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Seit 25 Jah­ren koope­rie­ren HSK und Wild­wald beim Amphi­bi­en­schutz

Seit 25 Jah­ren koope­rie­ren HSK und Wild­wald beim Amphi­bi­en­schutz. Am Diens­tag bau­ten Juli­an Böl­te (Azu­bi) und Jens Schä­fer (Kolon­nen­füh­rer) die grü­nen Zäu­ne auf. (Foto: Wild­wald)

Voß­win­kel. Es ist wie­der soweit. Wenn der Früh­ling naht und die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen, machen sich Frö­sche, Krö­ten und Mol­che wie­der auf den Weg zu ihren Laich­ge­bie­ten. Dann ist es auch Zeit für den Amphi­bi­en­schutz. Die Wald­aka­de­mie Voß­win­kel e. V. freut sich in die­sem Jahr über ein Jubi­lä­um – 25 Jah­re akti­ver Amphi­bi­en­schutz in Koope­ra­ti­on mit dem Hoch­sauer­land­kreis.

Ehren­amt­li­che kon­trol­lie­ren Fang­kör­be

„Ges­tern hat der HSK die Schutz­zäu­ne an der viel befah­re­nen Stra­ße zwi­schen Voß­win­kel und Echt­hau­sen auf­ge­stellt, gera­de recht­zei­tig vor dem Ein­set­zen der Wan­de­rung“, freut sich Förs­te­rin Anne­lie Noack. Als Betriebs­lei­te­rin ist sie seit 15 Jah­ren für das Amphi­bi­en­schutz­pro­gramm des Wild­walds zustän­dig. Seit einem Vier­tel­jahr­hun­dert koope­riert die Wald­aka­de­mie Voß­win­kel e.V. bereits im Bereich Amphi­bi­en­schutz mit dem HSK. Dabei kon­trol­lie­ren die ehren­amt­lich täti­gen Natur­schutz­hel­fer zwei­mal täg­lich die die Zäu­ne und ent­neh­men die Tie­re aus den Fang­kör­ben. Die wer­den anschlie­ßend gemes­sen, gezählt und doku­men­tiert – und natür­lich behut­sam über die viel befah­re­ne Stra­ße getra­gen. Min­des­tens drei Wochen wer­den die unauf­fäl­li­gen grü­nen Zäu­ne nun im gan­zen Kreis­ge­biet etli­chen Amphi­bi­en das Leben ret­ten.

 

 

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