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Sat1 dreht Beitrag über Einsatz-Wörterbuch der Feuerwehr

Brandmeister Benjamin Hugo spricht ein nachgestelltes Opfer in Polnisch an. (Foto: Feuerwehr)
Brand­meis­ter Ben­ja­min Hugo spricht ein nach­ge­stell­tes Opfer in Pol­nisch an. (Foto: Feuerwehr)

Arns­berg. Das Ein­satz-Wör­ter­buch der Feu­er­wehr der Stadt Arns­berg ist nun auch Gegen­stand der lan­des­wei­ten media­len Bericht­erstat­tung. Am Mon­tag, 31. März war ein Kame­ra­team des Fern­seh­sen­ders Sat1 NRW an der Feu­er­wa­che in Alt-Arns­berg und hat einen Bei­trag für die Sen­dung „17:30 Sat.1 NRW: Aktu­ell“ gedreht

Unfallszene nachgestellt: Fragen in Russisch und Polnisch

Feuerwehrsprecher Peter Krämer im Interview. (Foto: Feuerwehr)
Feu­er­wehr­spre­cher Peter Krä­mer im Inter­view. (Foto: Feuerwehr)

Neben State­ments von Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel und Feu­er­wehr-Pres­se­spre­cher Peter Krä­mer zum Hin­ter­grund der Erstel­lung des Wör­ter­buchs hat­te auch die Mann­schaft der haupt­amt­li­chen Wach­ab­tei­lung einen Auf­tritt. Sie spra­chen eini­ge der in dem Wör­ter­buch ent­hal­te­nen Fra­gen und Anwei­sun­gen in ver­schie­de­nen Spra­chen in die Kame­ra. Zudem mach­te die Kame­ra-Crew von Sat1 die Pro­be aufs Exem­pel und erprob­te, ob sich das Ein­satz-Wör­ter­buch auch im Not­fall bewährt. Hier­für wur­de zum einen eine Unfall-Sze­ne nach­ge­stellt, in der Brand­meis­ter Ben­ja­min Hugo mit Hil­fe des Wör­ter­buchs auf Pol­nisch eini­ge Fra­gen zum kör­per­li­chen Befin­den an das Unfall­op­fer rich­te­te. Zudem tes­te­te Pres­se­spre­cher Peter Krä­mer, ob er sich auf Rus­sisch gegen­über der Vor­sit­zen­den des in Neheim behei­ma­te­ten Rus­si­schen Kul­tur­ver­eins Nadez­da, ihres Zei­chens Sprach­leh­re­rin, ver­ständ­lich machen kann

Sendetermin in den nächsten Tagen

Wie die­se Expe­ri­men­te ver­lau­fen sind und ob die Sprach­bar­rie­re über­wun­den wer­den konn­te, das wird in dem Fern­seh­bei­trag des Pri­vat­sen­ders ver­ra­ten, der an einem der nächs­ten Tage ab 17.30 Uhr auf Sat1 aus­ge­strahlt wird. Das genaue Sen­de­da­tum stand zum Zeit­punkt des Ver­fas­sens die­ses Arti­kels noch nicht fest. Die rund zwei­ein­halb­stün­di­gen Dreh­ar­bei­ten waren für alle Betei­lig­ten ein zwar her­aus­for­dern­des, aber auch ein eben­so span­nen­des und berei­chern­des Erleb­nis. Die Arns­ber­ger Wehr konn­te sich somit schon mal auf die ers­te Bewäh­rungs­pro­be des Ein­satz-Wör­ter­buchs im Real­ein­satz vor­be­rei­ten, auch wenn des­sen Gebrauch im Sin­ne der Betrof­fe­nen hof­fent­lich nicht all­zu häu­fig erfor­der­lich sein wird.

Peter Krä­mer

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