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Stadt Arns­berg: Betreu­ung für Kin­der NUR noch von Eltern in „Schlüs­sel­po­si­tio­nen“

Arns­berg. Ab Mon­tag, 16. März, dür­fen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen NICHT mehr betre­ten wer­den. Ent­ge­gen der Rege­lung an Schu­len gibt es für Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen KEI­NE Über­gangs­zeit. Das Minis­te­ri­um für Arbeit, Gesund und Sozia­les des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len hat über das Wochen­en­de einen neu­en Erlass her­aus­ge­ge­ben.

Neu­er Erlass der Lan­des­re­gie­rung

Des­we­gen muss­te auch die Stadt Arns­berg die Plä­ne der für die Betreu­ung für Kin­der im Alter von 0 bis 6 Jah­ren anpas­sen. Die Vor­ga­ben des Lan­des bedeu­ten ein Betre­tungs­ver­bot von Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen, Kin­der­ta­ges­pfle­ge­stel­len, Heil­päd­ago­gi­schen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und „Kin­der­be­treu­un­gen in beson­de­ren Fäl­len“ (Brü­cken­pro­jek­te), das ab Mon­tag, 16. März, gilt und bis Sonn­tag, 19. April, gel­ten wird.

Betreu­ung nur für Kin­der von Schlüs­sel­per­so­nen

Somit kön­nen aus­schließ­lich Betreu­ungs­an­ge­bo­te für Kin­der von Schlüs­sel­per­so­nen bereit­ge­stellt wer­den. Die­ses Betreu­ungs­an­ge­bot wird auf­grund der aktu­el­len Erlass­la­ge in der bekann­ten Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung oder bei den bekann­ten Kin­der­ta­ges­pfle­ge­per­so­nen sicher­ge­stellt. Für Rück­fra­gen wur­de eine Hot­line ein­ge­rich­tet, die ab Mon­tag, 16. März über die Tele­fon­num­mer 02932 201‑1102 erreich­bar sein wird und danach jeweils mon­tags bis don­ners­tags von 8 Uhr bis 16 Uhr sowie frei­tags von 8 Uhr bis 13 Uhr.

Hot­line bei der Stadt geschal­tet

Schlüs­sel­per­so­nen sind laut Erlass des Minis­te­ri­ums: Ange­hö­ri­ge von Berufs­grup­pen, deren Tätig­keit der Auf­recht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung sowie der medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung und der Auf­recht­erhal­tung zen­tra­ler Funk­tio­nen des öffent­li­chen Lebens dient. Dazu zäh­len ins­be­son­de­re: Alle Ein­rich­tun­gen, die der Auf­recht­erhal­tung der Gesund­heits­ver­sor­gung und der Pfle­ge sowie der Behin­der­ten­hil­fe, Kin­der- und Jugend­hil­fe, der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung ein­schließ­lich der nicht­po­li­zei­li­chen Gefah­ren­ab­wehr (Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Kata­stro­phen­schutz), der Sicher­stel­lung der öffent­li­chen Infra­struk­tu­ren  Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te, Ener­gie, Was­ser, ÖPNV, Ent­sor­gung), der Lebens­mit­tel­ver­sor­gung und der Hand­lungs­fä­hig­keit zen­tra­ler Stel­len von Staat, Jus­tiz und Ver­wal­tung die­nen.

Drin­gen­de Vor­aus­set­zun­gen

Die­se Schlüs­sel­per­so­nen dür­fen ihre Kin­der zur Betreu­ung brin­gen, wenn sie allein­er­zie­hend sind oder bei­de Eltern­tei­le Schlüs­sel­per­so­nen sind und wenn die Kin­der:

  • kei­ne Krank­heits­sym­pto­me auf­wei­sen,
  • nicht in Kon­takt zu infi­zier­ten Per­so­nen ste­hen bzw. seit dem Kon­takt mit infi­zier­ten Per­so­nen 14
    Tage ver­gan­gen sind und sie kei­ne Krank­heits­sym­pto­me auf­wei­sen,
  • sich nicht in einem Gebiet auf­ge­hal­ten haben, das durch das Robert Koch-Insti­tut (RKI) aktu­ell als
    Risi­ko­ge­biet aus­ge­wie­sen ist (tages­ak­tu­ell abruf­bar im Inter­net unter
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavi-rus/Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rück­kehr aus die­sem Risi­ko­ge­biet ver­gan­gen sind und sie kei­ne Krank­heits­sym­pto­me zei­gen.

Hier sind die Eltern in der Ver­ant­wor­tung zu ent­schei­den, ob die Kin­der betreut wer­den kön­nen oder
nicht. Per­so­nen in Schlüs­sel­funk­tio­nen müs­sen ihre Funk­ti­on bis Mitt­woch, 18. März, schrift­lich durch den Arbeit­ge­ber nach­wei­sen. Die Nach­wei­se wer­den durch das Jugend­amt der Stadt Arns­berg geprüft. Falls kei­ne zwin­gen­de Not­wen­dig­keit der Betreu­ung gese­hen wird, wird die Betreu­ung nicht wei­ter ange­bo­ten.

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