Stein­schlag auf Schloss­rui­ne: Rund­weg wird gesperrt

Sor­gen­vol­le Mie­nen: Bau­de­zer­nent Tho­mas Viel­ha­ber (l.) und Jür­gen Kil­pert, Fach­dienst­lei­ter Gebäu­de­ma­nage­ment, stell­ten die Gefah­ren­si­tua­ti­on rund um die Schloss­rui­ne vor Ort vor. (Foto: Stadt Arns­berg)

Arns­berg. Wegen aku­ter Stein­schlag­ge­fahr muss der Rund­weg unter­halb der Mau­er der Arns­ber­ger Schloss­rui­ne kurz­fris­tig gesperrt und abge­si­chert wer­den. Zudem ist es erfor­der­lich, auch den Durch­weg unter­halb der Bögen zum Schloss­pla­teau für Fuß­gän­ger zu sper­ren. Der Zugang zum Knap­pen­saal ist davon nicht betrof­fen. „Mit den Maß­nah­men soll ver­hin­dert wer­den, dass Per­so­nen zu Scha­den kom­men”, so Pla­nungs­de­zer­nent Tho­mas Viel­ha­ber am Mon­tag bei einem Vor­ort­ter­min.

Scha­dens­er­fas­sung und Sanie­rungs­kon­zept

2020 sol­len dann wei­te­re Unter­su­chun­gen statt­fin­den. Die Ver­wal­tung unter­brei­tet dem Rat der Stadt auf­grund der kurz­fris­tig deut­lich gewor­de­nen Schä­den in der mor­gi­gen letz­ten Sit­zung des Jah­res noch einen Vor­schlag, um schnell Finanz­mit­tel für die drin­gend not­wen­di­ge Scha­dens­er­fas­sung an der gesam­ten Schloss­rui­ne und ein Sanie­rungs­kon­zept bereit stel­len zu kön­nen. In der gemein­sa­men Sit­zung des Bezirks­aus­schus­ses Arns­berg mit dem Pla­nungs­aus­schuss am 12. Dezem­ber sol­len wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu gege­ben wer­den.

Ein­zel­ne Stel­len dro­hen abzu­bre­chen

Im Som­mer die­ses Jah­res wur­den Schä­den an der Ost­sei­te der Schloss­mau­er sicht­bar, die nach einem Stein­schlag beson­ders gesi­chert wer­den muss­ten. Dar­auf­hin hat­te die Ver­wal­tung eine kom­plet­te ers­te Sich­tung der Schloss­mau­er mit einem Sta­ti­ker aus dem Fach­ge­biet Denk­mal­pfle­ge vor­ge­nom­men. Mitt­ler­wei­le tre­ten auch an der gesam­ten West­sei­te der Schloss­mau­er unter­schied­lich star­ke Schä­den auf. Ein­zel­ne Stel­len dro­hen eben­so wie an der Ost­mau­er abzu­bre­chen. Ins­be­son­de­re im Bereich der Tor­bö­gen des nörd­lichs­ten Bogens (Spitz­bo­gen) sind gro­ße Was­ser­men­gen in das Mau­er­werk ein­ge­drun­gen, was ein Aus­wa­schen des Fun­da­ments zur Fol­ge hat­te.

Auch Wein­berg und Gär­ten betrof­fen

Die Wand der Hang­sei­te kann auf­grund der Topo­lo­gie nicht – wie an der Ost­sei­te – durch eine netz­si­che­rung abge­fan­gen wer­den. Die gra­vie­rends­ten Stel­len sol­len des­halb bei dem jetzt anste­hen­den Frost beob­ach­tet und wei­te­re Schä­den durch Stein­schlag ver­hin­dert wer­den. Von den Siche­rungs­maß­nah­men wer­den auch Wein­berg, Gar­ten­an­la­gen und Park­platz betrof­fen sein.

 

 

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