Sauerländer SPD steht hinter Reaktivierung der Röhrtalbahn

Sundern/Arnsberg/HSK. Auf dem Par­tei­tag der Sau­er­län­der SPD in Altas­ten­berg haben die Dele­gier­ten ein­stim­mig eine Reso­lu­ti­on für die Reak­ti­vie­rung der Röhr­tal­bahn auf den Weg gebracht. Die Sau­er­län­der SPD sieht es als mög­lich und rea­lis­tisch an, die Röhr­tal­bahn für den Per­so­nen­ver­kehr zu reak­ti­vie­ren. Es sei eine gro­ße Chan­ce für Sun­dern und Umge­bung, für die Zukunft mehr Mobi­li­täts­an­ge­bo­te zu entwickeln.
 

„Große Chance für die Region“

2012-12-01-SPD-LogoDie Auf­nah­me des Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehrs zwi­schen Sun­dern und Neheim-Hüs­ten und wei­ter bis Dort­mund Hbf wür­de nach Auf­fas­sung der SPD  die Tou­ris­mus­wirt­schaft und die Innen­stadt Sun­derns durch Kauf­kraft­zu­flüs­se stär­ken. Die Röhr­tal­bahn ste­he aktu­ell im NRW-Nah­ver­kehrs­plan des NWL-ZRL als „wei­te­rer Bedarf ab 2015“ und die Röhr­schie­ne sei aus­führ­lich von Fach­leu­ten begut­ach­tet und posi­tiv bewer­tet wor­den. „Dies ist eine gro­ße Chan­ce für die Regi­on. Genau­so wie die bereits erfolg­te Reak­ti­vie­rung der Bahn­stre­cke nach Bri­lon-Stadt oder die bevor­ste­hen­de Eröff­nung der Nord-Süd-Ver­bin­dung von Kor­bach nach Fran­ken­berg.“ so Rai­ner Mühl­ni­ckel aus Oeven­trop, stellv. Vor­sit­zen­der der Sau­er­län­der SPD und Spre­cher für Ver­kehr. „Kri­tisch ist aller­dings die Nicht­erhö­hung der Regio­na­li­sie­rungs­mit­tel für den Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehr durch den Bund. Finanz­mi­nis­ter Schäub­le hat­te die geplan­te Erhö­hung gestoppt, um das Geld als Ver­hand­lungs­mas­se für die Gesprä­che zu Bund-Län­der-Finanz­be­zie­hun­gen zu haben. Dies ist Poli­tik gegen den länd­li­chen Raum. Hier­ge­gen hört man von der CDU kei­nen Wider­spruch. Das ist bit­ter!“, so Mühl­ni­ckel weiter.
Aus Sicht der Sau­er­län­der SPD muss die CDU ihre Blo­cka­de bei den Regio­na­li­sie­rungs­mit­teln im Bund end­lich auf­ge­ben, damit auch die Röhr­tal­bahn eine Chan­ce auf Reak­ti­vie­rung hat.
 

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