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Senioren-Union bestätigt Günter Langen als Vorsitzenden

Der Vorstand der HSK-Seniorenunion mit MdL Kerkhoff. (Foto: CDU)
Der Vor­stand der HSK-Senio­ren­uni­on mit MdL Kerk­hoff. (Foto: CDU)

HSK. Der ehe­ma­li­ge Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Gün­ter Lan­gen aus Mede­bach wird wei­te­re zwei Jah­re den Kreis­ver­band der Senio­ren-Uni­on (SU) der CDU im Hoch­sauer­land füh­ren. Ein­stim­mig bestä­tig­ten die Mit­glie­der ihn bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung im Kreis­haus in Mesche­de im Amt. Zu sei­nen vier Stell­ver­tre­tern wur­den Gün­ter Dick­el (Bri­lon), Albert H. Hoff­mann (Neheim-Hüs­ten), Kle­mens Neu­mann (Mesche­de) und Johan­nes Verhoeven (Arns­berg) gewählt. Mit Stell­ver­tre­tern und Bei­sit­zern sind alle Städ­te des Krei­ses im Vor­stand ver­tre­ten. Damit gibt es kei­ne „wei­ßen Fle­cken“ mehr im Kreis­vor­stand der Senio­ren-Uni­on Hochsauerland.

Immer mehr Frauen unter den 770 Mitgliedern

Posi­tiv hob der alte und neue Kreis­vor­sit­zen­de her­vor, dass auch in der Senio­ren-Uni­on immer mehr Frau­en aktiv wür­den. Er rief die Anwe­sen­den dazu auf, neue Mit­glie­der anzu­wer­ben. Der­zeit hät­te der Kreis­ver­band 770 Mit­glie­der. Ange­sichts aktu­el­ler poli­ti­scher The­men wie Ärz­te­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum, alters­ge­rech­tes Woh­nen, Aus­bau A46, Flücht­lings­pro­ble­ma­tik wäre eine zah­len­mä­ßig noch stär­ke­re Senio­ren-Uni­on bes­ser in der Lage, die Inter­es­sen der älte­ren Bevöl­ke­rung zu ver­tre­ten. Hier­zu nann­te er das Mot­to: „Unse­re Hei­mat mit­ge­stal­ten.“ Gün­ter Lan­gen erin­ner­te an ein Posi­ti­ons­pa­pier des Kreis­vor­stan­des der Senio­ren-Uni­on aus dem Jah­re 2006, das nahe­zu die­sel­ben Zie­le nann­te, wie sie heu­te von der SU poli­tisch ange­strebt wür­den: Aner­ken­nung der älte­ren Genera­ti­on, Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten für den täg­li­chen Bedarf, Erreich­bar­keit, Sicher­heit zu Hau­se, ambu­lan­te Pfle­ge­dienst, medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung oder Pal­lia­tiv­me­di­zin, um nur eini­ge zu nen­nen. Gün­ter Lan­gen nann­te auch die Erwar­tungs­hal­tung sei­ner Orga­ni­sa­ti­on gegen­über der CDU: Abbau jeg­li­cher Alters­dis­kri­mi­nie­rung, Gestal­tung einer senio­ren­ge­rech­ten Poli­tik und dau­er­haf­te finan­zi­el­le Absi­che­rung der Pflegeversicherung.

Kritik an Landesregierung

Der CDU-Kreis­vor­sit­zen­de, Mat­thi­as Kerk­hoff, zog eine ver­hee­ren­de Bilanz der rot-grü­nen Lan­des­re­gie­rung. Sie habe nicht nur 684 Mil­lio­nen Euro neue Schul­den auf­ge­baut. In NRW hät­te es in 2015 das nied­rigs­te Wachs­tum aller West­län­der gege­ben. Jedes Jahr gäbe es 300.000 Arbeits­plät­ze weni­ger „und die Lan­des­re­gie­rung hat null Idee, um aus die­ser Situa­ti­on raus­zu­kom­men“, sag­te der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te. Sogar Thü­rin­gen sei schon an NRW vor­bei­ge­zo­gen. Im Ver­gleich zu 2014 wei­se die Kri­mi­nal­sta­tis­tik ein Plus von 18 Pro­zent auf. „Außer­dem ist unser Bun­des­land das Stau­land Num­mer 1, weil Mit­tel des Bun­des erst gar nicht abge­ru­fen wer­den“, so Kerk­hoff. In Ber­lin wür­den die Inter­es­sen von NRW nicht mehr wahr­ge­nom­men. Den Mit­glie­dern der Senio­ren-Uni­on emp­fahl der Lan­des­po­li­ti­ker eine sach­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit der AFD: „Aus­gren­zung führt zu Soli­da­ri­sie­rung“, mahn­te er. In der Dis­kus­si­on mit dem Kreis­vor­sit­zen­den for­der­ten Mit­glie­der ein ein­deu­ti­ges Bekennt­nis mus­li­mi­scher Flücht­lin­ge zum Grundgesetz.

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