Starenkasten gegen Raser in Müscheder Ortsdurchfahrt?

„Beson­ders erschre­ckend“ ist für die Müsche­der CDU die gefah­re­ne Höchst­ge­schwin­dig­keit von 118 km/h durch einen nicht näher bezeich­ne­ten „Lkw“. Hier­bei kön­ne es sich sowohl um einen klas­si­schen Lkw über 7,5 Ton­nen als auch um einen Trans­por­ter han­deln. Aber auch ein Pkw-Fah­rer sei mit der glei­chen Geschwin­dig­keit über die inner­ört­li­che Bun­des­stra­ße gefah­ren. Ein ande­rer Last­zug (Lkw mit Anhän­ger) sei an der glei­chen Stel­le mit 101 km/h gemes­sen wor­den. „Die­se Zah­len beun­ru­hi­gen uns sehr,“ so der Vor­sit­zen­de des Bezirks­aus­schus­ses Huber­tus Man­to­an, „zei­gen sie doch, dass die zahl­rei­chen Beschwer­den der Anwoh­ner mehr als gerecht­fer­tigt sind.“ „Für mich ist es nicht zu akzep­tie­ren, dass 56,47 Pro­zent aller gemes­se­nen Ver­kehrs­teil­neh­mer schnel­ler gefah­ren sind als erlaubt,“ so Chris­toph Hillebrand.

Mehr Gefahrenpotential bei Tempo 30?

Die Müsche­der Christ­de­mo­kra­ten glau­ben nicht, dass eine Redu­zie­rung der Geschwin­dig­keit auf 30 km/h auf der lan­gen und zum Teil sehr gera­den B 229 im Ort zu einer Ver­bes­se­rung führt. Viel­mehr befürch­ten Sie, dass sich dadurch zahl­rei­che Pkw-Fah­rer gedrängt füh­len könn­ten, die­se – in ihren Augen – „Schlei­cher“ zu über­ho­len, was das Gefah­ren­po­ten­ti­al noch wei­ter erhö­he. „In enger Zusam­men­ar­beit mit der ört­li­chen Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de, der Poli­zei und dem Stra­ßen­bau­last­trä­ger wol­len wir eine Lösung zu fin­den“, so Hil­le­brand und Man­to­an. „In Müsche­de denkt man dar­über nach, an geeig­ne­ter Stel­le einen Sta­ren­kas­ten zu bean­tra­gen, der die unein­sich­ti­gen Ver­kehrs­teil­neh­mer anhal­ten soll, die Geschwin­dig­keit dau­er­haft zu reduzieren.“

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