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Stadt Arns­berg infor­miert: Unter­su­chungs­zeit­räu­me bei Früh­erken­nung der­zeit aus­ge­setzt

Arns­berg. Aktu­ell herrscht unter vie­len Eltern Ver­un­si­che­rung dar­über, ob die übli­chen Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen von Kin­dern auch in Zei­ten des Coro­na-Virus wie geplant durch­ge­führt wer­den kön­nen. Die ent­spre­chen­de Fra­ge wur­de auch im Live­stream des Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ters Ralf Paul Bitt­ner mehr­mals gestellt. Daher hat die Stadt Arns­berg die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zusam­men­ge­stellt.

Fes­te Unter­su­chungs­zeit­räu­me bis 30. Sep­tem­ber aus­ge­setzt

Um die Aus­brei­tung des Coro­na-Virus in Deutsch­land zu ver­zö­gern, sol­len alle nicht drin­gend not­wen­di­gen Kon­tak­te ver­mie­den wer­den, auch nicht drin­gen­de Arzt-Pati­en­ten-Kon­tak­te. Daher gibt es nach Rück­mel­dung des Lan­des­zen­trums Gesund­heit NRW,  Zen­tra­le Stel­le Gesun­de Kind­heit, fol­gen­de Neue­run­gen im Bereich der Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen: Die  fes­ten Unter­su­chungs­zeit­räume­für die U6, U7, U7a, U8 und U9  wer­den bis zum 30. Sep­tem­ber 2020  aus­ge­setzt.

Zeit­raum für U5 unver­än­dert

Der Zeit­raum der U5 hat sich nicht geän­dert, wird dem­entspre­chend nicht ver­län­gert. Die­se Unter­su­chung muss also in den glei­chen zeit­li­chen Gren­zen statt­fin­den wie vor dem Coro­na-Virus auch – ent­spre­chend der obi­gen Tabel­le also spä­tes­tens im 8. Lebens­mo­nat des Kin­des.

Das bedeu­tet, dass Ärz­tin­nen und Ärz­te auch über die vor­ge­ge­be­nen Unter­su­chungs­zeit­räu­me und Tole­ranz­gren­zen (sie­he Schau­bild) hin­aus die  Kin­der- Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen durch­füh­ren und abrech­nen kön­nen – bis zum 30. Sep­tem­ber 2020.

Früh­erken­nung bleibt wich­ti­ger Bestand­teil

„Das heißt für die Eltern im Klar­text: Die Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen als wich­ti­ger Bestand­teil der Gesund­heits­vor­sor­ge eines Kin­des wer­den wei­ter­hin ange­bo­ten. Sei­tens des Berufs­ver­ban­des der Kin­der-und Jugend­ärz­te-Lan­des­ver­band West­fa­len-Lip­pe wer­den die Arzt-Pati­en­ten-Kon­tak­te im Rah­men der  U2 bis U5 und alle emp­foh­le­nen Imp­fun­gen auch wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie als drin­gend not­wen­dig betrach­tet. Da das Erst­impf­pro­gramm im 2. Lebens­jahr abge­schlos­sen wird, kann gleich­zei­tig meist auch die U6  noch zeit­ge­recht durch­ge­führt wer­den“, sagt Bar­ba­ra Nie­den­führ, bei der Stadt Arns­berg zustän­di­ge Netz­werk­ko­or­di­na­to­rin für den Bereich „Frü­he Hil­fen“.

Zeit­li­che Fris­ten wer­den aus­ge­setzt

U7, U7a, U8 und U9 sind aller­dings bei vie­len Kin­dern nicht drin­gend not­wen­dig. Um nicht drin­gen­de Arzt-Pati­en­ten-Kon­tak­te hin­aus­schie­ben zu kön­nen, bis der Gip­fel der Coro­na-Wel­le über­schrit­ten ist, wur­den die zeit­li­chen Fris­ten für die Durch­füh­rung von U6 bis U9  zunächst bis Ende Sep­tem­ber aus­ge­setzt, damit die Ärz­te die Ter­mi­ne über ein grö­ße­res Zeit­fens­ter ver­tei­len und so Anste­ckungs­ri­si­ken in der Pra­xis mini­mie­ren kön­nen“, erklärt Bar­ba­ra Nie­den­führ wei­ter.

Mel­de­ver­fah­ren bleibt unver­än­dert

Ganz wich­tig: An dem Mel­de­ver­fah­ren rund um die U‑Untersuchungen hat sich nichts geän­dert. Die LZG mel­det der Stadt Arns­berg alle feh­len­den Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen. Die Stadt Arns­berg ver­schickt wei­ter  Erin­ne­rungs­schrei­ben im Sin­ne der prä­ven­ti­ven Gesund­heits­für­sor­ge. Die Rück­mel­dung der Eltern an das Team Frü­he Hil­fen, wann die Früh­erken­nungs­un­ter­su­chung durch­ge­führt wird, ist wei­ter­hin erfor­der­lich.

Kin­der- oder Haus­ärz­te tele­fo­nisch kon­tak­tie­ren

„Wir emp­feh­len den Eltern, ihre/n  Kin­der- und Jugend­ärz­tin/-arzt oder Haus­arzt  vor einer anste­hen­den Unter­su­chung tele­fo­nisch zu kon­tak­tie­ren“, erklärt Bar­ba­ra Nie­den­führ. „Es hängt immer von der indi­vi­du­el­len Situa­ti­on des Kin­des ab, ob eine Ter­min­ver­schie­bung mög­lich und sinn­voll ist oder nicht. Die medi­zi­ni­schen Fach­an­ge­stell­ten in den Arzt­pra­xen wer­den hier­zu indi­vi­du­ell bera­ten. Wich­tig ist nur die Klar­stel­lung, dass die U‑Untersuchungen kei­nes­wegs, wie von man­chen fälsch­li­cher­wei­se ver­mu­tet, bis Ende Sep­tem­ber 2020 aus­ge­setzt wer­den – die für  U6 bis U9 mög­li­chen Zeit­räu­me wer­den ledig­lich  aus­ge­dehnt.“

Infos über „Frü­he Hil­fen“

Hil­fe, Unter­stüt­zung und Bera­tung für Fra­gen wie die­se bie­ten die Frü­hen Hil­fen Arns­berg.
Inter­es­sier­te wen­den sich dazu bit­te an die Ruf­num­mer Tel. 02932 / 201 1348 oder 1497 oder per Mail unter fruehe-hilfen@arnsberg.de (Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter https://www.arnsberg.de/fruehe-hilfen)

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