SPD regt „Pfand­kis­ten“ in der Stadt an

Die SPD-Fraktion regt an, dem Beispiel der Stadt Hamm zu folgen und Kisten für leere Pfandflaschen an stark frequentierten Stellen im Stadtgebiet aufzustellen. (Foto: Lupo  / pixelio.de)
Die SPD-Frak­ti­on regt an, dem Bei­spiel der Stadt Hamm zu fol­gen und Kis­ten für lee­re Pfand­fla­schen an stark fre­quen­tier­ten Stel­len im Stadt­ge­biet auf­zu­stel­len. (Foto: Lupo / pixelio.de)

Arns­berg. Die SPD schlägt vor soge­nann­te „Pfand­kis­ten“ in stark fre­quen­tier­ten Berei­chen des Stadt­ge­biets auf­zu­stel­len.
Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rer Jens Hahn­wald begrün­det: „In Arns­berg wer­den vie­le Pfand­fla­schen oder –dosen nicht zurück­ge­ge­ben und in einem öffent­li­chen Abfall­be­häl­ter oder ein­fach so ent­sorgt. Die­se Men­schen kön­nen es sich offen­bar leis­ten, auf das Pfand zu ver­zich­ten. Es gibt aber ande­re Per­so­nen, die die Müll­be­häl­ter aus Not nach Pfand­fla­schen durch­su­chen. Dabei kön­nen die­se sich an Scher­ben ver­letz­ten. Im Übri­gen ist das Durch­wüh­len von Müll ande­rer Leu­te unwür­dig. Zum ande­ren haben die Tech­ni­schen Dienst in Neheim, Hüs­ten und Arns­berg Müll­be­häl­ter auf­ge­stellt, die den Müll pres­sen, die Fla­schen und Dosen zer­stö­ren und es über­haupt nicht zulas­sen, dass man in die Behäl­ter fas­sen kann.“

Gerin­ger Auf­wand

Die Arns­ber­ger SPD schaut nach Hamm.  Hahn­wald: „In der Stadt Hamm hat der ört­li­che Abfall­wirt­schafts- und Rei­ni­gungs­be­trieb mit gerin­gem mate­ri­el­len und finan­zi­el­len Auf­wand  Sam­mel­käs­ten an Later­nen in Berei­chen wie Bahn­hof oder  Fuß­gän­ger­zo­ne anbrin­gen las­sen, in denen erfah­rungs­ge­mäß vie­le Fla­schen ent­sorgt wer­den. Ähn­li­che Pro­jek­te gibt es auch in ande­ren Städ­ten. Die SPD-Frak­ti­on schlägt vor, der­ar­ti­ge Pfand­kis­ten auch an ähn­lich fre­quen­tier­ten Berei­chen in Arns­berg test­wei­se anzu­brin­gen.“

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