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Röhrrenaturierung in Ortslage Hachen startet

Erster Spatenstich für die Renaturirung von Sorpe und Röhr im Gebiet "Lange Erlen": von links Dr. Thomas Grünebaum (Ruhrverband, Joachim Drüke und Rolf Dietz (beide Bezirksregierung), Meinolf Kühn (Stadt Sundern) und Thomas Schmidt (WAGU). (Foto: oe)
Ers­ter Spa­ten­stich für die Rena­tu­rie­rung von Sor­pe und Röhr im Gebiet „Lan­ge Erlen“ im August 2014: von links Dr. Tho­mas Grü­ne­baum (Ruhr­ver­band), Joa­chim Drü­ke und Rolf Dietz (bei­de Bezirks­re­gie­rung), Meinolf Kühn (Stadt Sun­dern) und Tho­mas Schmidt (WAGU). Jetzt star­tet der zwei­te Bau­ab­schnitt. (Foto: oe)

Hach­en. Die Gewäs­ser­ent­wick­lungs- und Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­me an Sor­pe und Röhr wird ab die­ser Woche mit dem zwei­ten Bau­ab­schnitt fort­ge­setzt. Nach­dem der ers­te Bau­ab­schnitt im Bereich „Lan­ge Erlen“ am Unter­lauf der Sor­pe in der ers­ten Jah­res­hälf­te fer­tig­ge­stellt wur­de, folgt nun eine wei­te­re Rena­tu­rie­rung in der Orts­la­ge Hach­en an der Röhr. „Geplant ist, dass die Maß­nah­men bis zum Novem­ber die­ses Jah­res fer­tig­ge­stellt wer­den. Die Kos­ten des zwei­ten  Bau­ab­schnitts belau­fen sich auf ca. 95.000 Euro. Die Maß­nah­me wird vom Land durch die Bezirks­re­gie­rung Arns­berg in Höhe von 90 Pro­zent geför­dert,“ so Mat­thi­as Reers vom Fach­be­reich 3 – Stadt­ent­wick­lung und öffent­li­che Infra­struk­tur der Stadt Sundern.

Aufweitungen und neue Windungen

Der zwei­te Bau­ab­schnitt ist unter­teilt in vier Baufelder:

  1. Ein­mün­dungs­be­reich des Enkhau­ser Baches in die Röhr. Hier wird der Bach auf einer Län­ge von ca. 100 Metern aus sei­nem der­zei­ti­gen Bett her­aus­ge­holt und in star­ken Win­dun­gen und Mäan­dern geführt. Hier­durch wird der Bach­lauf deut­lich auf­ge­wei­tet und auf etwa 215 Meter ver­län­gert. Durch die­se Maß­nah­me ent­steht ein neu­er Retentionsraum.
  2. An der Röhr im Bereich des Park­plat­zes am Sport­park Hach­en vom Gebäu­de der West­netz bis zur Fuß­gän­ger­brü­cke wird das Röhr­bett ein­sei­tig auf der Park­platz­sei­te mit fla­chen Ufer­bö­schun­gen auf­ge­wei­tet. Das Röhr­bett erwei­tert sich von aktu­ell acht bis neun Meter auf etwa 20 Meter Brei­te. Die Park­plät­ze blei­ben hier­von unberührt.
  3. Der Bau­ab­schnitt beginnt ab dem Wehr in Höhe des Sport­plat­zes und endet vor der Ket­ten­fa­brik. Auf Sei­te der Ket­ten­fa­brik wird auch hier die Röhr um etwa zehn Meter auf­ge­wei­tet. Die­ser Abschnitt hat eine Län­ge von etwa 220 Metern.
  4. Hier wird in Höhe der Ket­ten­fa­brik an einer vor­han­de­nen Beton­schwel­le in der Röhr der Höhen­sprung durch eine raue flach anzu­le­gen­de Soh­le überbrückt.

 

 

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