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Städ­ti­sche Gesell­schaf­ten: CDU-Kon­zept will kla­re Struk­tu­ren und Syn­er­gi­en

Sun­dern. Kla­re Struk­tu­ren wünscht sich die CDU bei der Neu­aus­rich­tung der städ­ti­schen Gesell­schaf­ten. Die größ­te Rats­frak­ti­on reich­te jetzt ihren Vor­schlag für eine Neu­ord­nung des gesamt­städ­ti­schen Mar­ke­tings, der Betei­li­gun­gen der Stadt an der Sor­pe­see GmbH, Wirt­schafts­för­de­rung und der Stadt­wer­ke ein. Die CDU kam damit dem Wunsch des Haupt­aus­schus­ses nach, der sich eine akti­ve Betei­li­gung der Rats­frak­tio­nen in den Auf­bau einer effi­zi­en­ten und moder­nen Gesamt­struk­tur der Stadt und ihrer Toch­ter­ge­sell­schaf­ten gewünscht hat­te.

„Güns­ti­ger und effi­zi­en­ter wer­den”

„Die Aus­rich­tung der Gesell­schaf­ten der Stadt Sun­dern in der jet­zi­gen Form wur­de vor Jah­ren auf­grund der dama­li­gen Rah­men­be­din­gun­gen und Bedürf­nis­se geschaf­fen. Die Auf­ga­ben der ein­zel­nen Gesell­schaf­ten unter­lie­gen dabei aber ste­ti­gen Wan­del. Die­ser Umstand macht es erfor­der­lich, dass die städ­ti­schen Gesell­schaf­ten neu aus­ge­rich­tet wer­den“, so Ste­fan Lan­ge, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der Christ­de­mo­kra­ten. Die Gesell­schaf­ten sind nach Ansicht der CDU-Frak­ti­on zunächst alle zum Zwe­cke der Umset­zung und Bewäl­ti­gung öffent­li­cher Auf­ga­ben gegrün­det wor­den, die so güns­ti­ger und effi­zi­en­ter erle­digt wer­den konn­ten als in der Ver­wal­tung. „Auf die Ver­än­de­run­gen, die sich im Lau­fe der Jah­re erge­ben haben, will die CDU jetzt aber reagie­ren und daher soll das über­ge­ord­ne­te Ziel der Neu­aus­rich­tung der städ­ti­schen Gesell­schaf­ten sein, dass Syn­er­gie­ef­fek­te geho­ben, Kos­ten redu­ziert und Ser­vice und Nut­zen für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­rer Stadt ver­bes­sert wer­den“, so der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Sebas­ti­an Boo­ke.

„Kei­nes­falls Stadt­mar­ke­ting schwä­chen”

Tim Hoff­mann (Foto: CDU)

„Die Wirt­schafts­för­de­rung und das gesamt­städ­ti­sche Mar­ke­ting ste­hen dabei im Fokus und sol­len künf­tig ein­heit­lich ent­wi­ckelt wer­den und sol­len unter einem Dach zusam­men­ge­führt wer­den, da hier die größ­ten Syn­er­gi­en ent­ste­hen könn­ten. Wir möch­ten eine Gesell­schaft grün­den, die als Dienst­leis­ter für Wirt­schaft, Tou­ris­mus und Ein­zel­han­del bereit­steht und auf die Anfor­de­run­gen die­ser Berei­che zuge­schnit­ten ist“, fügt Rats­mit­glied Tim Hoff­mann hin­zu, der dar­über hin­aus seit Sep­tem­ber die Stadt­mar­ke­ting Genos­sen­schaft führt. Es sei auch unter kei­nen Umstän­den ange­dacht, das jet­zi­ge Stadt­mar­ke­ting zu schwä­chen, son­dern für die Zukunft auf­zu­stel­len. „Das Stadt­mar­ke­ting soll sich wie­der mit Stadt­mar­ke­ting beschäf­ti­gen kön­nen, ohne dass es stän­dig um Zuschüs­se ban­gen muss“, so Hoff­mann wei­ter. Unter dem Dach der neu­en Wirt­schafts­för­de­rung Sun­dern GmbH sol­len dann die Abtei­lun­gen Wirt­schafts­för­de­rung und Stadt­mar­ke­ting zusam­men­ge­fasst wer­den. „Die Abtei­lung Wirt­schafts­för­de­rung soll die Bestands­pfle­ge, Unter­neh­mens­an­sied­lun­gen und Exis­tenz­grün­dungs­be­ra­tung sicher­stel­len. Für die Wirt­schafts­för­de­rung ist hier­bei auch eine enge Zusam­men­ar­beit mit Wirt­schafts­in­itia­ti­ven, bei­spiels­wei­se der Ein­sU, erfor­der­lich“, unter­streicht Ste­fan Lan­ge die Absicht der CDU.

Bäder­fra­ge prü­fen

Der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Georg Te Pass fügt hin­zu, dass geprüft wer­den soll, ob es sinn­vol­le Mög­lich­kei­ten gibt, die städ­ti­schen Bäder künf­tig durch die Stadt­wer­ke zu betrei­ben – und zu erhal­ten. Die Pfle­ge der Grün­an­la­gen ent­lang des Sor­pe­sees und der Pro­me­na­den soll zurück zum Bau­be­triebs­hof gehen, sodass die Sor­pe­see GmbH sich ihren ori­gi­nä­ren Auf­ga­ben wid­men kann, näm­lich dem Kur­be­trieb Lang­scheid in Lang­scheid.

Für die CDU ste­he fest, dass eine Neu­aus­rich­tung der städ­ti­schen Gesell­schaf­ten zu kei­nem Arbeits­platz­ab­bau füh­ren dür­fe. Ganz bewusst habe die CDU dar­auf geach­tet, dass die Anzahl der städ­ti­schen Gesell­schaf­ten künf­tig mög­lichst begrenzt bleibt, um einer­seits kla­re Struk­tu­ren vor­zu­hal­ten und ande­rer­seits Kos­ten ein­zu­spa­ren.

CDU-Kon­zept Gesell­schaf­ten

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