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Sauerländer bei Welt-Klimakonferenz in Marrakesch

Peter Liese in Marrakesch mit einer Vertreterin der Ureinwohner der USA, die ebenfalls eine harte Reaktion fordert, falls Präsident Donald Trump aus dem internationalen Klimaschutzabkommen von Paris ausscheidet. (Foto: Europabüro)
Peter Lie­se in Mar­ra­kesch mit einer Ver­tre­te­rin der Urein­woh­ner der USA, die eben­falls eine har­te Reak­ti­on for­dert, falls Prä­si­dent Donald Trump aus dem inter­na­tio­na­len Kli­ma­schutz­ab­kom­men von Paris aus­schei­det. (Foto: Europabüro)

Marrakesch/HSK. „Die Ver­tre­ter der 200 Staa­ten bei der Kli­ma­kon­fe­renz in Marok­ko las­sen den gewähl­ten ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten Donald Trump auf­lau­fen.“ Dies ist das Resü­mee des hei­mi­schen CDU-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Dr. Peter Lie­se, der als Spre­cher der EVP- Frak­ti­on im Euro­päi­schen Par­la­ment für Umwelt an der Kon­fe­renz teil­ge­nom­men hat.

Der Rest der Welt lässt Trump auflaufen

Die Welt trifft sich in Marokko, auch um neue technische Lösungen zum Schutz des Klimas kennen zu lernen. Peter Liese erklärt einer Teilnehmerin aus Kamerun, einen von einer europäischen Firma entwickelten Straßenbelag, der mit Hilfe von Photovoltaikelementen Strom erzeugt. (Foto: Europabüro)
Die Welt trifft sich in Marok­ko, auch um neue tech­ni­sche Lösun­gen zum Schutz des Kli­mas ken­nen zu ler­nen. Peter Lie­se erklärt einer Teil­neh­me­rin aus Kame­run, einen von einer euro­päi­schen Fir­ma ent­wi­ckel­ten Stra­ßen­be­lag, der mit Hil­fe von Pho­to­vol­tai­k­ele­men­ten Strom erzeugt. (Foto: Europabüro)

„Natür­lich war die Wahl von Donald Trump ein Schock für alle auf der gan­zen Welt, die sich für den Kli­ma­schutz ein­set­zen, aber in Mar­ra­kesch gab es das kla­re Zei­chen aller ande­ren Teil­neh­mer, dass sie kei­ne Kehrt­wen­de in der Kli­ma­po­li­tik machen. Ganz beson­ders wich­tig war die Aus­sa­ge des chi­ne­si­schen Umwelt­mi­nis­ters. Chi­na sieht Enga­ge­ment im Kli­ma­wan­del nicht nur als mora­li­sche Ver­pflich­tung, son­dern auch als wirt­schaft­li­che Chan­ce an. Wäh­rend in frü­he­ren Jah­ren Chi­na und die USA gemein­sam gebremst haben, wäre es in die­sem Fall nur der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent“, so Liese.

Trotz­dem über­le­gen die Teil­neh­mer, wie man einen Aus­stieg der Ver­ei­nig­ten Staa­ten aus dem Kli­ma­schutz­ab­kom­men von Paris ver­hin­dern kann. „Falls sich Trump wirk­lich über das Völ­ker­recht hin­weg­setzt, erwä­gen wir ernst­haft Straf­zöl­le für Pro­duk­te aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ein­zu­füh­ren. Wir müs­sen unse­re Wirt­schaft schüt­zen und Donald Trump ver­steht nur die Spra­che des Gel­des, sag­te mir eine Kon­fe­renz­teil­neh­me­rin aus den USA in Marok­ko“, so Lie­se abschließend.

 

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