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Stadt Arns­berg hebt erlas­se­ne All­ge­mein­ver­fü­gung auf – Ver­ord­nung des Lan­des gül­tig

Arns­berg. Auf Wei­sung des Minis­te­ri­ums für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len vom 01.04.2020 hebt die Stadt Arns­berg die All­ge­mein­ver­fü­gung zur Ein­däm­mung des Coro­na-Virus im Stadt­ge­biet Arns­berg vom 18.03.2020 mit sofor­ti­ger Wir­kung auf.

Begrün­dung:

Die Sach­ver­hal­te, die in den vor­aus­ge­gan­ge­nen Erlas­sen des MAGS gere­gelt sind, wer­den durch die am 23.03.2020 in Kraft getre­te­ne Ver­ord­nung zum Schutz vor Neu­in­fi­zie­run­gen mit dem Coro­na-Virus SARS-CoV‑2 (Coro­naSch­VO) des Minis­te­ri­ums für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les NRW vom 22.03.2020 (in der Fas­sung der Ände­rungs­ver­ord­nung vom 30.03.2020) gere­gelt.

Um eine ein­heit­li­che Rechts­la­ge auf Lan­des­ebe­ne zu errei­chen und damit sowohl die Akzep­tanz der Rege­lun­gen in der Bevöl­ke­rung zu erhö­hen als auch die Umsetz­bar­keit im Voll­zug zu erleich­tern, wird hier­mit die ört­li­che All­ge­mein­ver­fü­gung der Stadt Arns­berg zur Ein­däm­mung des Coro­na-Virus im Stadt­ge­biet Arns­berg vom 18.03.2020 auf Wei­sung des MAGS NRW auf­ge­ho­ben.

Auch wenn § 13 der Coro­naSch­VO eine ein­deu­ti­ge Kon­kur­renz­klau­sel mit Vor­rang für die Rege­lun­gen der Coro­naSch­VO vor­sieht, dient eine sol­che Berei­ni­gung der ört­li- chen Rechts­la­ge für Klar­heit der Rege­lungs­in­hal­te und der Stär­kung der Appel­funk­ti­on der Coro­naSch­VO. Die ist aus Grün­den des wei­ter­hin erfor­der­li­chen kon­se­quen­ten Kotakt­mi­ni­mie­rungs­ge­bo­tes gebo­ten.

Die zustän­di­gen Ord­nungs­be­hör­den wur­den daher auf­ge­for­dert, die ört­li­chen All­ge­mein­ver­fü­gun­gen auf­zu­he­ben. Auf­grund der neu­en Rechts­la­ge wird die All­ge- mein­ver­fü­gung der Stadt Arns­berg mit sofor­ti­ger Wir­kung auf­ge­ho­ben.

Es gilt somit aus­schließ­lich die erlas­sen­de Coro­naSch­VO des Lan­des NRW vom 22. März 2020. (GVBl. NRW. S. 178a), geän­dert durch die Ver­ord­nung zur Ände­rung der Ver­ord­nung zum Schutz vor Neu­in­fi­zie­run­gen mit dem Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 vom 30. März 2020 (GVBl. NRW. S. 202).

Rechts­be­helfs­be­leh­rung (Ihre Rech­te):

Gegen die Auf­he­bung der All­ge­mein­ver­fü­gung kann inner­halb eines Mona­tes nach Bekannt­ga­be schrift­lich oder zur Nie­der­schrift des Urkund­s­be­am­ten der Geschäfts­stel­le beim Ver­wal­tungs­ge­richt in 59821 Arns­berg, Jäger­stra­ße 1, Kla­ge erho­ben wer­den.

Die Kla­ge kann auch durch Über­tra­gung eines elek­tro­ni­schen Doku­ments an die elek­tro­ni­sche Post­stel­le des Gerichts erho­ben wer­den. Das elek­tro­ni­sche Doku­ment muss für die Bear­bei­tung durch das Gericht geeig­net sein. Es muss mit einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa- tur der ver­ant­wor­ten­den Per­son signiert und auf einem siche­ren Über­mitt­lungs­weg gem. § 55 a Abs. 4 VwGO ein­ge­reicht wer­den. Die für die Über­mitt­lung und Bear­bei­tung geeig­ne­ten tech­ni­schen Rah­men­be­din­gun­gen bestim­men sich nach nähe­rer Maß­ga­be der Ver­ord­nung über die tech­ni­schen Rah­men­be­din­gun­gen des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs und über das beson­de­re elek­tro­ni­sche Behör­den­post­fach (Elek­tro­ni­scher Rechts­ver­kehr Ver­ord­nung – ERVV) vom 24.11.2017 (BGBl. I S. 3803).

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