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Seit 40 Jahren ein offenes Ohr für Menschen in Not

Die Tele­fon­Seel­sor­ge Hoch­sauer­land der Dia­ko­nie fei­ert einen beson­de­ren Geburts­tag. (Foto: drh)

HSK. Ob Ein­sam­keit, Über­for­de­rung im All­tag, Krank­heit oder mate­ri­el­le Not: Bei der Tele­fon­Seel­sor­ge Hoch­sauer­land fin­den Anru­fer ein offe­nes Ohr, Wor­te des Tros­tes, Infor­ma­tio­nen über Hilfs­an­ge­bo­te und nach Mög­lich­keit ers­te Impul­se für einen Weg aus der Kri­se. Seit nun­mehr 40 Jah­ren gibt es das Ange­bot der Dia­ko­nie. Am Frei­tag, 20. Sep­tem­ber 2019, soll das Jubi­lä­um mit einem Fest­akt in der Abtei Königs­müns­ter gefei­ert werden.

„Meist in höchster seelischer  Not“

Bei der Tele­fon­Seel­sor­ge Hoch­sauer­land kön­nen Rat­su­chen­de fach­lich geschul­te und zur Ver­schwie­gen­heit ver­pflich­te­te Gesprächs­part­ner fin­den, die sie in ihrer Situa­ti­on ernst neh­men, ihnen bei­ste­hen und ihre Anony­mi­tät wah­ren. Im Jahr 2018 haben ins­ge­samt 4059 Men­schen bei den Mit­ar­bei­ten­den ange­ru­fen. „Wer die Num­mer wählt, befin­det sich meist in höchs­ter see­li­scher Not“, weiß Dirk Gra­jas­zek, Lei­ter der Tele­fon­Seel­sor­ge Hoch­sauer­land. „Unser Ange­bot besteht im Zuhö­ren und Klä­ren, im Ermu­ti­gen und Mit­tra­gen, im Hin­füh­ren zu eige­ner Ent­schei­dung und gege­be­nen­falls im Hin­weis auf geeig­ne­te Fachleute.“

Start als Zeugnistelefon

Dirk Gra­jas­zek, seit 2017 Lei­ter der Tele­fon­Seel­sor­ge Hoch­sauer­land. Foto: drh

Den Grund­stein hier­für wur­de im Jahr 1979 gelegt – mit einem „Schü­ler­te­le­fon“ zur Zeug­nis­zeit. „Die Kin­der rie­fen an, wenn es schlech­te Noten gab oder die Ver­set­zung gefähr­det war und sie Angst vor der Reak­ti­on ihrer Eltern hat­ten“, erklärt Dirk Gra­jas­zek. Ein Mit­be­grün­der des „Schü­ler­te­le­fons“ war der frü­he­re Dia­ko­nie-Vor­stand Johan­nes Schä­fer. Für die Ehren­amt­li­chen an den Tele­fo­nen wur­de eine Aus­bil­dung zur Bera­tung nach dem Vor­bild der bun­des­wei­ten Tele­fon­seel­sor­ge ange­bo­ten. Schon bald wur­de das „Schü­ler­te­le­fon“ zum „Sor­gen­te­le­fon“ unter dem Dach der Dia­ko­nie. Denn immer häu­fi­ger mel­de­ten sich auch Erwach­se­ne, die über ihre Nöte spre­chen wollten.

Anrufe gebührenfrei

Als 1997 die Regio­na­li­sie­rung der Tele­fon­seel­sor­ge in Deutsch­land begann, schloss sich das Sor­gen­te­le­fon die­sem Ver­bund an und benann­te sich in „Tele­fon­Seel­sor­ge Hoch­sauer­land“ um. Seit­dem sind die Anru­fe gebüh­ren­frei. „Die Zah­len schnell­ten danach beträcht­lich in die Höhe“, weiß Dirk Gra­jas­zek, der die Lei­tung der Tele­fon­Seel­sor­ge im Jahr 2017 von Kers­tin Pasch über­nom­men hat. Ihm zur Sei­te ste­hen aktu­ell rund 35 ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ten­de. Die Frei­wil­li­gen sind in einer 18-mona­ti­gen Aus­bil­dung auf den beson­de­ren Dienst am Nächs­ten vor­be­rei­tet worden.

Förderverein organisiert Feier

Bei dem Fest­akt zum 40-jäh­ri­gen Bestehen ist ein Vor­trag zum The­ma Wert­schät­zung geplant. Als Refe­ren­tin wird die Psy­cho­lo­gin und Theo­lo­gin Dr. Bea­te M. Wein­gardt erwar­tet. Außer­dem gibt es eine Podi­ums­dis­kus­si­on. Musik­bei­trä­ge und ein Imbiss run­den das Pro­gramm ab. Die Fei­er wird vom För­der­ver­ein der Tele­fon­Seel­sor­ge orga­ni­siert. Beginn ist am Frei­tag, 20. Sep­tem­ber 2019, um 17 Uhr in der Abtei Königs­müns­ter. Gäs­te sind herz­lich willkommen.
Inter­net: www.diakonie-ruhr-hellweg.de

(Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Diakonie)

 

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