Sensburg: Bahn muss SauerlandNetz weiter modernisieren

Bei der anste­hen­den Moder­ni­sie­rung des Fuhr­parks hat Sen­s­burg die Bahn dazu auf­ge­for­dert, die ver­trag­lich zuge­si­cher­ten neu­en Trieb­wa­gen mög­lichst schnell in Dienst zu stel­len. Hier war zuletzt bekannt gewor­den, dass der Her­stel­ler die neu­en Fahr­zeu­ge vor­aus­sicht­lich erst ab 2019, und damit mehr als drei Jah­re spä­ter als geplant, lie­fern kann. Bis dahin bedient die Deut­sche Bahn die Stre­cken im Hoch­sauer­land­kreis mit zum Teil stark ver­al­te­ten und unkom­for­ta­blen Fahr­zeu­gen. „Ich hof­fe sehr, dass es der Bahn gemein­sam mit dem Her­stel­ler gelingt, die neu­en Fahr­zeu­ge schnell auf die Schie­ne zu brin­gen. Dies wäre auch im Sin­ne der vie­len Fahr­gäs­te, die die Bahn in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit der Aus­wei­tung ihres Ange­bots im Hoch­sauer­land­kreis für sich gewin­nen konn­te“, so Sensburg.

Brilon-Wald: Vom Schandfleck zum Schmuckstück

In meh­re­ren Schrei­ben an die Ver­ant­wort­li­chen der Deut­schen Bahn in Land und Bund setzt sich Sen­s­burg mit Nach­druck für die bei­den Pro­jek­te ein. In Bri­lon-Wald lau­fen der­zeit die Vor­pla­nun­gen für die drin­gend not­wen­di­ge Moder­ni­sie­rung des Bahn­hofs, die bis zum Jahr 2020, wenn die Stadt Bri­lon die 40. Han­se­ta­ge der Neu­zeit aus­rich­tet, abge­schlos­sen sein soll. Auf Wunsch der Kur­hes­sen­bahn, die zwi­schen Mar­burg und Best­wig ver­kehrt, soll es dabei auf einem der Bahn­stei­ge eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung für einen nied­ri­ge­ren Bahn­steig spe­zi­ell für die Züge der Kur­hes­sen­bahn geben. Damit soll sicher­ge­stellt wer­den, dass die Züge aus Mar­burg lang­fris­tig den Bahn­hof Bri­lon-Wald anfah­ren kön­nen und somit der Über­gang vom Sau­er­land-Netz in das nord­hes­si­sche Netz gewähr­leis­tet wird. Dar­über hin­aus soll auch der gesam­te Bahn­hof grund­le­gend moder­ni­siert wer­den. Im alten, denk­mal­ge­schütz­ten Bahn­hofs­ge­bäu­de, für des­sen Restau­rie­rung Sen­s­burg För­der­mit­tel des Bun­des ein­wer­ben konn­te, plant ein pri­va­ter Inves­tor einen Hotel­be­trieb. „Wir haben hier gute Chan­cen, dass der Bahn­hof Bri­lon-Wald sich in den kom­men­den Jah­ren von einem Schand­fleck zu einem Schmuck­stück wan­delt. Wenn man bedenkt, wie vie­le Tou­ris­ten an jedem Wochen­en­de in Bri­lon-Wald umstei­gen, wird es höchs­te Zeit, dass sich der Bahn­hof zu einer vor­zeig­ba­ren ‚Visi­ten­kar­te‘ auf der Obe­ren Ruhr­tal­bahn ent­wi­ckelt“, so Sensburg.

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