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TEATRON netto – Ausgemerzt und doch gesungen: Lieder jüdischer Komponisten

„Aus­ge­merzt und doch gesun­gen“ – Heda­jet Jonas Djed­di­kar (Kla­vier) und Johan­nes Wede­king (Bass) prä­sen­tie­ren Lie­der jüdi­scher Kom­po­nis­ten, die spä­tes­tens seit 1940 ins Ver­ges­sen gezwun­gen wur­den. (Foto: TEA­TRON THEA­TER / Johan­nes Tosta)

Arns­berg. Mit Unter­stüt­zung der Bür­ger­stif­tung Arns­berg und des Kul­tur­bü­ros der Stadt Arns­berg wird das TEA­TRON THEA­TER noch in die­sem Jahr sei­ne Ver­an­stal­tungs­rei­he TEA­TRON net­to in der Kul­tur­Schmie­de fort­set­zen. Begin­nend am 9. Novem­ber – dem Jah­res­tag der Reichs­po­grom­nacht im Jahr 1938 – wer­den sich die drei geplan­ten Aben­de jüdi­scher Kul­tur und jüdi­schen Lebens­wel­ten wid­men. Den Auf­takt macht der Lie­der­abend mit Heda­jet Jonas Djed­di­kar am Kla­vier und dem Sän­ger Johan­nes Wede­king, den das Arns­ber­ger Publi­kum kürz­lich in dem Thea­ter­Kon­zert „Psy­cho­sa“, das in der Kul­tur­Schmie­de gezeigt wur­de, erle­ben konnte.

Ausgemerzt und doch gesungen

Unter dem Titel „Aus­ge­merzt und doch gesun­gen“ prä­sen­tie­ren die Künst­ler Lie­der jüdi­scher Kom­po­nis­ten. In ihren Arbei­ten zu ver­ges­se­nem Kunst­lied sehen sich Heda­jet Jonas Djed­di­kar (Kla­vier) und Johan­nes Wede­king (Bass) immer wie­der mit den blin­den Fle­cken kon­fron­tiert, die die durch Natio­nal­so­zia­lis­mus und Anti­se­mi­tis­mus ver­nich­te­ten jüdi­schen Kul­tur­schaf­fen­den hin­ter­las­sen haben. Nun laden sie herz­lich ein, den Grau­sam­kei­ten des Ras­sis­mus die Leben­dig­keit und Schön­heit der ver­fem­ten Musik ent­ge­gen­zu­set­zen. Djed­di­kar und Wede­king gestal­ten einen Lie­der­abend mit Wer­ken eben die­ser jüdi­schen Künst­ler, die spä­tes­tens seit 1940 ins Ver­ges­sen gezwun­gen wurden.

Duo Wedeking/Djeddikar – Begegnung durchs Studium

Das Duo Wedeking/Djeddikar begann die gemein­sa­me Arbeit, als Johan­nes Wede­king in Düs­sel­dorf u.a. bei Heday­et Jonas Djed­di­kar stu­dier­te. Die­ser ist Dozent der Musik­hoch­schu­len Düs­sel­dorf und Frank­furt, sowie bei Meis­ter­kur­sen in Euro­pa, Chi­na und Japan und kon­zer­tiert inter­na­tio­nal. Johan­nes Wede­king stu­dier­te Kir­chen­mu­sik, Gesang und Ger­ma­nis­tik. Er war Preis­trä­ger 2017 der Kam­mer­oper Schloss Rheins­berg sowie Gast der Thea­ter Hagen, Müns­ter, Hal­le und Köln. Sei­ne Vor­lie­be gilt dem unbe­kann­ten Reper­toire, gleich wel­cher Epo­che. Gemein­sam mit Heday­et Jonas Djed­di­kar ist er bestrebt, heu­te unbe­kann­tes Kunst­lied­re­per­toire wie­der­zu­ent­de­cken und neu zu bele­ben. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Künst­lern sind unter www.teatron-theater.de zu finden.

Die Kul­tur­schmie­de Arns­berg ist zu die­ser Ver­an­stal­tung als Thea­ter-Café gestal­tet und beschränkt ihre Kapa­zi­tät auch wei­ter­hin auf nur 50 Sitzplätze.

Kar­ten sind erhält­lich online unter www.reservix.de und in der Buch­hand­lung Son­ja Vieth sowie allen reser­vix-Vor­ver­kaufs­stel­len, sowie an der Abend­kas­se in der Kul­tur­schmie­de Arns­berg, Apos­tel­stra­ße 5, 59821 Arnsberg.

 

 

 

 

 

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