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Sport-Psy­cho­lo­ge der deut­schen Fuß­ball-Natio­nal­elf Gast beim Spar­kas­sen-Däm­mer­schop­pen

Gute Lau­ne beim Spar­kas­sen-Däm­mer­schop­pen im Jagd­schloss Her­drin­gen: Prof. Dr. Hans-Die­ter Her­mann (Mit­te) zusam­men mit dem Vor­stand der Spar­kas­se Ernst-Micha­el Sit­tig (links) und Nor­bert Run­de (rechts) (Foto: Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern)

Arns­berg. Gro­ße Ereig­nis­se wer­fen ihren Schat­ten vor­aus. So auch die Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft 2018, die in die­sem Som­mer in Russ­land statt­fin­den wird. Pas­send zur WM lud die Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern zum dies­jäh­ri­gen Däm­mer­schop­pen ins Jagd­schloss Her­drin­gen ein.

Die über 300 anwe­sen­den Gäs­te freu­ten sich auf den Sport-Psy­cho­lo­gen der deut­schen Fuß­ball-Natio­nal­elf und Füh­rungs­kräf­te­coach, Herrn Prof. Dr. Hans-Die­ter Her­mann, der als Refe­rent zum The­ma „Nie­mand gewinnt allein“ durch den Abend führ­te.

Erfolgs­re­zept der deut­schen Natio­nal­mann­schaft

Prof. Dr. Hans-Die­ter Her­mann begann sei­nen Vor­trag mit ein paar Ein­bli­cken in die Erfol­ge des letz­ten Som­mers. Hier gewann die deut­sche Natio­nal­mann­schaft, den Vor­lauf zur Welt­meis­ter­schaft, den Con­fed-Cup. Das Erfolgs­re­zept lag im aus­ge­präg­ten Team­geist der Natio­nal­mann­schaft und das, obwohl gro­ße Namen wie Tho­mas Mül­ler oder Mes­ut Özil fehl­ten.

Nach Her­manns Auf­fas­sung sei die Grund­la­ge jeden Erfol­ges die eige­ne Moti­va­ti­on, sprich die gene­rel­le Freu­de an der eige­nen Tätig­keit, ambi­tio­nier­te Zie­le und die Sinn­haf­tig­keit des eige­nen Han­delns. Nur wer mit Freu­de und Begeis­te­rung bei der Sache ist, kann auch erfolg­reich sein.

Dies sei auch ein Erfolgs­fak­tor für den WM-Titel 2014 in Bra­si­li­en gewe­sen. Die gro­ße Moti­va­ti­on jedes Ein­zel­nen und der her­vor­ra­gen­de Team­geist waren enorm wich­tig für den Titel. Alle Spie­ler hat­ten das­sel­be Ziel vor Augen und haben gemein­sam für die­ses Ziel – den Titel – gekämpft. Die Natio­nal­spie­ler waren dabei als Ver­bund für den Erfolg von gro­ßer Bedeu­tung, egal ob Stamm­spie­ler, Ein­wech­sel­spie­ler oder Ergän­zungs­spie­ler.

Deutsch­land in die­sem Jahr wie­der Titel­fa­vo­rit

Gene­rell ist Prof. Dr. Her­mann davon über­zeugt, dass moti­vier­te Teams am bes­ten erreicht wer­den, wenn ein moti­vie­ren­des Sozi­al­kli­ma gege­ben ist und Ver­trau­en im Team besteht. Jedes erfolg­rei­che Team braucht zudem Men­schen die mit anpa­cken, die fach­lich und emo­tio­nal unter­stüt­zen und die auch mal über sich selbst lachen kön­nen.

Auf die Fra­ge ob Deutsch­land auch in die­sem Jahr wie­der Welt­meis­ter wird, hat­te Her­mann eine hoff­nungs­vol­le Ant­wort. Aus sei­ner Sicht gehört die deut­sche Natio­nal­mann­schaft zu den Top­teams der Welt und zu den Titel­fa­vo­ri­ten. Deutsch­land hät­te alles, was es braucht um erneut Welt­meis­ter zu wer­den.

Im Anschluss fand der dies­jäh­ri­ge Däm­mer­schop­pen bei musi­ka­li­scher und kuli­na­ri­scher Unter­ma­lung einen gelun­ge­nen Aus­klang.

Hans-Die­ter Her­mann (* 14. Mai 1960 in Lud­wigs­burg) ist ein deut­scher Psy­cho­lo­ge, der vor allem durch sei­ne Tätig­keit als Sport­psy­cho­lo­ge bekannt ist. Er arbei­tet seit dem Jahr 2004 für den DFB als Team­psy­cho­lo­ge der deut­schen Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft der Her­ren und ist außer­dem Füh­rungs­kräf­te-Coach bei ver­schie­de­nen, natio­nal und inter­na­tio­nal täti­gen Unter­neh­men sowie Exper­te bei Olym­pia-Bericht­erstat­tun­gen des ZDF.

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