Standesamt Arnsberg zieht Bilanz: Jahresstatistik 2025 liefert interessante Zahlen

Ein Blick auf die Namens­sta­tis­tik des Stan­des­amts Arns­berg: Emma und Paul wur­den 2025 am häu­figs­ten beurkundet.

Arns­berg. Von Emma bis Paul, von Gebur­ten bis Ster­be­fäl­le – ein arbeits­rei­ches Jahr liegt hin­ter dem Stan­des­amt der Stadt Arns­berg. Das zeigt die aktu­el­le Jah­res­sta­tis­tik für 2025, die einen Ein­blick in die Zah­len des ver­gan­ge­nen Jah­res liefert.

Beliebteste Vornamen: Emma und Paul an der Spitze

Unter den beur­kun­de­ten Gebur­ten hat das Stan­des­amt die belieb­tes­ten Namen aus­ge­wer­tet: Favo­rit bei den Mäd­chen ist Emma (18 Mal ver­ge­ben) und Paul bei den Jun­gen (19 Mal ver­ge­ben). Auf den wei­te­ren Plät­zen folg­ten als gefrag­tes­te weib­li­che Vor­na­men Ida (14x), Lina (11x), Ella und Mia (jeweils 10x). Bei den männ­li­chen Vor­na­men fiel die Wahl danach am Häu­figs­ten auf Theo (16x), Leo (11x), Eli­as und Liam (jeweils 10x).

Mehrheit der Kinder erhält genau einen Vornamen

Knapp 78 Pro­zent (1.277) haben einen Vor­na­men bekom­men, etwa jedes fünf­te Kind (336) hat zwei Vor­na­men erhal­ten, genau elf Kin­der erhiel­ten drei Vor­na­men und zwei Neu­ge­bo­re­ne mehr als drei Vornamen.

Leichter Jungenüberschuss bei den Geburten

Ins­ge­samt sind 1.633 Kin­der in Arns­berg auf die Welt gekom­men, bei der Anzahl haben die neu­ge­bo­re­nen Jun­gen leicht die Nase vorn: 823 männ­li­che Gebur­ten wur­den beur­kun­det und 809 weib­li­che. Bei einem Kind war das Geschlecht zum Zeit­punkt der Geburt unbestimmt.

Viele Geburten mit Wohnort außerhalb Arnsbergs

Übri­gens haben davon etwas weni­ger als ein Drit­tel aller Neu­ge­bo­re­nen, 507 Kin­der, ihren Wohn­ort in Arns­berg. Die Eltern der 1.126 wei­te­ren Kin­der woh­nen außer­halb von Arns­berg. Die­se hohen Beur­kun­dungs­zah­len kom­men daher, dass das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land eine der weni­gen Geburts­hil­fe-Kli­ni­ken in der Regi­on ist. Eltern aus dem gan­zen Kreis­ge­biet und aus Nach­bar­krei­sen kom­men des­halb dort­hin. Dadurch wer­den beim Stan­des­amt Arns­berg bereits seit eini­gen Jah­ren wesent­lich mehr Gebur­ten mit Wohn­ort außer­halb von Arns­berg beur­kun­det als von Arn­ber­ger Bürger:innen.

Eheschließungen: 318 Trauungen im Stadtgebiet

Beim The­ma Ehe­schlie­ßung haben sich erneut zahl­rei­che Paa­re aus der Stadt und der Regi­on für ein Ja-Wort in Arns­berg ent­schie­den: Auf­ge­nom­men wur­den 337 Anmel­dun­gen zur Ehe­schlie­ßung. Voll­zo­gen wur­den 318 Trau­un­gen in den zehn Trau­or­ten stadtweit.

Sterbefälle werden am Sterbeort beurkundet

Die im ver­gan­ge­nen Jahr beur­kun­de­ten Ster­be­fäl­le belau­fen sich auf ins­ge­samt 1.203 (563 Männer/638 Frau­en). 408 ver­stor­be­ne Per­so­nen hat­ten ihren Wohn­sitz nicht in Arns­berg. Das liegt dar­an, dass sämt­li­che Beur­kun­dun­gen immer am Ereig­nis­ort erfol­gen. Das bedeu­tet, dass ein Ster­be­fall immer bei dem Stan­des­amt des Ster­be­or­tes beur­kun­det wird, auch wenn der letz­te Wohn­sitz in einer ande­ren Stadt gewe­sen ist.

 

 

 

 

 

 

 

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