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Silvesterbilanz: 29 Polizeieinsätze in Arnsberg, 9 in Sundern

Arnsberg/Sundern/HSK.  Ins­ge­samt ver­lief die Sil­ves­ter­nacht im Hoch­sauer­land­kreis ohne her­aus­ra­gen­de poli­zei­li­che Ein­sät­ze. Das Ein­satz­auf­kom­men zwi­schen Sil­ves­ter­abend, 18 Uhr und Neu­jahrs­mor­gen, 6 Uhr lag in die­sem Jahr bei 77 Ein­sät­zen für den gesam­ten Kreis. Im letz­ten Jahr ver­zeich­ne­te die Leit­stel­le 74 Ein­sät­ze. Damit lag die Ein­satz­be­las­tung leicht über dem Vor­jahr. Auf die zwölf Kom­mu­nen ver­teilt, ergibt sich fol­gen­des Bild: Arns­berg kam auf 29, Mesche­de 13, Sun­dern 9, Bri­lon 8, Win­ter­berg 7, Ols­berg 4, Mars­berg 3 und Schmal­len­berg auf 2 Ein­sät­ze. Für Mede­bach und Best­wig wur­de jeweils ein Ein­satz ver­zeich­net. In Eslo­he und Hal­len­berg kam es zu kei­nem Einsatz.

Keine Sexualdelikte

Die Anzahl der Ein­sät­ze mit Sil­ves­ter­be­zug lag bei 30 und die getrof­fe­nen poli­zei­li­chen Maß­nah­men bei 17 für den gesam­ten Hoch­sauer­land­kreis. Gegen drei Per­so­nen wur­den Platz­ver­wei­se erteilt und eine Per­son wur­de in Gewahr­sam genom­men. Die Poli­zei nahm kreis­weit vier Straf­an­zei­gen wegen Sach­be­schä­di­gun­gen und sechs wegen Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­ten auf. Zu grö­ße­ren Schlä­ge­rei­en kam es nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen nicht. Außer­dem kam es zu acht Brän­den, ver­ur­sacht durch Feu­er­werks­kör­per, bei denen jedoch kein nen­nens­wer­ter Sach­scha­den ent­stand und die jeweils schnell gelöscht wer­den konn­ten. Sexu­al­de­lik­te wur­den der Poli­zei nicht bekannt.

Zwei Unfälle unter Alkohol

In Mesche­de und Bri­lon ereig­ne­ten sich zwei Ver­kehrs­un­fäl­le mit Sach­schä­den, bei denen die Fah­rer unter Alko­hol­ein­fluss stan­den. Bei dem Mesche­der Unfall miss­ach­te­te ein 24-Jäh­ri­ger aus Mesche­de beim Links­ab­bie­gen von der B 55 in die War­stei­ner Stra­ße einen ent­ge­gen­kom­men­den Pkw. In Bri­lon kol­li­dier­te ein 29-Jäh­ri­ger aus Bri­lon auf der Stra­ße Der­ke­re Mau­er mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Pkw. Er flüch­te­te zunächst mit sei­nem Wagen vom Unfall­ort, blieb wegen des ent­stan­de­nen Scha­dens aber auf der Alten­bü­re­ner Stra­ße lie­gen. Als er die geru­fe­ne Poli­zei erblick­te, flüch­te­te er von dort zu Fuß. Er konn­te aber durch die Beam­ten nach kur­zer Ver­fol­gung gestellt wer­den. Bei­den Fah­rern wur­de jeweils nach posi­ti­vem Alcotest eine Blut­pro­be ent­nom­men und der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt. Der Pkw des Bri­lo­ners war außer­dem nicht zuge­las­sen und mit fal­schen Kenn­zei­chen versehen.

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