Tolle „Wild-West“-Stimmung bei der Kinderstadt 2022 in Moosfelde

Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner besuch­te vor sei­nem Start in den Urlaub zusam­men mit Ernst Micha­el Sit­tig von der Spar­kas­sen-Stif­tung die Kin­der­stadt, die in die­sem Jahr unter dem Mot­to „Wild West“ an der Grund­schu­le Moos­fel­de läuft. (Foto: Stadt Arnsberg)

Arns­berg. Cow­boy-Hüte und Adler-Federn wohin das Auge reicht! Die „Kin­der­stadt“ der Stadt Arns­berg fin­det in die­sem Jahr unter dem Mot­to „Wil­der Wes­ten inklu­si­ve“ statt und hat jun­ge begeis­ter­te Kin­der aus ganz Arns­berg dazu an die Grund­schu­le Moos­fel­de ein­ge­la­den. Ein gro­ßer Schul­hof und die sons­ti­ge Aus­stat­tung sor­gen dies­mal hier für das rich­ti­ge Ambi­en­te, das von den Mit­ar­bei­ten­den der Stadt Arns­berg auf­wän­dig vor­be­rei­tet wor­den ist.

Kinderstadt 2022 kostenfrei dank Sparkassen-Stiftung

Noch vor sei­nem Start in den Urlaub mach­te sich Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner zum letz­ten Wochen­en­de ein eige­nes Bild von der „Wild West“-Stimmung in Moos­fel­de. Mit dabei auch Ernst-Micha­el Sit­tig, der für die Spar­kas­sen-Stif­tung den Bür­ger­meis­ter beglei­te­te. Über die Stif­tung kann in die­sem Jahr die kom­plet­te Kin­der­stadt kos­ten­frei für die teil­neh­men­den Cow­boys, Cow­girls und Häupt­lin­ge kos­ten­frei ange­bo­ten wer­den. Auch der Tig­ges Hof und die Sarah Wie­ner Stif­tung leis­ten ihre Unter­stüt­zung. Die bei­den Besu­cher zeig­ten sich über­zeugt vom schö­nen Pro­gramm, das die Kin­der erle­ben können.

Großes Engagement und Team-Arbeit für wöchentlich 60 Kinder

„She­rif Peg­gy“ ali­as Peg­gy Höpf­ner-Braatz gehört mit Ellen Werth­schul­te vom Fami­li­en­bü­ro der Stadt Arns­berg zu den lang­jäh­ri­gen päd­ago­gi­schen Beglei­te­rin­nen der Arns­ber­ger Kin­der­städ­te. Dabei ist „She­rif Peg­gy“ eines aber ganz wich­tig: „Das Kin­der­stadt-Pro­jekt ist eine ech­te Team-Arbeit und alle sind hier mega enga­giert“, sagt sie und dankt auch Mar­len Lis­te und Elke Koß­mann sowie allen hel­fen­den Hän­den für die Unter­stüt­zung und Beglei­tung. Denn – in der Kin­der­stadt kön­nen die Kin­der so eini­ges erle­ben. Neben täg­li­chen Spiel- und Aben­teu­er­an­ge­bo­ten sind für zwei Tage in der Woche Künst­ler enga­giert. „Anke & Wer­ner“ sind schon seit drei Jah­ren dabei und haben gleich in der ers­ten Woche den Wes­tern-Club orga­ni­siert. Und auch „Red-White-Insi­de“ ist zum Spaß der Kin­der im Programm.

Große Resonanz – Kinderstadt 2022 ausgebucht

Ins­ge­samt zwei Wochen und jetzt noch bis zum kom­men­den Frei­tag, 15. Juni, kön­nen wöchent­lich 60 Kin­der aus der gan­zen Stadt in Moos­fel­de ihren Spaß haben – die Kin­der­stadt ist aus­ge­bucht. Betreut wer­den die Kin­der dabei in sechs Grup­pen von Erzie­he­rin­nen, Leh­re­rin­nen oder Sozi­al­ar­bei­te­rin­nen in Aus­bil­dung. „Es sind wirk­lich nur Frau­en hier“, lacht Peg­gy Höpf­ner-Braatz, Män­ner sei­en ein­fach der­zeit Man­gel­wa­re. Das täg­li­che Pro­gramm geht – wie in der regu­lä­ren Betreu­ung an der Schu­le – von 8 bis 16 Uhr. Und schon früh mor­gens brin­gen die Eltern ihren Nach­wuchs zur Schu­le, wo sie alle bis in den Nach­mit­tag gut betreut wis­sen können.

Besuch von Bürgermeister Ralf Paul Bittner zum Abschluss der ersten Woche

Ange­mel­det sind hier Kin­der im Alter von 6 bis 10 Jah­ren und alle kom­men bes­tens mit ein­an­der aus. Das schö­ne Wet­ter in der ers­ten Woche hat einen gro­ßen Bei­trag dazu geleis­tet. Auch wenn eini­ge Kin­der sogar zwei Wochen Kin­der­stadt machen – am letz­ten Frei­tag hat es mit dem Besuch vom Bür­ger­meis­ter auch den Abschluss der ers­ten Woche gege­ben. Die Wild-West-Olym­pia­de bot dazu die ver­schie­de­nen Dis­zi­pli­nen: Vom Bas­teln des pas­sen­den Schmucks der ame­ri­ka­ni­schen Urein­woh­ner über die Dosen- und Pfeil­ziel­wer­fen bis zum Able­gen von Pfer­de­äp­feln ohne Hän­de in einen Eimer – alle Spie­le wer­den auf einer Lauf­kar­te ein­ge­tra­gen und zum Abschluss gibt es nur Gewin­ner und ein Grill-Erleb­nis am „Lager­feu­er“ auf dem Schul­hof. Der wil­de Wes­ten macht halt hungrig!

Diesjährige Kinderstadt bis Freitag 15. Juli

„Die Kin­der­stadt ist schon ein tol­les Erleb­nis“, weiß „She­rif Peg­gy“, die in die­sem Jahr schon zum 17. Mal dabei ist und ver­rät: „Wild West ist das ers­te Pro­gramm, dass wir wie­der­ho­len und schon 2009 ein­mal ange­bo­ten hat­ten“. Im Jahr 2020 gab es wegen der Pan­de­mie lei­der kein Ange­bot und der „Dschun­gel“ aus dem letz­ten Jahr fand auch nur in klei­ner Beset­zung statt. In den Jah­ren zuvor war zu den The­men „Zir­kus“, „Expe­ri­men­te“, „Ägyp­ten“ oder „Robin Hood“ an den ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tungs­plät­zen in der gesam­ten Stadt stets eine Men­ge los, so wie es aktu­ell wie­der sein darf. In die­sem Jahr ent­lässt die Kin­der­stadt Arns­berg am Frei­tag, 15. Juli, ihre letz­ten Teil­neh­men­den in die Som­mer­fe­ri­en. Dann kön­nen sich auch „She­rif Peg­gy“ & Co. auf den ver­dien­ten Urlaub vom Wil­den Wes­ten in Moos­fel­de freuen.

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Stadt Arnsberg)

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