- Anzeige -

Sunderner Seniorin betrogen: Hohe Geldbeträge fließen auf polnisches Konto

Sun­dern. Eine Senio­rin aus dem Sun­derner Stadt­ge­biet wur­de im Novem­ber Opfer eines Betrugs. Sie über­wies unbe­kann­ten Tätern einen hohen Betrag. Dar­über infor­miert die Poli­zei Hoch­sauer­land­kreis in einer Meldung.

Seniorin aus Sundern geschädigt

Über meh­re­re Tage kon­tak­tier­ten min­des­tens zwei männ­li­che Anru­fer die älte­re Frau. Ihr wur­de ein Gewinn von knapp 900.000 Euro ver­spro­chen. Um den Gewinn für sich in Anspruch neh­men zu kön­nen, müs­se sie meh­re­re Tau­send Euro an die Anru­fer über­wei­sen. Nach­dem die Senio­rin das Geld über­wie­sen hat­te, wur­de sie erneut ange­ru­fen und ihr wur­de mit­ge­teilt, dass sie noch­mals Geld über­wei­sen müs­se, um ange­fal­le­ne Kos­ten zu decken. Ins­ge­samt über­wies die Dame somit drei hohe Beträ­ge auf ein pol­ni­sches Konto.

Hohe Geldbeträge auf polnisches Konto

Das Ver­spre­chen angeb­lich hoher Gewin­ne ist eine Masche, die Betrü­ger in den unter­schied­lichs­ten Vari­an­ten anwen­den, infor­miert die Poli­zei. Die Metho­de ist immer dabei die glei­che: Vor einer Gewinn­über­ga­be wer­den die Geschä­dig­ten dazu auf­ge­for­dert, eine Gegen­leis­tung zu erbrin­gen, zum Bei­spiel „Gebüh­ren“ zu bezah­len, kos­ten­pflich­ti­ge Tele­fon­num­mern anzu­ru­fen oder an Ver­an­stal­tun­gen teil­zu­neh­men, auf denen min­der­wer­ti­ge Ware zu über­höh­ten Prei­sen ange­bo­ten wird.

Warnung der Polizei

Die vor­ge­täusch­ten Sze­na­ri­en wer­den von den Gau­nern lau­fend ver­än­dert. Des­halb rät die Polizei:

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einem Gewinn­spiel teil­ge­nom­men haben, kön­nen Sie auch nichts gewon­nen haben!
  • Zei­gen Sie ein gesun­des Miss­trau­en und spre­chen Sie mit Ange­hö­ri­gen oder Freun­den über die Situation.
  • Geben Sie nie­mals Geld aus, um einen ver­meint­li­chen Gewinn ein­zu­for­dern, zah­len Sie kei­ne Gebüh­ren oder wäh­len gebüh­ren­pflich­ti­ge Son­der­num­mern (gebüh­ren­pflich­ti­ge Son­der­num­mern begin­nen z.B. mit der Vor­wahl: 0900…, 0180…, 0137…).
  • Machen Sie kei­ner­lei Zusa­gen am Telefon.
  • Wei­sen Sie unbe­rech­tig­te Geld­for­de­run­gen zurück.
  • Rufen Sie beim gerings­ten Zwei­fel den Poli­zei­ruf 110!

(Quel­le: Poli­zei Hochsauerlandkreis)

Teilen Sie diesen Beitrag oder unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit via Paypal:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

- Anzeige -
Anzeige
- Anzeige -

Kontakt zur Redaktion

redaktion@blickpunktASM.de