re­re kurz auf­ein­an­der­fol­gen­de Tele­fo­na­te wer­den die aus­nahms­los älte­ren Opfer unter Druck gesetzt und füh­len sich zum Han­deln genötigt.

Misstrauisch bleiben

Die Beam­ten raten:

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