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Stab­wech­sel in der Süd­west­fa­len Agen­tur: Dr. Karl Schnei­der über­nimmt Auf­sichts­rats­vor­sitz

Dr. Karl Schnei­der (Bild­mit­te) ist neu­er Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Süd­west­fa­len Agen­tur GmbH. Er löst Land­rä­tin Eva Irr­gang (2.vr.) ab. Dr. Ste­pha­nie Arens (l.), Huber­tus Win­ter­berg (2.vl.) und Marie Ting (r.) von der Süd­west­fa­len Agen­tur freu­en sich auf eine wei­ter­hin ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit. (Foto: Wil­helm Müschenborn/Kreis Soest)

Hochsauerlandkreis/ Soest. Die Süd­west­fa­len Agen­tur GmbH hat einen neu­en Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den. An der Spit­ze des Kon­troll­gre­mi­ums steht nun Dr. Karl Schnei­der, der Land­rat des Hoch­sauer­land­krei­ses. Er löst die Soes­ter Land­rä­tin Eva Irr­gang ab. Der Vor­sitz wech­selt jähr­lich.

Für Land­rä­tin Eva Irr­gang endet ein abwechs­lungs­rei­ches Jahr als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Süd­west­fa­len Agen­tur GmbH. „Das ers­te kom­plet­te Kalen­der­jahr der REGIONALE 2025 liegt hin­ter uns – mit vie­len Gesprä­chen und noch mehr Ide­en, die sich ein­ge­hend mit der Zukunft Süd­west­fa­lens beschäf­ti­gen. Dass wir schon 23 Pro­jekt­ide­en aus­zeich­nen konn­ten, zeigt, wie­viel Bewe­gung im Pro­zess ist“, sag­te Irr­gang anläss­lich des Stab­wech­sels. Eine wei­te­re beein­dru­cken­de Zahl: Nun­mehr 350 Unter­neh­men schie­ben durch ihre Mit­glied­schaft im Ver­ein „Wirt­schaft für Süd­west­fa­len“ das Regio­nal­mar­ke­ting ide­ell wie finan­zi­ell an. „Das sind noch ein­mal rund 40 Unter­neh­men mehr als im Vor­jahr. Sie kom­men aus den unter­schied­lichs­ten Bran­chen. Das spricht für den gemein­sa­men Antrieb, die Vor­zü­ge Süd­west­fa­lens nach außen zu tra­gen.”

Dop­pel­te För­de­rung von Bund und Land

Irr­gang freu­te sich außer­dem dar­über, dass in den bei­den Geschäfts­be­rei­chen der Agen­tur, Regio­na­le Ent­wick­lung und Regio­nal­mar­ke­ting, neue über­zeu­gen­de Kon­zep­te ent­stan­den sind und die­se von Bund und Land geför­dert wer­den. Im Regio­nal­mar­ke­ting betrifft das das Pro­jekt PERSPEKTIVE 2.0. Hier­bei wer­den Schü­le­rin­nen, Schü­ler und Stu­die­ren­de auf ihre Per­spek­ti­ven in Süd­west­fa­len auf­merk­sam gemacht und in einem wei­te­ren Schritt Pfle­ge­kräf­te und Tou­ris­ten als mög­li­che Neu­bür­ger und Fach­kräf­te gezielt ange­spro­chen.

Die zwei­te ange­spro­che­ne För­de­rung kommt aus Ber­lin und beträgt rund 13 Mil­lio­nen Euro. „Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um schenkt uns Ver­trau­en, um bei­spiel­haft Smart-City-Stra­te­gi­en für den länd­li­chen Raum zu ent­wi­ckeln. Das ver­deut­licht auch, wel­chen Stel­len­wert Süd­west­fa­len inzwi­schen hat“, waren sich Irr­gang und Schnei­der einig. Im Smart-City-Vor­ha­ben geht es dar­um, Stadt­pla­nung, Digi­ta­li­sie­rung und die Bedürf­nis­se der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger stra­te­gisch zusam­men­den­ken.

Der neue Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de, Land­rat Dr. Karl Schnei­der, sieht 2020 als das Jahr, in dem Pro­jek­te und Ent­wick­lun­gen der REGIONALE 2025 für die Bür­ger­schaft greif­ba­rer wer­den. „Davon bin ich über­zeugt. Das sagt mir auch mei­ne Erfah­rung aus der REGIONALE 2013. Wir wer­den nach und nach sehen, wohin die Rei­se geht – und sicher so auch noch ein­mal neue Ide­en und Mit­strei­ter akti­vie­ren.“ Des­halb wer­de es auch in die­sem Jahr wie­der einen „Tag der Dör­fer” geben, um die Dorf­ak­ti­ven und Ehren­amt­ler gezielt anzu­spre­chen, ver­sprach Schnei­der. Zudem wer­de das Süd­west­fa­len Forum inter­ak­ti­ver aus­ge­rich­tet. „Unse­re gemein­sa­me Auf­ga­be muss es sein, die Pro­jek­te zu den Men­schen in der Regi­on zu brin­gen, sie stär­ker ein­zu­be­zie­hen und die viel­fäl­ti­gen Ent­wick­lun­gen erfahr­bar zu machen.“

Huber­tus Win­ter­berg, Geschäfts­füh­rer der Süd­west­fa­len Agen­tur GmbH, dank­te Land­rä­tin Eva Irr­gang für das koope­ra­ti­ve Mit­ein­an­der und freut sich auf die ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit mit Dr. Karl Schnei­der. „Das enge Zusam­men­wir­ken von Poli­tik und Wirt­schaft in Süd­west­fa­len ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Wir alle möch­ten gemein­sam die Regi­on wei­ter­ent­wi­ckeln und vor­an­brin­gen. Das ist die Prä­mis­se. Die Ent­schei­dun­gen fal­len daher auch in einem Wahl­jahr wie 2020 immer im Sin­ne der Regi­on. Dafür sind wir dank­bar.”

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