Spar­kas­se Mit­ten im Sauer­land dünnt Geschäfts­stel­len­netz mas­siv aus

Das künf­ti­ge Stand­ort­kon­zept der Spar­kas­se Mit­ten im Sauer­land (Gra­fik: Sparkasse)

Mesche­de. Die Spar­kas­se „Mit­ten im Sauer­land“, die im Jahr 2019 aus einer Fusi­on der Spar­kas­sen Mesche­de, Schmal­len­berg und Fin­nen­trop her­vor­ge­gan­gen ist, dünnt ihr Geschäfts­stel­len­netz mas­siv aus. Ins­ge­samt 13 der bis­her 19 Geschäfts­stel­len sol­len geschlos­sen bzw. in SB-Stand­or­te umge­wan­delt wer­den. Das teilt der Vor­stand heu­te in einer Pres­se­mit­tei­lung mit. Die Neu­aus­rich­tung der Spar­kas­se sieht künf­tig sechs Bera­tungs­cen­ter in Frei­enohl, Mesche­de, Eslo­he, Bad Fre­de­burg, Schmal­len­berg und Fin­nen­trop vor.

Bar­geld­ver­sor­gung in der Regi­on wird gewährleistet

Ins­ge­samt wer­de die Spar­kas­se mit 21 Stand­or­ten (sechs Berar­tungs­cen­ter, 15 wei­te­re SB-Stand­or­te) in der Flä­che prä­sent blei­ben. „Damit wer­den wir unse­rem öffent­li­chen Auf­trag wei­ter gerecht und gewähr­leis­ten die Bar­geld­ver­sor­gung in der Regi­on“, sagt Peter Schul­te, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Spar­kas­se. Der Ver­wal­tungs­rat der Spar­kas­se hat dem Kon­zept der Neu­aus­rich­tung in sei­ner letz­ten Sit­zung zugestimmt.

„Nach der Fusi­on im Jahr 2019 wird jetzt die Bera­tungs­kom­pe­tenz wei­ter aus­ge­baut, um die Zukunfts­fä­hig­keit einer leis­tungs­fä­hi­gen Spar­kas­se lang­fris­tig zu sichern“, so der Spar­kas­sen-Vor­stand. Wie in der gesam­ten Bran­che konn­te dem­nach auch die Spar­kas­se Mit­ten im Sauer­land mas­si­ve Ver­än­de­run­gen bei den Anfor­de­run­gen und dem Nut­zungs­ver­hal­ten ihrer Kun­den fest­stel­len. In Bezug auf die digi­ta­len Nut­zungs­ge­wohn­hei­ten haben sich die Ansprü­che der Spar­kas­sen-Kun­den geändert.

Im Durch­schnitt ein Fili­al­be­such pro Jahr

„Zwei Drit­tel unse­rer Kun­den nut­zen inzwi­schen die Online-Ange­bo­te der Spar­kas­se. Gera­de auch vie­le älte­re Men­schen schät­zen die Bequem­lich­keit, Bank­ge­schäf­te online von zu Hau­se täti­gen zu kön­nen“, sagt Frank Nenn­stiel, Vor­stands­mit­glied der Spar­kas­se. Im Durch­schnitt besu­chen die Kun­den ein­mal im Jahr die Geschäfts­stel­le für eine Bera­tung, nut­zen 24 Mal den Geld­au­to­mat und log­gen sich 108 Mal im Online-Ban­king ein, um den Kon­to­stand zu che­cken oder Geld zu über­wei­sen und mana­gen 192 Mal über die Spar­kas­sen-App ihren Zah­lungs­ver­kehr und behal­ten alle Kon­ten im Blick.

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