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Sabine Keggenhoff wird Professorin für Innenarchitektur in Düsseldorf

Die neheimer Innenarchitektin sabine Keggenhoff (links) wirdProfessorin in Düsseldorf. (Foto: Keggenhoff/Partner)
Die Nehei­mer Innen­ar­chi­tek­tin Sabi­ne Keg­gen­hoff (links) wird Pro­fes­so­rin in Düs­sel­dorf. (Foto: Keggenhoff/Partner)

Neheim. Ab dem Som­mer­se­mes­ter 2015 wird Innen­ar­chi­tek­tin Sabi­ne Keg­gen­hoff als Pro­fes­so­rin im Fach­be­reich Archi­tek­tur der Peter Beh­rens School of Archi­tec­tu­re (PBSA) in Düs­sel­dorf das Lehr­ge­biet „Ent­wer­fen Innen­ar­chi­tek­tur“ betreuen.

Präzision und konzeptionelles Entwerfen

„Mein per­sön­li­ches Ziel ist es, den Stu­die­ren­den impuls­ge­bend Instru­men­ta­ri­en auf­zu­zei­gen und zu ver­mit­teln, die sie dazu befä­hi­gen, der Dis­zi­plin Innen­ar­chi­tek­tur im Lau­fe der Zeit anfor­de­rungs­be­zo­gen und visio­när Aus­druck zu ver­lei­hen,“ beschreibt Sabi­ne Keg­gen­hoff ihre kom­men­den Lehr­auf­ga­ben. „Grund­la­ge und Basis jeg­li­cher Raum­ge­stal­tung ist hier­für das Erler­nen von prä­zi­sem Wis­sen im Klei­nen: Maße, anwen­dungs­be­zo­ge­ne Funk­tio­na­li­tä­ten, Ange­mes­sen­heit in Mate­ri­al und Ober­flä­che, Kennt­nis­se um Pro­por­ti­on.“ Ihre zukünf­ti­gen Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten will Sabi­ne Keg­gen­hoff ermu­ti­gen, Ent­wurfs­pro­zes­se zu ent­wi­ckeln, die das Den­ken von kon­zep­tio­nel­len Vari­an­ten und Alter­na­ti­ven als essen­ti­el­len Teil beinhal­ten. Sie sol­len gestal­te­ri­sche Her­aus­for­de­run­gen wahr­neh­men und sich die­sen eigen­stän­dig, gedank­lich fle­xi­bel und unvor­ein­ge­nom­men stel­len. „Ich möch­te die Stu­die­ren­den außer­dem aktiv unter­stüt­zen, ihre indi­vi­du­el­len Stär­ken und Zie­le zu erken­nen, aus­zu­le­ben, kon­zep­tio­nell zu for­mu­lie­ren und mit Kraft vor­an zu trei­ben – selbst­be­wusst und mit Haltung.“

Inhalte und Diskurse mitgestalten

Sabine Keggenhoff (Foto: keggenhoff/Partner)
Sabi­ne Keg­gen­hoff (Foto: Keggenhoff/Partner)

Sabi­ne Keg­gen­hoff zur gesell­schaft­li­chen Bedeu­tung der Innen­ar­chi­tek­tur: „In der Innen­ar­chi­tek­tur geht es immer um das Schaf­fen von beson­de­ren, iden­ti­täts­stif­ten­den Orten im Span­nungs­feld von Raum, Kon­zept, Nut­zung, Gestal­tung und tech­ni­scher Umset­zung – auf kon­zep­tio­nell hohem Niveau und mit Hal­tung. Wir ver­brin­gen über 80 Pro­zent unse­res Lebens in Innen­räu­men und unse­re Gesell­schaft benö­tigt in stei­gen­dem Maße dif­fe­ren­zier­te und funk­tio­na­li­sier­te Innen­räu­me. Die­ses Poten­zi­al von Innen­raum wird im Zusam­men­hang mit gesell­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len Pro­zes­sen immer inten­si­ver wahr­ge­nom­men und ein­ge­for­dert. Trotz die­ser unver­kenn­ba­ren Rele­vanz wer­den heu­te aus unter­schied­li­chen Grün­den Lehr­stüh­le der Fach­be­rei­che Innen­ar­chi­tek­tur kaum an Innen­ar­chi­tek­tin­nen und Innen­ar­chi­tek­ten ver­ge­ben.“ Sabi­ne Keg­gen­hoff will nun als über­zeug­te Ver­tre­te­rin des Berufs­stan­des Inhal­te und Dis­kur­se im Rah­men der Innen­ar­chi­tek­tur­aus­bil­dung mitgestalten.

Gebürtige Grevensteinerin vielfach mit Preisen ausgezeichnet

Sabi­ne Keg­gen­hoff stammt aus Gre­ven­stein und ist geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin von Keg­gen­hoff I Part­ner. Das inter­na­tio­nal agie­ren­de Büro mit Sitz in Neheim deckt seit 2001 ein brei­tes und kom­ple­xes Spek­trum (innen-)architektonischer Pla­nungs­auf­ga­ben ab. Die inter­ne Kern­kom­pe­tenz beinhal­tet das kon­se­quen­te Zusam­men­fü­gen sich ergän­zen­der Dis­zi­pli­nen wie Innen­ar­chi­tek­tur, Archi­tek­tur, Design und Kom­mu­ni­ka­ti­on. Eine enge Zusam­men­ar­beit mit öffent­li­chen, insti­tu­tio­nel­len Auf­trag­ge­bern prägt die Pro­jek­te eben­so wie ein inten­si­ves loka­les und über­re­gio­na­les Netz­werk aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Kunst und Kul­tur. Ihre Arbei­ten wer­den viel­fach publi­ziert und sind mit natio­na­len und inter­na­tio­na­len Design­prei­sen aus­ge­zeich­net. Das fach­li­che Wis­sen und das Enga­ge­ment zu dem über­ge­ord­ne­ten The­ma Raum und Bau­kul­tur doku­men­tie­ren sich eben­falls in zahl­rei­chen Vor­trä­gen, Jury­sit­zun­gen, Fach­gre­mi­en, Kon­gres­sen und Workshops.

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