Taschendiebstahl: Fallzahl hat sich im HSK mehr als verdoppelt

Taschen­die­be bevor­zu­gen auch im HSK fol­gen­de Örtlichkeiten:

Nicht nur materielle Verluste

„Auf­grund der pro­fes­sio­nel­len Vor­ge­hens­wei­se kann jeder Opfer eines Taschen­dieb­stahls wer­den. Oft ver­schwin­den nach so einer Tat nicht nur das Porte­mon­naie oder das Han­dy, son­dern auch das Sicher­heits­ge­fühl und das Wohl­be­fin­den der Betrof­fe­nen,“ so Rath. Neben dem eigent­li­chen mate­ri­el­len Ver­lust, hat so ein Taschen­dieb­stahl oft noch wei­ter­rei­chen­de Konsequenzen:

Nach dem Weg fragen und Antanzen

2014.10.03.Logo.taschendiebstahlGrund­sätz­lich ist fest­zu­stel­len: Taschen­die­be sind im gesam­ten Jahr aktiv. Und die Die­be zu erken­nen ist schwer. Sie sind männ­lich und weib­lich, sowohl jung als auch bereits älter. Und die Metho­den der Trick­die­be sind viel­fäl­tig: Sie rem­peln ihre Opfer „aus Ver­se­hen“ an, blei­ben plötz­lich ste­hen, so dass dahin­ter gehen­de Pas­san­ten auf sie pral­len, ein Täter spricht das Opfer unter einem faden­schei­ni­gen Vor­wand an und ein zwei­ter Täter nutzt die Ablen­kung, um aus der Klei­dung oder einer Tasche des Opfers Wert­ge­gen­stän­de zu steh­len. Ein wei­te­re Vari­an­te ist die Fra­ge nach dem Weg oder die Bit­te um eine Spen­de, bei der ein Stadt­plan oder ein Zet­tel dem Opfer so vor­ge­hal­ten wer­den, dass es nicht sieht, wie der Dieb­stahl durch­ge­führt wird. Oder bei der Bit­te, Geld zu wech­seln, ver­schwin­det das Schein­geld blitz­schnell und unauf­fäl­lig aus dem Porte­mon­naie des Bestoh­le­nen. Eine rela­tiv neue Vari­an­te ist das Antan­zen. Auch hier wird der Kör­per­kon­takt zu einem blitz­schnel­len Dieb­stahl genutzt. Und so schnell die Die­be gekom­men sind, ver­schwin­den sie auch wie­der im Menschengedränge.

Sorglosigkeit und Hilfsbereitschaft werden ausgenutzt

Bei all den Mög­lich­kei­ten bleibt aber eines stets gleich: Die Die­be nut­zen sorg­lo­ses und unacht­sa­mes Ver­hal­ten ihrer Opfer, aber auch deren Hilfs­be­reit­schaft aus! Die Täter ent­kom­men meist uner­kannt, da die Betrof­fe­nen den Dieb­stahl erst oft mit zeit­li­cher Ver­zö­ge­rung bemer­ken und der Tat­ort oder mög­li­che Täter gar nicht beschrie­ben wer­den kön­nen. Auf­grund die­ser Beson­der­hei­ten des Delik­tes ist die Prä­ven­ti­on das bes­te Mit­tel im Kampf gegen den Taschendiebstahl.

Tipps der Polizei

Hier eini­ge Tipps, um sich vor Taschen­dieb­stäh­len zu schüt­zen. „Denn eini­ge Din­ge soll­ten Sie sich nicht neh­men las­sen!“, so Lud­ger Rath.

 

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