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Sun­derner SPD bestä­tigt Ser­hat Sari­ka­ya mit 98,2 %

Der neue SPD-Stadtverbandsvorstand mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Serhat sarikaya (3. v. r.). (Foto: SPD)
Der neue SPD-Stadt­ver­bands­vor­stand mit dem wie­der­ge­wähl­ten Vor­sit­zen­den Ser­hat Sari­ka­ya (3. v. r.). (Foto: SPD)

Sun­dern. Mit gro­ßer Mehr­heit ist Ser­hat Sari­ka­ya auf der ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung im Hotel Sun­der­land als Vor­sit­zen­der des SPD-Stadt­ver­ban­des Sun­dern bestä­tigt wor­den. 98,2 Pro­zent der Mit­glie­der haben für ihn gestimmt, nach­dem er zuvor erst im Okto­ber 2014 mit 96,2 Pro­zent gewählt wor­den war. Zu neu­en stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den wur­den Eli­sa­beth Bräu­er-Schöler und Jens Kunen gewählt. Alter und neu­er Schrift­füh­rer ist Chris­ti­an Kräu­ter. Sei­ne Stell­ver­tre­tung über­nimmt von nun an Bernd Schwens. Die Kas­se wird von Franz Schöler verwaltet.

Franz Mün­te­fe­ring mal wie­der in der Heimat

Als Ehren­gast konn­te Sari­ka­ya den Sun­derner Ehren­bür­ger und ehe­ma­li­gen Vize­kanz­ler Franz Mün­te­fe­ring begrü­ßen. „Es ist schon ein paar Jah­re her, dass ich zuletzt auf einer Mit­glie­der­ver­samm­lung der Sun­derner SPD war. Umso glück­li­cher bin ich, heu­te hier sein zu kön­ne“, freu­te sich der ehe­ma­li­ge Bun­des­mi­nis­ter, der zugleich Mit­glied des SPD-Orts­ver­eins Röhr­tal ist, zu Beginn sei­nes Vor­trags zum The­ma „Wir wer­den bun­ter, älter und
weni­ger – Chan­cen und Risiken“.

Man­dats­trä­ger sol­len inhalt­li­che Aspek­te einbringen

„Ich bedan­ke mich für das mir ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en. Nach einer Amts­zeit von knapp fünf Mona­ten freue ich mich sehr über die­sen Zuspruch“, so Sari­ka­ya nach sei­ner Wahl. Ein wich­ti­ger Punkt sei­ner künf­ti­gen Arbeit wer­de neben der Stär­kung der Orts­ver­ei­ne das Wer­ben neu­er Mit­glie­der sein. Inhalt­lich sol­le es eben­falls ent­spre­chen­de Akzen­te geben. Gemein­sam mit Man­dats­trä­gern sol­len euro­pa- , bun­des- und lan­des­po­li­ti­sche The­men zugäng­lich gemacht wer­den. Am 28. April wird es eine Ver­an­stal­tung mit Dirk Wie­se (MdB) und Rolf Müt­zenich (MdB, außen­po­li­ti­scher Spre­cher) über die aktu­el­len Kri­sen und Kon­flik­te geben. Mit Wil­li Bra­se (MdB) soll es am 2. Juni 2015 um die Bedeu­tung des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments vor den Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels gehen.

Bür­ger­meis­ter­wahl: Bemü­hun­gen, Per­sön­lich­keit zu finden

Dane­ben wer­de ein beson­de­res Augen­merk selbst­ver­ständ­lich auf die Wahl des Bür­ger­meis­ters am 13. Sep­tem­ber 2015 gelegt, so der Vor­sit­zen­de, der Kri­te­ri­en für einen künf­ti­gen Bür­ger­meis­ter nann­te:  „Sun­dern kann mehr als Plei­ten, Pech und Pan­nen. Wir brau­chen jeman­den, der/die Poli­tik mit und für unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger macht. Die­se Per­son muss die­sen Weg mit den Men­schen gehen. Dabei ist das Par­tei­buch für uns nicht das wich­tigs­te Kri­te­ri­um.“ Sari­ka­ya kün­dig­te gemein­sa­me Bemü­hun­gen an, jeman­den zu fin­den, der/die eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und ent­schei­dungs­si­che­re Per­sön­lich­keit mit Eigen­in­itia­ti­ve und Koope­ra­ti­ons­be­reit­schaft vor­zu­wei­sen hat. Die­se Per­son müs­se über die not­wen­di­gen Kennt­nis­se auf dem Gebiet der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung und über die für die­ses Amt erfor­der­li­che Eig­nung, Befä­hi­gung und Sach­kun­de ver­fü­gen. Zusätz­lich müs­se sie auch in der Lage sein, die Ent­wick­lung Sun­derns ziel­stre­big vor­an­zu­trei­ben und die Ver­wal­tung als moder­nes Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men bür­ger­nah, wirt­schaft­lich und leis­tungs­ori­en­tiert zu leiten.

Vor­stand beginnt mit Wahlkampfvorbereitung

Mit dem neu­en Vor­stand wer­den nun die Vor­be­rei­tun­gen für den bald begin­nen­den Wahl­kampf getrof­fen. Sari­ka­ya: „Ich freue mich auf den Wahl­kampf. Also: An die Arbeit.“

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