Stadt Sundern rationiert Streusalz

Der Win­ter­dienst in Sun­dern setzt weni­ger Streu­salz ein (Foto: Symbolbild/ KI-generiert)

Sun­dern. Die Stadt Sun­dern passt den Ein­satz von Streu­salz im Win­ter­dienst vor­sorg­lich an. Hin­ter­grund sind laut Stadt unge­wöhn­lich lan­ge Lie­fer­zei­ten bei wei­ter­hin hoher Nach­fra­ge. Die Maß­nah­me die­ne der Vor­sor­ge und habe nach Anga­ben der Ver­wal­tung kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Verkehrssicherheit.

Nach Anga­ben der Stadt Sun­dern ste­hen aktu­ell noch aus­rei­chen­de Men­gen an Streu­salz zur Ver­fü­gung. Gleich­zei­tig sei der Nach­schub mit deut­lich län­ge­ren Lie­fer­zei­ten ver­bun­den, da die Nach­fra­ge die der­zei­ti­ge Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät der Lie­fe­ran­ten über­stei­ge. Dies betref­fe nicht nur Sun­dern, son­dern zahl­rei­che Kom­mu­nen im Hoch­sauer­land­kreis, in Nord­rhein-West­fa­len sowie dar­über hinaus.

Um mög­li­chen Eng­päs­sen früh­zei­tig ent­ge­gen­zu­wir­ken, habe die Stadt ent­schie­den, die Streu­men­gen auf den Streu­fahr­zeu­gen vor­sorg­lich anzu­pas­sen. Ziel sei ein ins­ge­samt spar­sa­me­rer und bewuss­te­rer Umgang mit dem vor­han­de­nen Streu­salz. Eine Ein­schrän­kung der Ver­kehrs­si­cher­heit sei damit nach Dar­stel­lung der Stadt nicht verbunden.

Salzmenge wird reduziert

Wei­ter­hin wür­den Haupt­ver­kehrs­stra­ßen, Bus­li­ni­en, Steil­stre­cken sowie beson­ders ver­kehrs­ge­fähr­li­che Abschnit­te mit der übli­chen Salz­men­ge behan­delt. Auf Neben­stra­ßen, Stich­stra­ßen und in Sack­gas­sen wer­de die Salz­men­ge hin­ge­gen redu­ziert. Für Geh­we­ge ergä­ben sich kei­ne Ände­run­gen, da die­se bereits über­wie­gend mit Gra­nu­lat abge­streut würden.

Bei beson­de­ren Wet­ter­la­gen wie Glatt­eis oder Eis­re­gen fän­den die­se Rege­lun­gen nach Anga­ben der Stadt kei­ne Anwen­dung. In sol­chen Fäl­len wer­de wei­ter­hin unein­ge­schränkt und lage­an­ge­passt gestreut, in Abstim­mung mit dem Lei­ter der Tech­ni­schen Dienste.

Die Stadt betont, dass die Ver­kehrs­si­cher­heit der­zeit gewähr­leis­tet sei. Anlass zur Sor­ge bestehe nicht.

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