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Sechs Specht­ar­ten im Lüer­wald auf der Spur

Der Grünspecht, eine von sechs im Lüerwald vorkommenden Spechtarten. (Foto: Wildwald Voßwinkel)

Der Grün­specht, eine von sechs im Lüer­wald vor­kom­men­den Specht­ar­ten. (Foto: Wild­wald Voß­win­kel)

Voß­win­kel. Spech­te gel­ten als die Zim­mer­män­ner des Wal­des und gehen im Wild­wald Voß­win­kel flei­ßig ans Werk. Bei der Spech­tex­kur­si­on am Sonn­tag, 6. April kön­nen Erwach­se­ne und Fami­li­en mit Kin­dern ab acht Jah­ren die sechs im Lüer­wald vor­kom­men­den Arten – Bunt-, Mit­tel-, Klein-, Grau-, Grün- und Schwarz­specht – in ihren Lebens­räu­men beob­ach­ten. Anhand von Balz­lau­ten, Höh­len­merk­ma­len, Specht­schmie­den und Hack­spu­ren ler­nen die Teil­neh­mer, sie zu unter­schei­den und die Revier- und Habi­tat­struk­tu­ren im Gelän­de zu erken­nen. Für die Spech­tex­kur­si­on am Sonn­tag, 6. April von 7 bis 10 Uhr zah­len Erwach­se­ne 13 und Kin­der 11 Euro. Im Anschluss an die Exkur­si­on besteht die Mög­lich­keit, im Wald­gast­haus zu früh­stü­cken (7 Euro, nur nach Vor­anmel­dung). Fern­glas mit­brin­gen! Eine Anmel­dung ist bis 28. März erfor­der­lich.

Neben der Spech­tex­kur­si­on fin­den drei wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen der Wald­aka­de­mie Voß­win­kel an den ers­ten bei­den April­wo­chen­en­den im Wild­wald statt:

Wild­nis pur – mit Kids auf Tour

Mit Kin­dern in den Wald gehen, mög­lichst noch bei Regen­wet­ter? Lie­ber nicht! sagen vie­le. Am Sams­tag, 5. April will Wald­leh­re­rin Andrea Hirsch Eltern Mut machen, sich auf die­ses Wag­nis ein­zu­las­sen. Von 14 bis 17 Uhr geht sie gemein­sam mit inter­es­sier­ten Eltern mit den Augen eines Kin­des durch den Wald, erlebt Aben­teu­er und staunt über die Wun­der der Natur. Bei einem Spa­zier­gang wird viel Wis­sens­wer­tes über den Wald und sei­ne Bewoh­ner ver­mit­telt, es gibt Tipps für Spie­le und man kommt total ent­spannt und gut gelaunt mit einem Ruck­sack vol­ler Erleb­nis­se und Sin­nes­ein­drü­cke wie­der nach Hau­se. Gleich­zei­tig wird ver­mit­telt, wie das Immun­sys­tem der Fami­lie ange­kur­belt, die Sprach­kom­pe­tenz der Kin­der erwei­tert und deren Moto­rik geför­dert wer­den kann. Kurz­um: Hier gibt es alles, was man für einen glück­li­chen Tag im Wald braucht! Für die Ver­an­stal­tung „Wild­nis pur – mit Kids auf Tour“ am Sams­tag, 5. April von 14 bis 17.00 Uhr zah­len Erwach­se­ne 15 Euro. Eine Anmel­dung ist bis 28. März erfor­der­lich.

Jäger­wis­sen auf den Punkt gebracht

In Zusam­men­ar­beit mit der Jagd- und Natur­schu­le Tho­mé wer­den im Wild­wald die wich­tigs­ten Infos für die Jäger­prü­fung zusam­men­ge­fasst: Grund­kennt­nis­se in Wald- und Land­bau; Lebens­räu­me für Tie­re und Pflan­zen; Natur­schutz­ar­beit; Prä­pa­ra­te-Merk­ma­le rich­tig erken­nen; Fähr­ten und Spu­ren; gerech­te Brü­che; Fang­jagd: erlaub­te Fal­len; Ansit­ze: UVV; Jagd­ar­ten im Revier; Arbeit nach dem Schuss; Anschüs­se bestim­men; Ansprech­übun­gen am leben­den Wild; Wild­scha­den; Jagd­schutz; Test­prü­fung; Wie ver­hal­te ich mich rich­tig in der Prü­fung? Zusätz­lich ent­hält die­ses Semi­nar Inhal­te aus dem Semi­nar A und somit spe­zi­el­le Ant­wor­ten, die zur Vor­be­rei­tung auf die schrift­li­che Jäger­prü­fung NRW die­nen. Für die Ver­an­stal­tung „Jäger­wis­sen auf den Punkt gebracht“ am Sonn­tag, 6. April von 9.30 bis 16.30 Uhr zah­len Erwach­se­ne 50 Euro. Wet­ter­fes­te Klei­dung, Fern­glas und Schreib­ma­te­ri­al soll­ten mit­ge­bracht wer­den. Eine Anmel­dung ist bis 30. März erfor­der­lich.

Wild­nis­trai­ning – Teil II

Teilnehmer beim Wildnis-Training im Wildwald. (Foto: Wildwald)

Teil­neh­mer beim Wild­nis-Trai­ning im Wild­wald. (Foto: Wild­wald)

Für Teil­neh­mer am Wild­nis­trai­ning I geht es in die zwei­te Run­de! Beim ver­län­ger­ten zwei­ten Teil des Wild­nis­trai­nings im Wild­wald wer­den vor­ran­gig ver­tie­fen­de Tech­ni­ken für das Leben fern­ab der Zivi­li­sa­ti­on ver­mit­telt. Neben dem Bau von schlich­ten Unter­künf­ten, in denen die Teil­neh­mer die Nacht ver­brin­gen, wer­den wei­te­re Feu­er­tech­ni­ken aus­pro­biert. Es wer­den ein­fa­che Jagd­ge­rä­te her­ge­stellt und auf unter­schied­li­che Wei­se Nie­der­wild ver­sorgt und am Feu­er zube­rei­tet. Ergänzt wird der Spei­se­plan durch regio­na­le Lebens­mit­tel aus dem Wald. Für das „Wild­nis­trai­ning – Teil II“ vom Frei­tag, 11. April um 13 Uhr bis Sonn­tag, 13. April um 15 Uhr zah­len Erwach­se­ne 90 Euro. Eine Anmel­dung ist bis 4. April erfor­der­lich.

Anmel­dung zu allen vier Ver­an­stal­tun­gen unter 02932 9723–0 oder auf www.wildwald.de

3 Antworten auf Sechs Specht­ar­ten im Lüer­wald auf der Spur

  • Am 23.01.2015 habe ich den Grün­specht in einem Gar­ten in Schie­der (NRW) gese­hen und war begeis­tert. Seid mei­ner kind­heit habe ich Ihn nicht mehr gese­hen. Ich kann mich erin­nern, dass mei­ne Eltern die Spech­te im Win­ter mit unge­sal­ze­nem Speck gefüt­tert haben. Cor­du­la Fran­ke

    • Auch ich habe heu­te zum ers­ten­mal die­se Art von Specht bei uns gesichtet,in Wus­ter­witz bei randenburg-Havel.Sehr schö­ner Vogel

  • In mei­nem Gar­ten in Bochum haben wir regel­ma­es­sig einen 🙂

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