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Sehr große Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in Pestalozzischule

Einrichtung der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Pestalozzi-Schule. (Foto: Stadt Arnsberg)
Ein­rich­tung der Flücht­lings­un­ter­kunft in der ehe­ma­li­gen Pes­ta­loz­zi-Schu­le. (Foto: Stadt Arnsberg)

Hüs­ten. „Ins­be­son­de­re auch die brei­te Hilfs­be­reit­schaft in der Bevöl­ke­rung freut uns sehr und zeigt, dass Arns­berg gemein­sam mit anpackt, um Men­schen in Not zu hel­fen,“ sag­te Hel­mut Mel­chert, Lei­ter des Fach­be­rei­ches All­ge­mei­ne und sozia­le Bür­ger­diens­te, am Mon­tag, nach­dem am Wochen­en­de in einem Kraft­akt eine Flücht­lings­not­un­ter­kunft in der leer­ste­hen­den Pes­ta­loz­zi-Schu­le in Hüs­ten ein­ge­rich­tet wor­den war.

Internet-Plattform „Arnsberg hilft“ strukturiert Unterstützung

Bei der Stadt­ver­wal­tung gin­gen zahl­rei­che Anru­fe von Bür­gern ein, die den Wunsch äußer­ten, Geld oder Sach­ge­gen­stän­de für die unter­ge­brach­ten Flücht­lin­ge zu spen­den. Vie­le Men­schen pack­ten auch ein­fach ihr Auto mit Klei­dung und Decken voll und brach­ten die­se spon­tan zur Pes­ta­loz­zi-Schu­le. „Wir dan­ken den Bür­gern für ihr gro­ßes Enga­ge­ment“, so Mel­chert. „Um das Gan­ze etwas bes­ser zu struk­tu­rie­ren und sicher­zu­stel­len, dass die Men­schen nichts spen­den, was nicht mehr gebraucht wird, ist es jedoch sinn­voll, dass sich jeder, der spen­den möch­te, zuvor kurz mit der Stadt in Ver­bin­dung setzt. Auf die­sem Wege kön­nen wir abklä­ren, ob wir noch Bedarf haben. So bringt kei­ner unnö­tig Gegen­stän­de vor­bei, die bereits in gro­ßer Mas­se vor­han­den sind.“ Inter­es­sier­te Bür­ger infor­mie­ren sich dazu bit­te über die Inter­net-Platt­form „Arns­berg hilft“ – http://www.arnsberg.de/zuwanderung/arnsberg-hilft/ – , die neben aktu­el­len Infor­ma­tio­nen zur Flücht­lings­hil­fe in der Stadt Arns­berg auch ent­spre­chen­de Kon­takt­da­ten für Fra­gen und Spen­den­wün­sche nennt.

Dank an Rotes Kreuz, Feuerwehr und andere Helfer

Auch die Arnsberger Feuerwehr unterstützte bei dem Aufbau der Notunterkunft für Asylsuchende in Hüsten (Foto: Peter Krämer)
Auf­bau der Not­un­ter­kunft für Asyl­su­chen­de in Hüsten.(Foto: Peter Krämer)

150 Flücht­lin­ge waren ange­kün­digt, 141 kamen letzt­lich an die­sem Wochen­en­de nach Arns­berg, um hier eine vor­über­ge­hen­de Unter­kunft zu fin­den. Sie wur­den in der ehe­ma­li­gen Pes­ta­loz­zi-Schu­le unter­ge­bracht. Um das Gebäu­de nut­zen zu kön­nen, war eine Viel­zahl an ver­schie­de­nen Auf­ga­ben zu erle­di­gen. Weil zahl­rei­che Part­ner hier mit gro­ßem Enga­ge­ment mit anpack­ten und alle an einem Strang zogen, war die Pes­ta­loz­zi-Schu­le bis zum Ein­tref­fen der Flücht­lin­ge vor­be­rei­tet: Bet­ten waren auf­ge­baut, Matrat­zen besorgt wor­den. Eine Mahl­zeit für den Abend war bestellt, die Was­ser­an­schlüs­se im Gebäu­de auf Vor­der­mann gebracht wor­den. Dafür, dass das alles trotz der Kür­ze der Vor­be­rei­tungs­zeit so rei­bungs­los von­stat­ten ging, waren ver­schie­de­ne Akteu­re ver­ant­wort­lich: Das Deut­sche Rote Kreuz (DRK) bei­spiels­wei­se war das gan­ze Wochen­en­de über mit sei­nen ehren­amt­li­chen Hel­fern aus dem Bereit­schafts­dienst Arns­berg, Neheim-Hüs­ten und Sun­dern vor Ort. Auch die haupt­amt­li­chen Kräf­te aus der Kreis­ge­schäfts­stel­le waren mit im Ein­satz. Die frei­wil­li­ge Feu­er­wehr hat mit über 50 Ein­satz­kräf­ten vor Ort kräf­tig mit ange­packt. „Wir sind den genann­ten Insti­tu­tio­nen für ihre star­ke Unter­stüt­zung vor Ort sehr dank­bar. Ohne ihren star­ken Ein­satz wären wir nicht da, wo wir jetzt sind,“ so Melchert.

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