Skiarena baut noch – Saisonstart im Dezember

Gro­ße Pro­jek­te gab es in die­sem Jahr erneut im Ski­lift­ka­rus­sell Win­ter­berg. Am Pop­pen­berg haben die Betrei­ber den zwei­ten Ach­ter-Ses­sel­lift in Deutsch­land erbaut. Der ers­te ist vor vier Jah­ren eben­falls im Ski­lift­ka­rus­sell, am gegen­über­lie­gen­den Süren­berg, ent­stan­den. Nur unweit davon ent­fernt steht nun auch eine neue Sech­ser-Ses­sel­bahn an der Abfahrt Büh­re-Herr­loh. Bei­de Lif­te sind hoch­mo­dern und haben eine aus­ge­klü­gel­te Tech­nik, die die Ein­fahrt der Ses­sel in den Berg- und Tal­sta­tio­nen ver­lang­samt. Dies erhöht den Kom­fort und die Sicher­heit ganz ent­schei­dend. Zudem fah­ren die Ses­sel etwas schnel­ler als her­kömm­li­che fix geklemm­te Bah­nen. So wol­len die Betrei­ber die War­te­zei­ten an den Ein­stie­gen ver­kür­zen. Das Ski­lift­ka­rus­sell Win­ter­berg hat inzwi­schen zwölf Ses­sel­lif­te, zehn davon sind kup­pel­bar. Damit ist das Ski­lift­ka­rus­sell das moderns­te Ski­ge­biet in ganz Deutschland.

Arbeiten laufen nach Plan

Die Arbei­ten an den neu­en Lif­ten sind fast abge­schlos­sen. Sei­le und Ses­sel hän­gen bereits. Test­läu­fe sind bereits erfolg­reich absol­viert. Die Tech­ni­ker neh­men zur­zeit ver­schie­de­ne Ein­stell­ar­bei­ten vor. Mon­tag ist TÜV-Abnah­me bei der Pop­pen­berg­bahn, Mitt­woch bei der Bühre-Herrloh-Bahn.
Eine drit­te Bau­stel­le befin­det sich an der Win­ter­ber­ger Asten­stra­ße, eben­falls im Ski­lift­ka­rus­sell. Die Vie­rer­bahn hat zuvor an der Abfahrt Büh­re-Herr­loh gestan­den und ihren Platz gewech­selt. Sie dient künf­tig zum Auf­trans­port für Ski­fah­rer und Rod­ler. Zwei alte Schlepp­lif­te muss­ten dar­um an der Stel­le wei­chen. Auch die­se Arbei­ten sind gut fort­ge­schrit­ten. Test­läu­fe füh­ren die Betrei­ber zur­zeit durch, eben­so ver­schie­de­ne abschlie­ßen­de tech­ni­sche Arbei­ten. In der über­nächs­ten Woche soll die TÜV-Abnah­me sein.

Neue Schnee-Erzeuger in vielen Skigebieten

Damit die Pis­ten im Ski­lift­ka­rus­sell mög­lichst schnell mit einer dicken Schnee­schicht bedeckt sind, brau­chen die Betrei­ber aus­rei­chen­de Was­ser­re­ser­ven. Am Win­ter­ber­ger Brem­berg ver­grö­ßern sie den bereits vor­han­de­nen Spei­cher­teich. Neue, ener­gie­ef­fi­zi­en­te­re und lei­se­re Schnee-Erzeu­ger ergän­zen die Beschnei­ungs­an­la­gen in vie­len Ski­ge­bie­ten. So zum Bei­spiel in Wil­lin­gen, Win­ter­berg, Neu­as­ten­berg und Altas­ten­berg. Auch die Snow World in Züschen schafft neue, ener­gie­spa­ren­de Schnei-Lan­zen an. Vie­ler­orts inves­tie­ren die Betrei­ber in ihre Gas­tro­no­mie. Ein Besuch in einer stil­vol­len Hüt­te gehört zu einem Ski­tag ein­fach dazu. So hat unter ande­rem das Ski­ge­biet Stern­rodt sein Restau­rant frisch restau­riert.  Und auch in Züschen fin­den Gäs­te künf­tig eine aus­ge­bau­te Gas­tro­no­mie vor.

Richtiger Saisonstart erst im Dezember

Mit einem „ech­ten“ Sai­son­start rech­nen die Lift­be­trei­ber nicht vor dem zwei­ten Advents­wo­chen­en­de. Das läge zeit­lich durch­aus im Plan. Regu­lär gehen die Ski­ge­biet von einer Sai­son vom etwa Mit­te Dezem­ber bis weit in den März hin­ein aus.

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