Tod eines 62-Jährigen gibt noch Rätsel auf

Arnsberg/Olsberg. In einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung haben die Staats­an­walt­schaft Arns­berg und die Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hoch­sauer­land­kreis Neu­es zum Fall des Man­nes, der am Sonn­tag in einer Woh­nung in Ols­berg tot auf­ge­fun­den wur­de, mit­ge­teilt. Das Able­ben des 62-Jäh­ri­gen gibt nach wie vor noch Rät­sel auf. Das Poli­zei­prä­si­di­um Dort­mund hat­te sofort die Ermitt­lun­gen über­nom­men, die in der Fol­ge von der Poli­zei im Hoch­sauer­land­kreis in enger Zusam­men­ar­beit mit der Staats­an­walt­schaft Arns­berg wei­ter­ge­führt wurden.

Blutverlust nach Schnittverletzung Todesursache

In der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag hat­ten sich vier Män­ner gemein­sam in der Woh­nung auf­ge­hal­ten und haben spä­ter auch dort geschla­fen. Der 62-Jäh­ri­ge war dann am Mor­gen durch die ande­ren Anwe­sen­den leb­los gefun­den wor­den. Der infor­mier­te Not­arzt konn­te nur noch den Tod des 62 Jah­re alten Man­nes fest­stel­len. Die drei Män­ner, die sich neben dem 62-Jäh­ri­gen in der Woh­nung befan­den, sind unmit­tel­bar nach Bekannt­wer­den des Vor­falls vor­läu­fig fest­ge­nom­men wor­den. Die Per­so­nen im Alter von 45, 47 und 57 Jah­ren wur­den nach deren kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ver­neh­mun­gen in Abspra­che mit der Staats­an­walt­schaft zwi­schen­zeit­lich ent­las­sen. Im Zuge einer Obduk­ti­on wur­de fest­ge­stellt, dass eine Schnitt­ver­let­zung im Bereich einer Hand und ein damit ein­her­ge­hen­der Blut­ver­lust sowie ein all­ge­mein schlech­ter Gesund­heits­zu­stand zum Tod des Man­nes geführt haben.

Ermittlungen dauern an

„Die genau­en Umstän­de konn­ten bis­lang noch nicht geklärt wer­den. So ist es noch unklar, wo und wie es zu der Ver­let­zung an der Hand gekom­men ist. Aller­dings wur­den bis­lang kei­ner­lei Hin­wei­se auf ein Kapi­tal­de­likt bekannt,“ so Poli­zei­spre­cher Lud­ger Rath. „Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.“

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